2. Livesendung von Viktoria – 12.01.2013 – Hanf


Hier findet ihr die Live-Sendung auf YouTube.

Berichterstattung über internationale Proteste:

1. EZLN – Aufstand der Zapatistas in Mexiko:

Empfehlung der zweiteiligen Dokumentation „Zapatistas – Chronik einer Rebellion“

1. Teil:

http://www.youtube.com/watch?v=QywbnF7wchw

2. Teil:

http://www.youtube.com/watch?v=VW63df5m3Sw

Die EZLN, deutsch: „Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung“ ist eine überwiegend aus Indigenas bestehende Organisation in Chiapas, einem der ärmsten Bundesstaaten Mexikos, die am 1. Januar 1994 mit einem bewaffneten Aufstand erstmals öffentlich in Erscheinung trat und sich seitdem mit politischen Mitteln für die Rechte der indigenen Bevölkerung Mexikos, aber auch generell gegen neoliberale Politik und für autonome Selbstverwaltung einsetzt.

Der Name ist eine Referenz an Emiliano Zapata, einen der historischen Führer der mexikanischen Revolution, in dessen Tradition sich die EZLN sieht. Daher werden sie auch Zapatistas (oder auf Deutsch „Zapatisten“) genannt.

Seit dem Aufstand von 1994 und parallel zu ihren Bemühungen für den Aufbau autonomer Strukturen in Chiapas tritt die EZLN mit verschiedenen zivil-politischen Initiativen für eine Verbesserung der Lage der indigenen Bevölkerung, eine Sozialisierung der mexikanischen Volkswirtschaft und die Demokratisierung Mexikos ein.

Strukturell stellt die EZLN eine indianische Bauernmiliz dar. Einen wichtigen Anteil an der militärischen Struktur stellen die Milizionäre, Kleinbauern, die weiter auf ihren Feldern arbeiten und im Bedarfsfall mobilisierbar sind. Den harten Kern stellen etwa 3000 „Aufständische“. Unterstützt und getragen wird diese Struktur von der der zivilen Unterstützungsbasis, als der weitaus größten Gruppe (mehrere zehntausend). Das oberste Entscheidungsgremium der EZLN, die „Kommandantur“ (Geheime revolutionäre indigene Komitees – Generalkommandantur), besteht aus Vertretern der Dorfgemeinschaften. Der Frauenanteil der zapatistischen Armee beträgt ungefähr ein Drittel.

Die EZLN wird nach wie vor bedroht und immer wieder angegriffen, einerseits von rechtsgerichteten Paramilitärs, denen die EZLN Verbindungen zum Militär und zur Regierung nachsagt, welche in der Vergangenheit auch belegt wurden, sowie von der Regierung selbst, aber auch von noch 1994 alliierten Bauernorganisationen, mit denen sich die zapatistischen Gemeinden inzwischen um ehemals gemeinsam besetztes Land streiten. Immer wieder zog sich die Führung der EZLN aus der Öffentlichkeit zurück um sich auf eine drohende Eskalation des bewaffneten Konflikts vorzubereiten, trat aber zum Jahreswechsel 2008/2009 im Caracol Oventic wieder vor einem Publikum internationaler Unterstützer auf.

Im Dezember 2012 besetzten zehntausende Zapatisten zentrale Marktplätze von Ocosingo, San Cristóbal de las Casas und Las Margaritas, und liefen nach Comítan, alles Städte, die sie während des zapatistischen Aufstandes in 1994 eingenommen hatten.

Anders als der Rest der Weltbevölkerung verstanden die Zapatistas, die von den Mayas abstammen, das Ende des Mayakalenders richtig und nutzten den bedeutungsvollen Tag, um der Welt ihre Sichtweise des Datums darzustellen. Mit einer stillen Mobilisierung erreichten sie 40.000 maskierte, aber unbewaffnete Demonstranten auf den Straßen, die ein deutliches Signal an die Regierung sandten: Wir sind immer noch da und wir können uns organisieren, ohne das ihr etwas davon mitbekommt. Wir sind heute unbewaffnet, aber wir könnten jederzeit wiederkommen, mit Waffen. Denn diese haben sie nie abgegeben.

Gründe für den Schweigemarsch gibt es aber noch weitere, auf die wir hier näher eingehen möchten:

1. Die PRI, die Partei die bis 2002 70 Jahre an der Macht war, und gegen die die EZLN in ihrer Anfangszeit mobilisiert hatte, ist an die Macht zurückgekehrt, was zunehmende Repressionen gegen die indigene Bevölkerung vermuten lässt.

2. Zusätzlich ist Emilio Chuayffet zum Erziehungsminister ernannt worden. Dieser Mann war in den 90er Jahren Innenminister und einer Hauptverantwortlichen für das Scheitern der Friedensabkommen von Chiapas. Mit der Ernennung von Chuayffet sendet Mexikos neuer Präsident auch das Signal, dass die Menschenrechte ihm nichts bedeuten, kommentierte Luis Hernández Navarro in einer Kolumne in der linksliberalen Tageszeitung La Jornada.

3. Die Vereidigung des neuen Präsidenten Mexikos, gegen den es von der gesamten, mexikanischen Bevölkerung große Proteste gab. Ihm wird Wahlfälschung und Korruption vorgeworfen. Diese Proteste wurden von Polizei-Provokteuren gewaltsam zum Eskalieren gebracht. Im Grunde eine indirekte Mobilisierung für die EZLN, denn der Bevölkerung wurde so bewiesen, dass der friedliche Aufstand gegen eine Militärdiktatur, auch wenn sie sich offiziell Demokratie schimpft, nicht möglich ist.

Quellen:

http://enough14.org/2012/12/03/video-polizei-provokateure-in-mexiko-yosoy132-mexiconotienepresidente-mexico/

http://enough14.org/2012/12/03/neue-guerilla-in-mexiko-erklarung-ejercito-popular-magonista-de-liberacion-nacional-epm-ln/

http://enough14.org/2012/12/11/video-zapatistas-chronik-einer-rebellion-ezln-mexico-mexiko/

http://enough14.org/2012/12/22/ezln-video-zapatistas-besetzen-6-stadte-in-chiapas-mexiko/

http://de.wikipedia.org/wiki/Ej%C3%A9rcito_Zapatista_de_Liberaci%C3%B3n_Nacional

2. Alfon Libertad! – Alfon ist wieder frei:

9. Januar 2013

56 Tage Untersuchungshaft unter verschärften Bedingungen, ohne verurteilt worden zu sein. 56 Tage wurde gefordert, Alfonso Fernández Ortega freizulassen. Der 21-Jährige war am 14. November, Tag des europaweiten Generalstreiks, festgenommen worden. Die Polizei behauptet, einen Rucksack mit “explosivem Material” bei ihm gefunden zu haben, kann aber bis heute keine Beweise vorlegen.

Gegen 18 Uhr war es so weit und Alfon verließ unter Jubel, lauten Rufen und Umarmungen das Gefängnis. Seine Mutter und zahlreiche Freunde und Unterstützer hatten vor dem Gefängnis Soto del Real ausgeharrt und Kälte, Regen, stundenlanger Verzögerung und Polizei-Schikanen getrotzt, um ihn willkommen zu heißen.

Video von dem Moment, in dem Alfon das Gefängnis verlassen durfte:

http://bambuser.com/v/3280628

Quelle:

http://bodenfrost.wordpress.com/2013/01/09/alfonlibertad-alfon-ist-frei/

3. Villa Amalias wiederbesetzt:

9. Januar 2013

Um 7 Uhr morgens Ortszeit besetzten über 100 Menschen das am 20.12.2012 geräumte Haus Villa Amalias in Athen erneut.

Da das Haus seit der Räumung von Polizei-Einheiten überwacht wurde, hatten die Besetzer sich in 2 Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe, die die Polizei draußen beschäftigte und eine Gruppe, die sofort in das Gebäude drang, um es wieder zu besetzen. Sie kamen herein und konnten das Gebäude für einige Stunden wieder besetzen.

Die Polizisten, die das Haus umstellt hatten, fingen sofort an das Haus mit Tränengas anzugreifen. Gegen 9:20 Uhr wurden die Fenster von der Spezialeinheit EKAM zerstört und das Haus geräumt, alle anwesenden 92 Besetzer wurden verhaftet.

Direkt nach der Räumung von Villa Amalias besetzten rund 40 Anarchisten aus Solidarität mit Villa Amalias und die überall in Griechenland unter erhöhtem Räumungsdruck stehenden Freiräume in Griechenland, die Parteizentrale der DIMAR (Demokratische Links Partei), die Teil der Regierungskoalition ist. Kurz darauf räumte die Polizei das Gebäude und nahm die Besetzer in Gewahrsam.

Gleichzeitig reagierten etwa 200 Menschen mit eine Spontidemo am Victoria Platz. Die Demo machte sich auf den Weg zum Finanzministerium, wo Ministerpräsident Samaras zu Gast war. Die Polizei attackierte die Demo mit Tränengas und Schlagstock-Einsätzen.

Um 15:00 Uhr Lokalzeit stürmte die Bereitschaftspolizei ein weiteres besetztes Haus in Athen. Das Kollektiv Skaramaga Squat gab bekannt, dass die 7, sich im Gebäude befindenden Personen, dabei verhaftet wurden. Das Kollektiv kündigte Widerstand an.

Der griechische Staat indessen bekam Hilfe aus Deutschland in Form von lehrreichen Tipps. Er kündigte an 40 besetzte Häuser zu räumen. Man vermutet, dass der griechischen Polizei geraten wurde, den Aktivisten die Infrastruktur zu nehmen, also die Freiräume und besetzten Häuser. Hier lässt sich auch eine Verbindung zur deutschen Politik und ihre Vorgehensweise gegen die Occupy-Bewegung letztes Jahr spannen. Nahezu alle Camps sollten gleichzeitig geräumt werden. Aus vertraulichen Quellen wissen wir, dass bei der letzten Innenminister-Konferenz vor den Räumungen der Camps beschlossen wurde, den Aktivisten die Infrastruktur zu nehmen, da man mit dem Zunehmen der Krise auch in Deutschland das Wachstum der Bewegung erwartete.

Quelle:

http://enough14.org/2013/01/09/greece-villa_amalia-wieder-besetzt-und-geraumt-uber-100-verhaftungen-villa_amalias/

Berichterstattung über deutsche Proteste:

1. Demo zum NSU-Prozess:

„Dass der Staat die NSU-Mörder nicht stoppte, lag nicht einfach an „bedauerlichen Pannen“. Polizisten und Geheimdienstler vom Verfassungsschutz warnten die untergetauchten Neonazis und ihr Umfeld vor Verhaftungen. Der Verfassungsschutz versorgte sie indirekt mit Geld. Ein Polizeikommando wurde kurz vor der Festnahme der Mörder abgezogen. Kein Wunder, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz massenhaft Aktenbeweise vernichtete, sobald im November vergangenen Jahres öffentlich bekannt wurde: hinter der Mordserie an Einwanderern steckten Nazi-Mörder. Die Polizei ermittelte bis dahin selbst nach rassistischer Logik wegen „Döner-Morden“. Die Opfer und ihre Familien wurden zu Tätern gemacht: Polizei und Medien versuchten ihnen jahrelang Mafia-Verbindungen anzuhängen.“

Quelle:

http://almuc.blogsport.eu/2012/09/26/nazis-morden-der-staat-ladt-nach-demo-zum-nsu-prozess/

https://www.facebook.com/pages/ALM-Antikapitalistische-Linke-M%C3%BCnchen/201200303318034

Gerüchteweise wurde bekannt, dass die türkische Regierung selbst die Dokumente leakte, mit denen die „Verfassungschutzpannen“ bekannt wurden. Eine deutliche Nachricht an Frau Merkel, sich aus innenpolitischen Dingen bezüglich der Kurden in der Türkei herauszuhalten.

2. Cam over:

„Wir hassen Überwachungskameras. Sie waren schon seit ihrer Erfindung scheisse. In unseren Städten verfolgen sie uns mittlerweile auf Schritt und Tritt. Auf der Straße, in Läden, in Wohnhäusern und in Bus und Bahn. Permanent werden wir beäugt, überwacht, ausspioniert. Menschen und Institutionen, die es am besten überhauptnicht geben sollte, speichern Bilder unseres Lebens und vermitteln uns den Eindruck, ständiger Kontrolle zu unterliegen. Weil wir dieser Vision schon viel zu nahe sind, jeder Moment aber der letzte sein könnte, sie zu zerstören, rufen wir zu einem Spiel auf. Ein freudiges Spiel mit einem ernsten Ziel.

Seid ihr dabei?

Wenn JA, dann fühlt euch den folgenden Regeln verpflichtet oder macht was ihr wollt:

Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass ihr eine Autonome Gruppe gründet – das ist nicht weiter schwer.

Ihr braucht nur ……ein paar gute Freund_innen…einen Namen der mit Brigade…, Zelle…, Kampfgruppe… o.ä. anfängt und mit einer coolen historischen Persönlichkeit aufhört

Ziel des Spiels ist es, über den Aktionszeitraum möglichst viele Überwachungskameras zu entwerten. Äxte, Seile, Hämmer, Mistgabeln, Fackeln und was euch sonst noch so einfällt – all das sind legitime Mittel im Kampf für unsere Freiheit. Ob Kamera kaputt oder Kamera „to go“ ist dabei vollkommen egal.

Das ist viel zu einfach denkt ihr? Dann habt ihr die Rechnung ohne die wichtigste Regel gemacht; jetzt kommt euer Gruppenname nämlich ins Spiel: Mit ihm steht ihr für eure Taten gerade und holt euch die Credits. Öffentlich (z.B. auf Indymedia/Linksunten) verkündet ihr nach euren Raubzügen welche und wie viele Kameras ihr entwertet habt. Glaubhaftigkeit erlangt ihr durch einen Erlebnisbericht. Extrapunkte sammelt ihr durch Fotos oder Videos. Aus diesen Regeln speist sich die letzte Voraussetzung, die an euch gestellt wird: Informiert euch über Internet-Sicherheit!

Der Aktionszeitraum beginnt mit dem 1. Januar 2013 und endet pünktlich zum Polizeikongress in Berlin  .

Gewonnen hat die Gruppe, die am meisten Kameras entwertet hat oder wer durch die spektakulärsten Aktionen gegen die Überwachung (-sinfrastruktur?!) auffällt.Hauptgewinn ist ein Ehrenplatz in der ersten Reihe der Demo gegen den europäischen Polizeikongress;Trostpreis für alle anderen ist ein Freiwurf mit und pro erbeuteter Kamera aus der zweiten Reihe.“

Quelle:

http://camover.blogsport.de/

http://camover.blogsport.de/spielidee/

http://camover.blogsport.de/ideologische-grundlagen/

Nachrichten, die mir geschickt wurden, mit der Bitte um Verbreitung:

1. Vorstellung des Armutsnetzwerkes:

 

Derjenige, der mich darum gebeten hatte, es vorzustellen, war leider nicht in der Lage, mir eine kurze Übersicht über das Netzwerk zu schicken, daher hab ich mir selbst einen Überblick verschafft. In Zukunft kann ich das aus Zeitgründen leider nicht mehr tun. Wenn also jemand etwas in meiner Sendung vorstellen möchte, bitte ich um einen kurzen Bericht um was es geht und warum es wichtig ist.

Netzwerk von verschiedenen Aktivisten und Organisationen, dass sich die Armutsbekämpfung zum Ziel gesetzt hat, aber auch gegen Nazis mobilisiert und soziale Proteste unterstützt, den Kapitalismus und Neoliberalismus kritisiert.

Ständige, nicht termingebundene Projekte, an dem Netzwerkmitglieder Anteil haben oder hatten, falls ihr euch beteiligen wollt:

Mitgliedschaft in der Nationalen Armutskonferenz (nak)

Mitgliedschaft Initiative Kritisches Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln

Mitgliedschaft im Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum

Mitgliedschaft im Aktionsbündnis „UmFAIRteilen“

Aktualisierung unserer Webportale

Arbeit der Obdachlosen-Uni Berlin

Aktivitäten der Kulturlogen im Bundesgebiet

Aufnahme der Arbeit in der Arbeitsgruppe Hartz IV

Pressearbeit

Wiederauflage der Netzeit mit monatlichem Erscheinungstermin und verändertem Umfang

Kontinuierliche Arbeit mit der Kindergruppe im Verein Bauen Wohnen Leben in Köln

Aufbau einer Kooperationsbeziehung zu BAKU e.V. Wien

Kooperationsvereinbarung mit dem Verein Soziales Zentrum Höxter e.V.Teilnahme an der Vorbereitung des Treffens der Menschen mit Armutserfahrungen im Juni 2013 in Darmstadt

Unterstützung und Anleitung beim Webauftritt der Wohnungslosenhilfe Freistatt www.wohnungslos.info

Aktivitäten des Sozialen Dorfes Minden

Aktivitäten der Vereine Fliedergarten e.V. und Hartz-IV-Betroffene in Potsdam

Quelle:

http://www.armutsnetzwerk.de/

2. Spaß muss sein – Kapitalismus nicht / Verkleidungsdemo in Düsseldorf von Seebär und Ralle:

Verkleidungsdemo in Düsseldorf Ende März Anfang April! Alles ist erlaubt und erwünscht – selbstgebastelt/Karnevalskostüme etc. Wir wollen ein bunter Haufen sein, der Spaß hat, denn Spaß muss sein, aber Kapitalismus nicht! Durch unser buntes und amüsantes Auftreten wollen wir noch mehr Leuten in und um Düsseldorf zeigen, dass das Teilen und das fair sein besser ist, als alles Geld der Welt! Wir wollen zeigen, dass wir nur leben können, wenn der Kaffee, den wir kaufen, fair produziert wurde. Wir wollen eine klassenlose Gesellschaft ohne arm und reich! Deshalb werdet für einen tag bunte schräge Paradiesvögel!

Bekanntgabe von anstehenden Terminen:

14.01.2013 – Kundgebung in Gedenken an Mohammed Sillah – Remscheid, Alleestraße 17:00 Uhr

(http://enough14.org/2013/01/09/noborder-rfcamp-remscheid-kundgebung-im-gedenken-an-mohammed-sillah/)

19.01.2013 – Wir haben Agrarindustrie satt! – Bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik  – Berlin 11:00 Uhr

(http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/aufruf/)

02.02.2013 – Smash NATO / Smash SIKO – Protest für die soziale Revolution, gegen Krieg und Rüstungsunternehmen – München Stachus

(http://almuc.blogsport.eu/2012/12/21/krieg-beginnt-hier-beenden-wir-ihn-hier-fur-die-soziale-revolution-smash-natosiko/)

13.01.2013 – Idle No More – Protest-Aktion – Berlin

13 Uhr Berlin Brandenburger Tor: gemeinsames Kennenlernen, Aufwärmen und Vernetzen

14 Uhr Round Dances und Demo-Zug vom Brandenburger Tor zur Kanadischen Botschaft

ca. 15 Uhr Round Dances und friedliche Demo vor der Kanadischen Botschaft

gegen 15:30-16:00 Uhr Demo-Zug von der Kanadischen Botschaft zum Brandenburger Tor Round Dances und Abschluss

26.01. – 27.01.2013 – Vernetzungstreffen iRUN Ihr Repräsentiert Uns Nicht – Kampagne in Kassel (https://www.facebook.com/events/287611674675754/)

4. Private Gedanken, was mir wichtig erscheint, was gesagt werden sollte (soll auch zur Diskussion anregen):

Containern und das Beschaffen von Nahrungsmitteln, ohne Geld. Kurzer Bericht über das Düsseldorfer Campleben

Interview mit Philipp, einem Hamburger Aktivisten über Containern und die Müllgesellschaft, der seit sechs Monaten vom Containern lebt:

Fragen:

1. Was war der ausschlagebende Moment?

2. Beschreib uns doch einmal eine Tour.

3. Gehst du alleine oder im Team?

4. Nutzt du noch andere Möglichkeiten kostenlos an Essen zu kommen?

5. Wie sieht es in anderen Ländern mit dem Containern aus?

6. Glaubst du, dass dies ein neuer Trend werden könnte, aufgrund der steigenden Armut in Deutschland?

7. Vegetarier, ja oder nein?

8. Vorstellung der Webseite Foodsharing.de

9. Einstellung der Gesellschaft zum Thema Containern

10. Was kann man containern?

http://foodsharing.de/

http://www.containern.de/

Offene Diskussionsrunde:

Dokumentation über Hanf:

http://www.youtube.com/watch?v=hkLOre7tEZE

Facebook-Gruppe „Die Hanfrebellen!“:

http://www.youtube.com/watch?v=hkLOre7tEZE

Argumente für Legalisierung von Cannabis:

http://www.cannabislegal.de/

Hanfverband:

http://hanfverband.de/index.php

Hanf-Aktivisten:

http://hanf-aktivisten.de/

Polizei in Deutschland hat sich schon vor einigen Jahren für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen, da sie wichtigeres zu tun hätten, als Kiffer zu verfolgen. Nun ist Hanf in mehreren Staaten der USA legalisiert worden. Außerdem ist die Legalisierung in Frankreich im Gespräch bei konservativen Politikern. In Frankreich sind die Sanktionen gegen Marihuana am höchsten, dennoch wird in dem Land am meisten gekifft.

Medizin:

Cannabis wirkt bei:

– Appetitlosigkeit und Abmagerung

– Schmerzen

– Übelkeit und Erbrechen

– Glaukom

– Spastik

– Epilepsie

– Asthma

– Bewegungsstörungen

– Depression

– Entzugssymptome

– Neurodermitis

– Morbus Crohn

Quelle:

http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/medizin.htm

Warum Cannabis verboten wurde:

– 1925 Ägypten droht auf der internationalen Opium-Konferenz Deutschland an, den Import von Kokain (Merck) und Heroin (Bayer) zu beschränken, sollte Deutschland nicht für die Illegalisierung von Cannabis stimmen.

– große Kampagnen der Anti-Cannabis-Lobby in den USA stellen jeden Kriminellen, der irgendwann mal gekifft hat, als Drogentäter dar.

– 1931 Trotz anfänglichen Zweifeln über die Durchführbarkeit startet Anslinger mit einem Sonderetat (100’000 Dollar,-und das auf dem Tiefpunkt der Wirtschaftskrise!) seine Verteufelungskampagne gegen Marihuana und seineKonsumentInnen. Neben Plakataktionen und dem Verbreiten gefälschter Horror-Pressemitteilungen werden auch“Gutachten“ in Auftrag gegeben. Das erste wird für 2000 Dollar vom Gefängnisarzt A.E. Fossier konstruiert. Auszug:“Die herrschende Rasse und die aufgeklärtesten Länder sind alkoholisch, derweil die Länder und Nationen, die Hanfund Opium verfallen sind, (…) sowohl geistig als auch physisch zu Grunde gegangen sind“

– Große und einflußreiche Industrieunternehmen wie der Chemie-Großkonzern DuPont hatten ein großes Interesse an der Ächtung von Marihuana und setzten sich direkt und indirekt für ein Verbot der Pflanze ein. Hanf wurde, nachdem die starke landwirtschaftliche Bedeutung seines Anbaus zur Gewinnung von Fasern, Ölen, Papier, Farben, etc. aufgrund von fehlenden technischen Möglichkeiten zur Massenproduktion im Zuge der industriellen Revolution stark nachließ, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine zentrale Rolle in der amerikanischen Landwirtschaft prophezeit.

– Papierherstellung: Dank moderner Fasergewinnungstechnik kann aus einem Hektar Hanf dieselbe Papiermenge hergestellt werden, wie aus 4.1 Hektar Wald (und das – im Gegensatz zur Holzbewirtschaftung – Jahr für Jahr).

Quelle:

http://knallbert.kn.funpic.de/texte/wann_warum.htm

Nutzhanf – Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzhanf

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Autor: ★ Victory ★ Viktoria ★

Politisch aktiv seit 2010, im Wandel schon seit immer... :-P Hier findet ihr einen bunten Mix aus politischen und "privaten" Texten. Die Themen sind breit gefächert, aber, wie ich finde, halbwegs gut sortiert. Daher stöbert einfach mal rum und sucht euch das aus, was euch gefällt. Für mich lassen sich mein Alltag und mein Privatleben nicht vom politischen Aktivismus trennen. Denn die kapitalistischen Bedingungen haben weitreichende Folgen für jeden von uns. Der Kampf für ein besseres Leben muss in den Alltag integriert werden. Ich spreche Deutsch, Englisch und nun auch Spanisch. Dies eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten mich zu vernetzen und zu informieren. Aktuell interessiere ich mich vor allem für die EZLN in Mexiko und natürlich die spanischen Widerstandsbewegungen. Ich würde mich als dem Anarchismus nahestehende Person bezeichnen, glaube aber nicht an fertige Lösungen, sondern nur an Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen. Die antikapitalistische, fertige Lösung dem jetzigen System überzustreifen, würde bedeuten, dass sich eben nichts ändert, weil sich in den Köpfen der Menschen nichts geändert hat. Ein Umdenken und der Wandel des Einzelnen sind das Einzige, was uns davor bewahrt ins Verderben zu schlittern. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir so weitermachen, ist der Planet in ein paar hundert Jahren spätestens sowieso unbewohnbar. Schon mein ganzes Leben lang bin ich angeeckt, weil ich mich nicht fertigen Modellen unterwerfen wollte. In der Schule nicht, in der Uni nicht, im Berufsleben nicht und schon drei Mal nicht bei linken Gruppen und Strukturen. Doch genau die sind es, die vielfach auf eine übelst autoritäre Weise jeden neuen Gedanken im Keim ersticken. Denn schon längst sind auch linke Gruppen Teil des neoliberalen, kapitalistischen Systems. Dort werden neue Gruppen eben als Konkurrenz angesehen, erst Recht, wenn sie nicht die exakt selben Vorgehensweisen haben, wie man selbst. Für mich definiert sich links sein wie folgt: "Ich informiere mich möglichst umfassend zu einem Thema und versuche mir anschließend meine eigene Meinung dazu zu bilden. Doch wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, noch mehr darüber zu lernen, werde ich das tun und parallel dazu immer wieder an meiner eigenen Meinung arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich im Laufe der Zeit meinen Standpunkt zu Themen mehrfach ändere. Doch das ist nichts wankelmütiges, denn es beruht auf einer Weiterentwicklung. Die Welt befindet sich in einem immerwährenden Wandel und nur, wenn auch wir bereit sind uns zu wandeln, können wir erreichen, dass sich Dinge zum Besseren ändern. "Hab keine Angst einen offenen Geist zu besitzen. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." im Original: "No tengas miedo de tener mente abierta, tu cerebro no va a salir volando." Das Zitat wird der EZLN in Mexiko zugeschrieben.

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