Schwerer Neonazi-Angriff in Xixón, Asturien


Mehrere Menschen schrieben mich an und baten um eine Übersetzung der Tweets über den brutalen Neonazi-Angriff auf einen jungen Mann, der seither mit schwersten Kopfverletzungen im Krankenhaus im Koma liegt.

Hier nur ein Versuch die Tweets von @Ruantifa__ zu übersetzen:

Die nationalen Medien verschweigen einen brutalen Angriff von Neonazis, der einen 24jährigen jungen Mann ins Koma gebracht hat.

1. Der Angriff hat sich am Freitag in den frühen Morgenstunden in Xixón (Asturien) zugetragen. Neonazis fingen einen Streit vor einer Bar namens Fomento an.

2. Neonazis gingen zu jungen Linken, auf einmal nahm einer von den Nazis einen Stein vom Gehweg und schlug ihn Germán (Name des Opfers) auf den Kopf.

3. Sie schlugen mit einer solchen Wucht zu, dass sie dachten, dass sie ihn getötet hätten.

4. Germán, der Angegriffene, ist 24 Jahre alt und liegt mit einer sehr ernsten Prognose im Krankenhaus. Bis jetzt befindet er sich im Koma.

5. Die Angreifer gehören zu “La Manada”, eine Boxgruppe, die mit den Neonazis der “Ultra Boys” verbunden ist.

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6. Die Mutter gibt ein Interview, sie ist am Boden zerstört und macht klar, dass die Täter Wiederholungstäter sind, die bereits mehrfach Jugendliche angegriffen haben.

7. Verschiedene Kollektive der Linken versammelten sich gestern in Xixón gegen den Angriff und schickten Genesungwünsche und Kraft zu Germán.

8. Das Sportstudio, wo “La Manada” und die Ultra Boys trainieren ist der “Fight Club Gijon”.

9. (Auf der Facebook-Seite vom “Fight Club Gijon”) zeigen sie Fotos von der Bar “Luces De Bohemia”, für den gesamten Neonazi-Abschaum der Ultra Boys.

10. Auch zeigen sie Fotos von Minderjährigen, mit “AHTR” (Adolf Hitler Tenía Razón = Adolf Hitler hatte Recht) auf dem T-Shirt.

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11. Wir werden alle Informationen zu diesem Thema aus Xixón weiter verbreiten und schicken unsere ganze Kraft aus Galizien zu Germán.

12. Wir schließen uns der Erklärung von “Nalón Antifascista” an (Facebook-Link, der leider nicht funktioniert): https://m.facebook.com/nalon.antifascista/posts/1273302796128520  

13. Für diejenigen, die glauben, dass es im “Fight Club Gijón” keine Nazis gäbe, haben wir hier einige Fotos:

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14. Heute findet im “Casa Sindical” in Xixón eine Asamblea/offene Runde gegen faschistische Gewalt statt.

15. Hier zeigen die Freunde der Angreifer ihnen ihre Unterstützung:

Das Bild stammt von einer spanischen Nachrichtenseite.

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16. Für alle, die nicht an eine Verbindung zwischen Neonazis und den Angreifern glauben haben wir hier neue Beweise:

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Autor: ★ Victory ★ Viktoria ★

Politisch aktiv seit 2010, im Wandel schon seit immer... :-P Hier findet ihr einen bunten Mix aus politischen und "privaten" Texten. Die Themen sind breit gefächert, aber, wie ich finde, halbwegs gut sortiert. Daher stöbert einfach mal rum und sucht euch das aus, was euch gefällt. Für mich lassen sich mein Alltag und mein Privatleben nicht vom politischen Aktivismus trennen. Denn die kapitalistischen Bedingungen haben weitreichende Folgen für jeden von uns. Der Kampf für ein besseres Leben muss in den Alltag integriert werden. Ich spreche Deutsch, Englisch und nun auch Spanisch. Dies eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten mich zu vernetzen und zu informieren. Aktuell interessiere ich mich vor allem für die EZLN in Mexiko und natürlich die spanischen Widerstandsbewegungen. Ich würde mich als dem Anarchismus nahestehende Person bezeichnen, glaube aber nicht an fertige Lösungen, sondern nur an Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen. Die antikapitalistische, fertige Lösung dem jetzigen System überzustreifen, würde bedeuten, dass sich eben nichts ändert, weil sich in den Köpfen der Menschen nichts geändert hat. Ein Umdenken und der Wandel des Einzelnen sind das Einzige, was uns davor bewahrt ins Verderben zu schlittern. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir so weitermachen, ist der Planet in ein paar hundert Jahren spätestens sowieso unbewohnbar. Schon mein ganzes Leben lang bin ich angeeckt, weil ich mich nicht fertigen Modellen unterwerfen wollte. In der Schule nicht, in der Uni nicht, im Berufsleben nicht und schon drei Mal nicht bei linken Gruppen und Strukturen. Doch genau die sind es, die vielfach auf eine übelst autoritäre Weise jeden neuen Gedanken im Keim ersticken. Denn schon längst sind auch linke Gruppen Teil des neoliberalen, kapitalistischen Systems. Dort werden neue Gruppen eben als Konkurrenz angesehen, erst Recht, wenn sie nicht die exakt selben Vorgehensweisen haben, wie man selbst. Für mich definiert sich links sein wie folgt: "Ich informiere mich möglichst umfassend zu einem Thema und versuche mir anschließend meine eigene Meinung dazu zu bilden. Doch wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, noch mehr darüber zu lernen, werde ich das tun und parallel dazu immer wieder an meiner eigenen Meinung arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich im Laufe der Zeit meinen Standpunkt zu Themen mehrfach ändere. Doch das ist nichts wankelmütiges, denn es beruht auf einer Weiterentwicklung. Die Welt befindet sich in einem immerwährenden Wandel und nur, wenn auch wir bereit sind uns zu wandeln, können wir erreichen, dass sich Dinge zum Besseren ändern. "Hab keine Angst einen offenen Geist zu besitzen. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." im Original: "No tengas miedo de tener mente abierta, tu cerebro no va a salir volando." Das Zitat wird der EZLN in Mexiko zugeschrieben.

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