Workshop „Mutter-Komplex“ auflösen


Das Zeichen für Polyamorie in den Farben der Fahne der Bisexualität

Die Erkenntnis, dass ich auch auf Frauen stehe, führte dazu, dass ich anfing mich mit meinem Mutter-Komplex auseinander zu setzen.

In diesem Artikel werde ich die 10 Teile des Workshops „Mutter-Komplex auflösen“, den ich auf meinem Podcast-Kanal „Vickys Welt“ schriftlich begleiten.

Der Artikel wird mit jedem neuen Teil wöchentlich ergänzt und aktualisiert. Hier findet ihr meine eigenen Eindrücke, Arbeitsaufträge aus dem Workshop und informative und hilfreiche Links zu weiterführender Literatur.

  1. Teil Matriarchat vs. Patriarchat

Definition des Wortes Mutter-Komplex

Für wen ist dieser Workshop geeignet?

Wie funktioniert er?

Warum wir zunächst patriarchale Strukturen aufbrechen und eine matriarchale Denkweise entwickeln müssen, bevor wir uns mit unserem Mutter-Komplex und unseren Bindungen zu Frauen auseinandersetzen können?

Aufgabenstellung:

Lese so viel wie möglich über das Matriarchat. Lege eine Sammlung an Informationen an. Tausche dich mit anderen darüber aus.

Date, triff, flirte mit Frauen so viel es geht. Ruf alte Freundinnen an. Hole dir auf allen Ebenen für die kommenden Wochen so viel Weiblichkeit wie möglich in dein Leben und dein Herz.

Überlege dir, warum du den Workshop machst und wo du in 10 Wochen stehen willst.

Linkliste:

Das Matriarchat lebt von Fürsorge

Matriarchat, allgemein

Matriarchat nach Hagia

Matriarchat, Wikipedia

Geschichte der Matriarchatstheorien

Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben

Frauenherrschaft? Das ist Unfug!

Wenn Frauen regieren

Warum ein Matriarchat besseren Sex und eine bessere Gesellschaft bedeutet

Aktuelle Matriarchate

Buchtipps:

Juchitan – Stadt der Frauen

Das neue Matriarchat – Menschliche Auswege aus der Ellenbogengesellschaft

Die Göttin, Teil 1

Die Göttin, Teil 2

2. Teil: Reflexion der eigenen Rolle als Frau

  • Was wurde dir in Kindheit und Jugend für ein Bild einer Frau vermittelt?
  • In welchen Bereichen hast du dich angepasst? In welchen nicht?
  • Was hatte das für Folgen?
  • Welche Umbrüche gab es in deinem Leben und wie hat sich deine Rolle als Frau dadurch verändert?
  • An welchem Punkt hast du angefangen ohne Beeinflussung der Gesellschaft deine Weiblichkeit zu leben?
  • Wie sieht dein Bild von dir als Frau heute aus?
    1. Autonomie (Wohnen, Arbeiten, Leben)
    2. Emotionale Bindungen (unterschiedlicher Art)
    3. Viel Austausch und Kommunikation
    4. Streben nach Weiterentwicklung und gleichzeitiger Zufriedenheit im Jetzt
    5. Kleidung und Look
    6. Körperpflege und Selfcare
    7. Sexualität
    8. Spiritualität
    9. Kreativität
    10. Fürsorge
    11. Belastbarkeit
    12. Intelligenz und Intellekt
    13. Zyklisches Leben
    14. Empathie

Natürlich gibt es auch noch eine Menge Baustellen in deinem Leben, aber auf die wollen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt konzentrieren. Denn die abwertenden Ideen des Patriarchats abzuschütteln ist schwerer als frau so denkt.

Aufgabenstellung:

Reflektiere deine Rolle als Frau beginnend in der Kindheit bis heute. Lege einen Zeitstrahl an, auf dem du die negativen Momente markieren kannst. Konzentriere dich aber ausschließlich auf deine Teilerfolge und Höhepunkte. Alles andere bearbeiten wir später.

3. Teil: Reflexion der eigenen Mutter

– Beschreibe deine Mutter mit Fokus auf ihren Charakter
– Wie viel Zeit hatte deine Mutter für dich?
– Wurdest du in Diskussionen ernst genommen? Fanden Gespräche auf Augenhöhe mit der Mutter statt?
– Wo wurdest du durch deine Mutter beeinflusst?
– Wann begann dein Abnabelungsprozess von deiner Mutter?
– Wie hast du als Kind deine Mutter wahrgenommen?
– Welche tiefgreifenden Erlebnisse gab es in der Beziehung zu deiner Mutter? (Lege auch hierfür einen Zeitstrahl an)
– Gab es eine Mutterrolle und eine Frauenrolle für deine Mutter?
– Ließen sich diese Rollen vereinbaren?
– Welche Vorstellung hattest du von dir selbst als erwachsene Frau in deiner Kindheit?
– Gab es alternative, weibliche Bezugspersonen für dich als Kind?
– Wie war die Bindung zu denen?
– Wie war die Beziehung zwischen Mutter und Vater?
– Gab es weitere Bezugspersonen für deine Mutter und wie sahen diese Bindungen aus?
– Hatte deine Mutter Zeit für sich selbst?
– Wie wurde Sex und Zärtlichkeit in deiner Familie gelebt?
– Wie wurde die Mutter von der Familie behandelt?
– Wurde Autonomie in der Familie gefördert?

Aufgabenstellung:
Beantworte die oben genannten Fragen. Versuche alles neutral zu beschreiben und nicht in den Verarbeitungsprozess zu gehen. Halte lediglich alles schriftlich fest.

Tinder? – Mehr als nur Sex! Teil 2


Okay, du hast einen Verrückten gefunden, der deine Spielchen mitmacht. Glückwunsch. Aber erstens, mal sehen, wie lange er das mitmacht und zweitens, mal sehen, ob sich tatsächlich noch jemand bereit erklärt. Denn egal wie sehr man sich geistig bereits gegen Monogamie entschieden hat, der wirkliche „Spaß“ beginnt erst, wenn eine zweite Person dazukommt, für die man Gefühle entwickelt.

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Tinder? – Mehr als nur Sex!


Ach Vicky, was willst du denn mit Tinder? Jetzt sei doch mal ehrlich, deine Beziehungen basieren doch im Grunde nur auf dem Sex. Glaubst du allen Ernstes, es gäbe einen Mann, der wirklich Gefühle für dich entwickeln kann, obwohl er weiß, dass du mit anderen schläfst? Was du willst, kann dir niemand geben. Das hält doch eh alles nicht lange.

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Beziehungsanarchie


Es gab einen Moment in meinem Leben, da entschied ich mich gegen Monogamie. Es fühlte sich sehr richtig und befreiend an und gleichzeitig  stand ich mit einem Schlag vor einer gewaltigen Aufgabe. Denn das Label „Nichtmonogamie“ gefiel mir zwar, allerdings war mir auch klar, dass man seinen Lebensplan besser nicht darauf aufbaut, was man nicht will.

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Corona schafft den Kapitalismus ab


Ich kann meine Kritiker schon unken hören, während ich die ersten Zeilen dieses Artikels tippe. Doch an diese Leute geht der Text nicht. Der Text wendet sich an alle, die spüren, dass Veränderung in der Luft liegt, die sich fragen, wohin die Reise geht und was kommen kann, die, die die Fantasie haben und die Welt von morgen in ihren Köpfen. Ich will euch Hoffnung geben, und zwar mit Fakten. Und ich will, dass ihr mit genau der gleichen Entschlossenheit ein Ende des Kapitalismus propagiert, wie Milton Friedman und Konsorten seinerzeit den Neoliberalismus herbeiredeten.

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Bindungsangst?


Diese Jugend von heute, die ist doch bindungsgestört. Immer weniger Leute heiraten, dann gibt es da diese Freundschaft+. Was soll das überhaupt sein? Denen geht es ja nur um Sex. Das ist doch ekelhaft. Was erzählst du da? Polyamo-was? Gefühle für mehrere Menschen gleichzeitig? Das ist doch nur eine Ausrede für deine Nymphomanie und deine Bindungsangst.
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Be (with) someone that makes you happy


Es ist Freitagabend. Mein einziger freier Abend in dieser Woche. Ich sitze alleine zu Hause vor meinem Rechner und tippe diese Zeilen. Ich hab unzählige Bekannte, einige sehr gute Freunde und zwei Beziehungen und doch bin ich an meinem einzigen freien Abend allein. Warum? Was macht das mit mir? Und was mache ich damit?

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Wanna talk with me?


Dating im 21. Jahrhundert ist auch eine ganz hervorragende Technik, um sich selbst besser kennenzulernen. Denn jede Begegnung mit einem Menschen kann eine Chance sein mehr über sich selbst herauszufinden. Und sei es nur, dass man anschließend noch besser weiß, was man nicht will.

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Herz für Kanaks


Schon immer stand ich auf Kanaken. Und mit Kanaken sind nicht bloß Türken gemeint. Kanake ist eher eine Lebenseinstellung, bzw. die Zuordnung zu einem südlicheren Teil der Welt. Wer mir auf Instagram folgt, weiß von meiner Schwäche, denn ich mache keinen Hehl daraus. Und ich kann es auch gut begründen.

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Warum ich das mach‘, was ich mach’…


Warum ich das mach‘, was ich mach, kein Plan. Schon mein ganzes Leben lang fühlt es sich ein kleines bisschen so an. Ich handle eigentlich immer aus dem Bauch heraus. Meistens verspüre ich irgendwann das dringende Bedürfnis etwas zu tun. Der Gedanke daran lässt mich dann so lange nicht mehr los, bis ich anfange mich damit zu beschäftigen.

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