Verletzungen


Was ist das nur, was du mit mir machst?
Du berührst meine Seele, so zart und sacht.

Ich kanns nicht ertragen,
So viel Glück zu haben.

Ich kann einfach nicht kapieren,
Dass du mich willst
Und deshalb muss ich alles sabotieren,
Damit du meine Angst nicht siehst.

Niemals hätte ich gedacht,
Dass ich habe diese Macht,
Dass ich dich verletzen kann,
Dich, den starken, unnahbaren Mann.

Doch bei genauerer Betrachtung ‚
Verlier ich meine ganze Achtung

Vor mir selbst – und meinen Taten.
Warum hab ich dich so sehr verraten?

Ich bin gar nicht in der Lage
Dich als das zu sehen, was Du bist
Und das ist ohne Frage
Ein sehr fürsorglicher Optimist.

Woher nimmst du das Vertrauen
Mir immer wieder doch zu glauben?
Du sagst ja nicht mal „Los! Versprich!“
Wenn ich sag „Ich änder‘ mich!“

Und wie oft hab ich dir das versprochen.
Und es jedes Mal gebrochen.

Endlich.. Endlich fühl ich deinen Schmerz.
Logisch, Männer haben auch ein Herz.

Hab von meinen Eltern nie gelernt was Liebe ist.
Papa arbeitet, trinkt, begeht Suizid.
Von klein auf gehört: Der Mann immer wichtiger, als du es bist.
Weswegen es mich immer zu Narzissten zieht.

Jemand, der mir ehrlich zeigt, dass er mich mag
Überfordert mich – es ist wie ich’s sag.
Angst vor Nähe, das ist was mich treibt
In toxisches Verhalten & Einsamkeit.

Das Gute & das Schlimme daran ist:
Ich kann endlich sehen, wer du wirklich bist.

So warmherzig, großzügig und liebevoll,
Deine Stimme für immer in meinem Gedächtnisprotokoll.

Niemals werde ich vergessen
Deine Hand um meinen Hals
Du hast es geschafft sie zu durchbrechen
Diese Mauer eines Schutzwalls.

Ich fürchte, ich kann dir leider nicht versprechen
Dir nicht doch wieder dein Herz zu brechen.

Alles was ich sagen kann
Ist: Ich versuch’s wieder gutzumachen
Wenn ich darf.. Irgendwann.

Workshop „Mutter-Komplex“ auflösen


Das Zeichen für Polyamorie in den Farben der Fahne der Bisexualität

Die Erkenntnis, dass ich auch auf Frauen stehe, führte dazu, dass ich anfing mich mit meinem Mutter-Komplex auseinander zu setzen.

In diesem Artikel werde ich die 10 Teile des Workshops „Mutter-Komplex auflösen“, den ich auf meinem Podcast-Kanal „Vickys Welt“ schriftlich begleiten.

Der Artikel wird mit jedem neuen Teil wöchentlich ergänzt und aktualisiert. Hier findet ihr meine eigenen Eindrücke, Arbeitsaufträge aus dem Workshop und informative und hilfreiche Links zu weiterführender Literatur.

  1. Teil Matriarchat vs. Patriarchat

Definition des Wortes Mutter-Komplex

Für wen ist dieser Workshop geeignet?

Wie funktioniert er?

Warum wir zunächst patriarchale Strukturen aufbrechen und eine matriarchale Denkweise entwickeln müssen, bevor wir uns mit unserem Mutter-Komplex und unseren Bindungen zu Frauen auseinandersetzen können?

Aufgabenstellung:

Lese so viel wie möglich über das Matriarchat. Lege eine Sammlung an Informationen an. Tausche dich mit anderen darüber aus.

Date, triff, flirte mit Frauen so viel es geht. Ruf alte Freundinnen an. Hole dir auf allen Ebenen für die kommenden Wochen so viel Weiblichkeit wie möglich in dein Leben und dein Herz.

Überlege dir, warum du den Workshop machst und wo du in 10 Wochen stehen willst.

Linkliste:

Das Matriarchat lebt von Fürsorge

Matriarchat, allgemein

Matriarchat nach Hagia

Matriarchat, Wikipedia

Geschichte der Matriarchatstheorien

Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben

Frauenherrschaft? Das ist Unfug!

Wenn Frauen regieren

Warum ein Matriarchat besseren Sex und eine bessere Gesellschaft bedeutet

Aktuelle Matriarchate

Buchtipps:

Juchitan – Stadt der Frauen

Das neue Matriarchat – Menschliche Auswege aus der Ellenbogengesellschaft

Die Göttin, Teil 1

Die Göttin, Teil 2

2. Teil: Reflexion der eigenen Rolle als Frau

  • Was wurde dir in Kindheit und Jugend für ein Bild einer Frau vermittelt?
  • In welchen Bereichen hast du dich angepasst? In welchen nicht?
  • Was hatte das für Folgen?
  • Welche Umbrüche gab es in deinem Leben und wie hat sich deine Rolle als Frau dadurch verändert?
  • An welchem Punkt hast du angefangen ohne Beeinflussung der Gesellschaft deine Weiblichkeit zu leben?
  • Wie sieht dein Bild von dir als Frau heute aus?
    1. Autonomie (Wohnen, Arbeiten, Leben)
    2. Emotionale Bindungen (unterschiedlicher Art)
    3. Viel Austausch und Kommunikation
    4. Streben nach Weiterentwicklung und gleichzeitiger Zufriedenheit im Jetzt
    5. Kleidung und Look
    6. Körperpflege und Selfcare
    7. Sexualität
    8. Spiritualität
    9. Kreativität
    10. Fürsorge
    11. Belastbarkeit
    12. Intelligenz und Intellekt
    13. Zyklisches Leben
    14. Empathie

Natürlich gibt es auch noch eine Menge Baustellen in deinem Leben, aber auf die wollen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt konzentrieren. Denn die abwertenden Ideen des Patriarchats abzuschütteln ist schwerer als frau so denkt.

Aufgabenstellung:

Reflektiere deine Rolle als Frau beginnend in der Kindheit bis heute. Lege einen Zeitstrahl an, auf dem du die negativen Momente markieren kannst. Konzentriere dich aber ausschließlich auf deine Teilerfolge und Höhepunkte. Alles andere bearbeiten wir später.


3. Teil: Reflexion der eigenen Mutter


– Beschreibe deine Mutter mit Fokus auf ihren Charakter
– Wie viel Zeit hatte deine Mutter für dich?
– Wurdest du in Diskussionen ernst genommen? Fanden Gespräche auf Augenhöhe mit der Mutter statt?
– Wo wurdest du durch deine Mutter beeinflusst?
– Wann begann dein Abnabelungsprozess von deiner Mutter?
– Wie hast du als Kind deine Mutter wahrgenommen?
– Welche tiefgreifenden Erlebnisse gab es in der Beziehung zu deiner Mutter? (Lege auch hierfür einen Zeitstrahl an)
– Gab es eine Mutterrolle und eine Frauenrolle für deine Mutter?
– Ließen sich diese Rollen vereinbaren?
– Welche Vorstellung hattest du von dir selbst als erwachsene Frau in deiner Kindheit?
– Gab es alternative, weibliche Bezugspersonen für dich als Kind?
– Wie war die Bindung zu denen?
– Wie war die Beziehung zwischen Mutter und Vater?
– Gab es weitere Bezugspersonen für deine Mutter und wie sahen diese Bindungen aus?
– Hatte deine Mutter Zeit für sich selbst?
– Wie wurde Sex und Zärtlichkeit in deiner Familie gelebt?
– Wie wurde die Mutter von der Familie behandelt?
– Wurde Autonomie in der Familie gefördert?


Aufgabenstellung:


Beantworte die oben genannten Fragen. Versuche alles neutral zu beschreiben und nicht in den Verarbeitungsprozess zu gehen. Halte lediglich alles schriftlich fest.

4. Teil: Welches Frauenbild hast du?

Wie viel Weiblichkeit hast du in deinem Leben?
(Menschen in deinem Umfeld, aber auch Künstlerinnen, Musikerinnen, Autorinnen, usw.)

Welche Art Weiblichkeit findet in deinem Leben statt?

Wie bewusst und offen wertschätzt du diese Weiblichkeit?

Versuchst du bewusst das auszubauen?

In wie weit hast du Rollenbilder der Gesellschaft abgelegt bei der Betrachtung und Einschätzung anderer Frauen?

Welcher Lebensentwurf einer Frau beeindruckt dich?

Welche weiblichen Vorbilder hattest du in deiner Kindheit und Jugend, im Erwachsenenalter bis heute?

Ist es eine ausgewogene Mischung aus männlichen und weiblichen Vorbildern?

Warum sind diese Frauen Vorbilder für dich? Versuche so genau wie möglich zu beschreiben was dich an dieser Person fasziniert.

Was genau ist für dich Weiblichkeit?
(siehe Liste aus Teil 2 „Wie sieht dein Bild von dir als Frau heute aus?“)

Aufgabenstellung:

Beantworte alle oben aufgelisteten Fragen.

Wenn Rollenklischees sich auflösen, Grenzen verschwimmen, wir immer offener und entspannter mit allem Neuen umgehen, dann steckt in jeder und jedem von uns was Männliches und Weibliches. Versuche ohne Stereotypen aufzulisten, was für dich weiblich und männlich ist und sortiere dann Menschen in deinem Umfeld dort ein.

Betrachte eine fremde Frau im Alltag und versuche sie so schnell wie möglich einzuschätzen. Analysiere anschließend deine Wahl und deine Einschätzung in Bezug auf dein Frauenbild.

5. Teil: Welches Verhaltensmuster zeigst du gegenüber Frauen?

In welchem Umfeld nimmst du Frauen wie wahr?

Bist du Frauen gegenüber genauso offen wie Männern?

Welche Gefühle hast du, wenn du mit einer Frau sprichst?

Stehst du in (unbewusster) Konkurrenz zu Frauen?
– Wie fühlt sich das an?
– Wie äußert es sich?

Wie verhältst du dich gegenüber Frauen, die du schon länger kennst?
Lege eine Liste mit Frauen an und versuche jedes Beziehungsverhältnis, dein Verhalten und dein Gefühl möglichst genau zu beschreiben.

Hat sich dein Verhalten Frauen gegenüber im Laufe der Jahre verändert?
Versuche anhand eines Zeitstrahls zu markieren, wann das passiert ist und denke über mögliche Gründe nach.

Wie ist dein erstes Auftreten gegenüber Frauen?

Was brauchst du um mit einer Frau warm zu werden?

Gibt es Stutenbissigkeit heute noch?

Gibt es Frauen, die dich in deinem Verhalten negativ beeinflussen?
– Die es dir schwer machen Frauen zu mögen.
– Welche Typen von Frauen sind das?

Aufgabenstellung:

Beantworte alle Fragen und versuch in dieser Woche mit jeder Frau unverbindlich zu flirten, mit der du interagierst.
Kombiniere das mit der Aufgabenstellung der letzten Woche: Schätze die Frau zuerst ein und entscheide dich dann für verschiedene Flirt-Taktiken. Beobachte welche Frau auf was reagiert.

6. Teil: Wie willst du als Frau sein?

Nimm dir die Liste aus dem 2. Teil zu Hilfe und ergänze sie nun mit Baustellen und Projekten.
– Wo soll es mit deinem Leben hingehen?
– Ziele formulieren. Wege dorthin überlegen, die bereits bereichernd sind.
– Was braucht es noch in deinem Leben, um glücklich zu sein?
– Vergiss nicht, dass du bereits in deiner Unvollkommenheit wertvoll bist.

Versuche so viele Teilaspekte des Lebens wie möglich aufzulisten und gehe diese Liste dann selbstkritisch durch. Wo sieht es schon richtig gut aus? Wo noch nicht und warum nicht? Such nach Blockaden.
Vergleiche die Blockaden mit den bereits erarbeiteten Ergebnissen aus den vorherigen Teilen und versuche Zusammenhänge zu erkennen.

Schreibe alle Berufe auf, die du als Kind mal machen wolltest. Gibt es da noch unerfüllte Sehnsüchte nach Selbstverwirklichung?

Kannst du alleine essen gehen oder in den Urlaub fahren?
Wenn nicht, versuch herauszufinden, was dich an diesem Gedanken abschreckt.

Versuche dich selbst als deinen Beziehungspartner zu sehen. Was stört dich an dir oder an dem Gedanken?

Aufgabenstellung:

Beantworte alle Fragen und flirte eine Woche lang mit dir selbst. Mach ein Rollenspiel daraus und tue so, als würdest du dich selbst kennenlernen, wie ein Date. Schau ganz entspannt wie weit das Date geht. Spiele beide Parts, den eher zurückhaltenden und den, der den ersten Schritt macht. Achte bewusst auf beide Signale. Was gefällt dir? Welche Rolle gefällt dir und warum? Was verunsichert dich und warum?

7. Was für Frauen willst du?

Nimm dir deine Notizen von Teil 4 und 5 zur Hand und vergleiche deine Ergebnisse.

  • Welche Frauen gibt es bereits in meinem Leben und was geben sie mir?
  • Welche Rollen fehlen?
    Versuche zu ergründen was genau fehlt und wie diese Frauen sein könnten.
  • Real existierende Frauen vs. Vorbilder?
    Wo sind Parallelen, wo Unterschiede?
  • Stell dir verschiedene Beziehungsmodelle mit unterschiedlichen Frauen vor.
    Was sagt dir zu?
    Was fühlt sich nicht gut an?
  • Stell dir ganz detailliert und ausführlich Sex mit einer Frau vor.
    Was turnt dich direkt an?
    Was irritiert dich?
    Was turnt dich ab?
    (Nimm Lesbenpornos oder Erotikliteratur zur Hilfe, wenn es sich für dich gut anfühlt.)
  • Bilde dich selbst weiter über den weiblichen Orgasmus, die weibliche Sexualität und den weiblichen Körper. Dabei kannst du auch dich selbst als Forschungsobjekt betrachten.
  • Probiere verschiedene Methoden, Stellungen und Sextoys beim masturbieren aus.
  • Rede mit dir selbst über Sex und sexuelle Bedürfnisse wie mit einer möglichen Partnerin.
  • Finde heraus, welche Berührung sich wo wie anfühlt, indem du dich selbst streichelst und massierst. Experimentiere mit deinem ganzen Körper und mit allen möglichen Hilfsmitteln, die dir gefallen.

Aufgabenstellung:

Beantworte alle Fragen und mach es dir selbst, während du an Sex mit einer anderen Frau denkst. Versuche bei der Masturbation bei deinen Fantasien abzuwechseln zwischen männlichen und weiblichen Personen. Wenn es dir gefällt, können auch beide in einer Fantasie stattfinden.

Wiederhole es regelmäßig und beobachte Veränderungen bei dir selbst. Es ist ziemlich normal, dass es sich am Anfang ungewohnt und vielleicht ein wenig holprig anfühlt. Gebe dir selbst Zeit neue Aspekte deiner Sexualität kennen zu lernen.

8. Was willst du Frauen geben?

Nimm die Ergebnisse aus Teil 7 und liste die verschiedenen Frauen in deinem Leben (reale und Fantasiefrauen) auf und überlege dir was du für diese Frauen sein kannst oder bereits bist.
– Was erwarten andere Frauen von dir?
– Wie nehmen dich andere Frauen wahr?
– Welche Rollenmuster erfüllst du für andere Frauen?
– Fühlst du dich in diesen Rollen wohl?
– Sind diese Rollen von dir selbst gewählt?
– Wenn du deine Verhaltensmuster in diesen Rollen ändern würdest, was wäre die Reaktion?
– Erkennst du toxisches Verhalten bei anderen Frauen?
– Wie fühlst du dich, wenn du mit einer fremden Frau alleine bist?

Versuche im Zeitstrahl deines Lebens zurück zu gehen.
– Wie haben sich die Rollenmuster anderen Frauen gegenüber im Laufe der Jahre verändert?
– Was hat deine Kindheit und die Beziehung zu deiner Mutter am meisten geprägt?
– Erkennst du Parallelen in Rollenmustern aus deiner Vergangenheit und der Gegenwart?

Aufgabenstellung:

Beantworte alle oben aufgelisteten Fragen.
Suche dir eine fremde Frau aus und versuche dir vorzustellen, was diese Frau anturnen könnte. Stell dir in Gedanken ganz detailliert vor, wie du sie verführen würdest und gestalte dabei deine Rolle als die aktive, dominante, führende.

9. Wo und wie findest du diese Frauen?

  • Wie viel Zeit willst du ins Dating stecken?
  • Welche Art von Dates willst du?
  • Mach dir eine Übersicht aller für dich in Frage kommenden Dating-Apps.
  • Sammle andere Möglichkeiten Frauen kennen zu lernen.
  • Überleg dir, was du im Profil einer anderen Frau lesen willst.
  • Welche Infos sind wichtig für dich zu wissen?
  • Welche Infos sind wichtig über dich, die die andere Person wissen sollte?
  • Schreibe und gestalte dein eigenes Profil und zeig es dann einer Freundin/Partner.
  • Wische zunächst intuitiv, beachte was es mit dir macht, wenn du ein Match auslöst.
    • Was fühlst du?
    • Warum fühlst du das?
  • Wische dann sehr sorgfältig und schauen dir die Profile zunächst sehr gut an.
    • Was findest du gut?
    • Was schlecht?
    • Was fehlt?
  • Bedenke deine eigenen Unsicherheiten, wenn du über das Verhalten von Frauen beim Dating nachdenkst.
  • Übe virtuell Frauen anzusprechen und zu flirten.
  • Übe Empathie. Du bist auch eine Frau. Wie willst du von anderen Frauen angesprochen werden?

Aufgabenstellung:

Beantworte alle Fragen.
Mach es dir selbst, während du dir ein Date mit einer Frau vorstellst, mit der du gerade schreibst. Wiederhole diese Übung beliebig oft.

10. Auswertung & Zukunftsperspektiven

  • Lies dir noch einmal sorgfältig alle deine Notizen vom Workshop durch.
  • Reflektiere, in wie weit sich dein Frauenbild und auch das Bild von dir selbst als Frau durch den Workshop verändert hat.
  • Mach dir klar, dass Verhaltensmuster auflösen und neue entwickeln nicht in 10 Wochen funktioniert.
  • Sieh Rückschritte als Lernphasen an und versuch sie positiv anzunehmen.
  • Betrachte Dating als ewig laufendes Spiel, bei dem es kein wirkliches Ziel oder Ende gibt. Die Reise selbst ist das Aufregende daran.
  • Versuch jede Dating-Partnerin als Bereicherung für dein Leben anzusehen, unabhängig davon, was sich zwischen euch eventuell entwickelt, oder auch nicht.
  • Schreibe noch einmal ganz genau auf wo deine Grenzen sind.
    • Was möchtest du nicht?
    • Was fühlt sich schlecht an?
  • Überlege in welcher Form du weiter an dir, deiner Weiblichkeit und deinem Frauenbild arbeiten willst. Mögliche Varianten sind:
    • Coaching
    • regelmäßige Selbstreflektion
    • Tagebuch führen
    • regelmäßiges Kartenlegen
  • Gönne dir selbst immer wieder bewusst Weiblichkeit.
  • Pflege deine eigene Weiblichkeit.
  • Feiere sie mit anderen.
  • Beobachte Männer und versuch auch ihre weiblichen Seiten zu erkennen und zu lieben.

Aufgabenstellung:

Beantworte alle Fragen.
Mach es dir selbst und benutz dabei dich selbst als Wichsvorlage. In deiner Fantasie solltest du mit dir selbst zugange sein.

Tinder? – Mehr als nur Sex! Teil 2


Okay, du hast einen Verrückten gefunden, der deine Spielchen mitmacht. Glückwunsch. Aber erstens, mal sehen, wie lange er das mitmacht und zweitens, mal sehen, ob sich tatsächlich noch jemand bereit erklärt. Denn egal wie sehr man sich geistig bereits gegen Monogamie entschieden hat, der wirkliche „Spaß“ beginnt erst, wenn eine zweite Person dazukommt, für die man Gefühle entwickelt.

Weiterlesen „Tinder? – Mehr als nur Sex! Teil 2“

Tinder? – Mehr als nur Sex!


Ach Vicky, was willst du denn mit Tinder? Jetzt sei doch mal ehrlich, deine Beziehungen basieren doch im Grunde nur auf dem Sex. Glaubst du allen Ernstes, es gäbe einen Mann, der wirklich Gefühle für dich entwickeln kann, obwohl er weiß, dass du mit anderen schläfst? Was du willst, kann dir niemand geben. Das hält doch eh alles nicht lange.

Weiterlesen „Tinder? – Mehr als nur Sex!“

Beziehungsanarchie


Es gab einen Moment in meinem Leben, da entschied ich mich gegen Monogamie. Es fühlte sich sehr richtig und befreiend an und gleichzeitig  stand ich mit einem Schlag vor einer gewaltigen Aufgabe. Denn das Label „Nichtmonogamie“ gefiel mir zwar, allerdings war mir auch klar, dass man seinen Lebensplan besser nicht darauf aufbaut, was man nicht will.

Weiterlesen „Beziehungsanarchie“

Corona schafft den Kapitalismus ab


Ich kann meine Kritiker schon unken hören, während ich die ersten Zeilen dieses Artikels tippe. Doch an diese Leute geht der Text nicht. Der Text wendet sich an alle, die spüren, dass Veränderung in der Luft liegt, die sich fragen, wohin die Reise geht und was kommen kann, die, die die Fantasie haben und die Welt von morgen in ihren Köpfen. Ich will euch Hoffnung geben, und zwar mit Fakten. Und ich will, dass ihr mit genau der gleichen Entschlossenheit ein Ende des Kapitalismus propagiert, wie Milton Friedman und Konsorten seinerzeit den Neoliberalismus herbeiredeten.

Weiterlesen „Corona schafft den Kapitalismus ab“

Bindungsangst?


Diese Jugend von heute, die ist doch bindungsgestört. Immer weniger Leute heiraten, dann gibt es da diese Freundschaft+. Was soll das überhaupt sein? Denen geht es ja nur um Sex. Das ist doch ekelhaft. Was erzählst du da? Polyamo-was? Gefühle für mehrere Menschen gleichzeitig? Das ist doch nur eine Ausrede für deine Nymphomanie und deine Bindungsangst.
Weiterlesen „Bindungsangst?“

Be (with) someone that makes you happy


Es ist Freitagabend. Mein einziger freier Abend in dieser Woche. Ich sitze alleine zu Hause vor meinem Rechner und tippe diese Zeilen. Ich hab unzählige Bekannte, einige sehr gute Freunde und zwei Beziehungen und doch bin ich an meinem einzigen freien Abend allein. Warum? Was macht das mit mir? Und was mache ich damit?

Weiterlesen „Be (with) someone that makes you happy“

Wanna talk with me?


Dating im 21. Jahrhundert ist auch eine ganz hervorragende Technik, um sich selbst besser kennenzulernen. Denn jede Begegnung mit einem Menschen kann eine Chance sein mehr über sich selbst herauszufinden. Und sei es nur, dass man anschließend noch besser weiß, was man nicht will.

Weiterlesen „Wanna talk with me?“

Herz für Kanaks


Schon immer stand ich auf Kanaken. Und mit Kanaken sind nicht bloß Türken gemeint. Kanake ist eher eine Lebenseinstellung, bzw. die Zuordnung zu einem südlicheren Teil der Welt. Wer mir auf Instagram folgt, weiß von meiner Schwäche, denn ich mache keinen Hehl daraus. Und ich kann es auch gut begründen.

Weiterlesen „Herz für Kanaks“

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