Cars Of Hope März 2016

Cars Of Hope Wuppertal goes Idomeni


Mein Mann René und ich engagieren uns bei Cars Of Hope Wuppertal. Im Folgenden möchte ich nun erzählen, wie diese Bewegung entstanden ist, was wir schon gemacht haben und was wir noch vorhaben.

Im September 2015 fuhr René zum ersten Mal auf die Balkan-Route. Ein Freund hatte ihn gebeten, sich vor Ort ein Bild von der unhaltbaren Situation der Flüchtlinge zu machen und darüber zu berichten. Wir engagieren uns seit vielen Jahren in sozialen Bewegungen.

Was er dort erlebte, prägte ihn nachhaltig. Wir organisierten uns zusammen mit anderen Menschen aus Wuppertal und Hagen und gründeten „Cars Of Hope Wuppertal“. Wir sammelten Geld und Sachspenden und fuhren Anfang November mit fünf Autos im Konvoi los, um Flüchtlingen an den Grenzen in Europa zu helfen. Im Laufe der Tage bewegten wir uns auf der Balkan-Route von Österreich, Slowenien, Kroatien bis nach Serbien.

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Danke für eure Hilfe!

„Blumen und Danksagungen!“ oder auch „Zwischen Zeitdruck und emotionalem Geblubber“


Noch 22 Tage! Noch 22 Tage bis zur Deadline! Noch 22 Tage bis ich alles erledigt haben muss! Jeden Tag wird es einer weniger und es landen gefühlt tausend neue Dinge auf der To-Do-Liste, die vor dem Flug noch abgearbeitet werden muss. Wie ich euch bereits im vorletzten Artikel erzählt habe, kam ja eine unvorhergesehene Flöhe-Bekämpfungs-Aktion dazwischen, die einiges an sowieso schon sehr knapp vorhandener Zeit gekostet hat. Nun wird es in den letzten Tagen also richtig eng, denn es will doch einiges vorbereitet werden, wenn man sich für drei Monate aus Kaltland verpisst.

Aber lest selbst…

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Seine Hoheit ist skeptisch! Zu Recht!

“Die passende Transportbox” – Oder auch “Tierunfreundlich, teuer, aber leider das einzige Modell, was von den Fluggesellschaften zugelassen wird”


Wie versprochen liefere ich nun den Artikel über die Reise-Transportbox für König Luca nach. Aufgrund der Länge und natürlich auch aufgrund seiner Wichtigkeit gebührt dieser Transportbox ein eigener Artikel.

Als klar war, dass es nicht Andalusien, sondern Teneriffa werden würde, haben wir uns natürlich zwangsläufig auch Gedanken darum gemacht, wie Seine Hoheit sein neues Hoheitsgebiet erreichen soll. Andalusien wäre ja mit dem Auto kein Problem gewesen, aber Teneriffa mit Auto und Fähre hätte knappe drei Tage Reise bedeutet. Stress pur für Kater und Menschen. Daher trafen wir sehr zügig die Entscheidung Luca mit dem Flugzeug reisen zu lassen. Die Tatsache, dass Katzen bis zu einer gewissen Größe und Gewicht auch mit in die Kabine dürfen, hat uns die Entscheidung dann extra leicht gemacht. Da wir durch das ständige Reisen inzwischen wissen, dass deutsche Behörden und Firmen wie z.B. Fluggesellschaften äußerst biestig jeden noch so kleinen Verstoß gegen Auflagen verfolgen, wollten wir alles möglichst gut vorbereiten und informierten uns ausgiebig darüber, was Kater Luca als EU-Katze alles so braucht. Darauf bin ich ja in meinem letzten Artikel schon detaillierter eingegangen. Doch die Sache mit der Transportbox war dann doch mehr als kurios. Aber lest selbst!

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Ich auf unserem Balkon

„Stress pur!“ oder auch „Auswandern ist kein Zuckerschlecken!“


Höchste Zeit mich mal wieder zu melden!

Nachdem ich nun einigen Interessierten diese Adresse hier verraten habe, also Menschen, denen ich ständig im echten Leben begegne, drängt es mich umso mehr, hier mal wieder ein wenig zu berichten, was sich bei uns in den letzten Wochen so getan hat. Zeitlich liegen wir gerade im absoluten Endspurt, was unsere Feuerprobe angeht, deshalb gab es auch so lange kein Lebenszeichen von mir. In genau einem Monat sitzen wir schon auf unserer Terrasse in unserem Häuschen auf Teneriffa und genießen den Ganzjahressommer der Kanaren, während es hier in Kaltland immer deutscher wird.

Es ist nicht nur der Winter, dem wir entfliehen, sondern auch die soziale Kälte, die hierzulande immer weiter zunimmt. Mit großer Sorge beobachten wir zur Zeit die Weltpolitik und vor allem den ausufernden Rassismus in Deutschland und fragen uns, ob es Europa, wie wir es kennen, in einigen Jahren noch so geben wird. Nicht zuletzt wegen den erschreckenden Bildern an den Grenzen von Europa haben wir uns dazu entschieden, vor unserem „Auswandern auf Probe“ noch einen Hilfstransport an die EU-Grenzen zu organisieren. Doch der Reihe nach…

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#Wuppertal: Raus aus der Szene! – #WirMüssenReden


Eine gute erste Zusammenfassung von unserem „Wir Müssen Reden!“ Wochenende in Wuppertal.
Da wird noch einiges folgen…🙂

Riot Turtle

15mstilbruchPersönlichen, Subjektiven und unvollständigen Artikel und Bericht von der Krawall Kröte über die Veranstaltung „Wir müssen reden!“ am 04. und 05. Juli im Café Stil Bruch in Wuppertal.

Es ist schon eine Weile her seit ich einen Artikel unter dem Titel „Einige Gedanken zu der aktuellen Situation in Spanien und was wir daraus lernen können“ veröffentlicht habe. Während des Schreibens entstand die Idee für eine Veranstaltung: Wir müssen reden! Am Wochenende vom 04. und 05. Juli war es dann soweit. Bis zu 40 Menschen in der Spitze diskutierten viele Themen und es gab am Samstag Abend auch noch eine kleine, aber feine, laute und bunte Demonstration auf dem Wuppertaler Ölberg. Dieser Artikel wurde geschrieben von jemandem, der sich seit über 30 Jahren in autonome Gruppen eingebracht hat und ist aus dem Grund auch zum größten Teil aus dieser Perspektive geschrieben worden. Ich möchte aber betonen, dass es auch…

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