Tinder? – Mehr als nur Sex! Teil 2


Okay, du hast einen Verrückten gefunden, der deine Spielchen mitmacht. Glückwunsch. Aber erstens, mal sehen, wie lange er das mitmacht und zweitens, mal sehen, ob sich tatsächlich noch jemand bereit erklärt. Denn egal wie sehr man sich geistig bereits gegen Monogamie entschieden hat, der wirkliche „Spaß“ beginnt erst, wenn eine zweite Person dazukommt, für die man Gefühle entwickelt.

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Tinder? – Mehr als nur Sex!


Ach Vicky, was willst du denn mit Tinder? Jetzt sei doch mal ehrlich, deine Beziehungen basieren doch im Grunde nur auf dem Sex. Glaubst du allen Ernstes, es gäbe einen Mann, der wirklich Gefühle für dich entwickeln kann, obwohl er weiß, dass du mit anderen schläfst? Was du willst, kann dir niemand geben. Das hält doch eh alles nicht lange.

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Beziehungsanarchie


Es gab einen Moment in meinem Leben, da entschied ich mich gegen Monogamie. Es fühlte sich sehr richtig und befreiend an und gleichzeitig  stand ich mit einem Schlag vor einer gewaltigen Aufgabe. Denn das Label „Nichtmonogamie“ gefiel mir zwar, allerdings war mir auch klar, dass man seinen Lebensplan besser nicht darauf aufbaut, was man nicht will.

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Corona schafft den Kapitalismus ab


Ich kann meine Kritiker schon unken hören, während ich die ersten Zeilen dieses Artikels tippe. Doch an diese Leute geht der Text nicht. Der Text wendet sich an alle, die spüren, dass Veränderung in der Luft liegt, die sich fragen, wohin die Reise geht und was kommen kann, die, die die Fantasie haben und die Welt von morgen in ihren Köpfen. Ich will euch Hoffnung geben, und zwar mit Fakten. Und ich will, dass ihr mit genau der gleichen Entschlossenheit ein Ende des Kapitalismus propagiert, wie Milton Friedman und Konsorten seinerzeit den Neoliberalismus herbeiredeten.

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Bindungsangst?


Diese Jugend von heute, die ist doch bindungsgestört. Immer weniger Leute heiraten, dann gibt es da diese Freundschaft+. Was soll das überhaupt sein? Denen geht es ja nur um Sex. Das ist doch ekelhaft. Was erzählst du da? Polyamo-was? Gefühle für mehrere Menschen gleichzeitig? Das ist doch nur eine Ausrede für deine Nymphomanie und deine Bindungsangst.
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Be (with) someone that makes you happy


Es ist Freitagabend. Mein einziger freier Abend in dieser Woche. Ich sitze alleine zu Hause vor meinem Rechner und tippe diese Zeilen. Ich hab unzählige Bekannte, einige sehr gute Freunde und zwei Beziehungen und doch bin ich an meinem einzigen freien Abend allein. Warum? Was macht das mit mir? Und was mache ich damit?

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Wanna talk with me?


Dating im 21. Jahrhundert ist auch eine ganz hervorragende Technik, um sich selbst besser kennenzulernen. Denn jede Begegnung mit einem Menschen kann eine Chance sein mehr über sich selbst herauszufinden. Und sei es nur, dass man anschließend noch besser weiß, was man nicht will.

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Herz für Kanaks


Schon immer stand ich auf Kanaken. Und mit Kanaken sind nicht bloß Türken gemeint. Kanake ist eher eine Lebenseinstellung, bzw. die Zuordnung zu einem südlicheren Teil der Welt. Wer mir auf Instagram folgt, weiß von meiner Schwäche, denn ich mache keinen Hehl daraus. Und ich kann es auch gut begründen.

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Warum ich das mach‘, was ich mach’…


Warum ich das mach‘, was ich mach, kein Plan. Schon mein ganzes Leben lang fühlt es sich ein kleines bisschen so an. Ich handle eigentlich immer aus dem Bauch heraus. Meistens verspüre ich irgendwann das dringende Bedürfnis etwas zu tun. Der Gedanke daran lässt mich dann so lange nicht mehr los, bis ich anfange mich damit zu beschäftigen.

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Willst du die Chefin sein?


Vor zwei Tagen bekam ich nachts eine Nachricht auf Instagram. Sie war aufwendig formuliert, ziemlich lang und sehr höflich. Wenn ich diese Art von Nachricht bekomme, antworte ich immer, aus Respekt. Die Person hat einen Teil ihrer Zeit darauf verwendet mir diese Nachricht zu schreiben und das Mindeste, was ich tun kann, ist eine Antwort zu schicken. Da die Nachricht mich erst einmal so gar nicht ansprach, formulierte ich eine kurze, freundliche Absage und dachte, damit sei die Sache erledigt.

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