#NotJustSad & der #Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte


Wer meine „Gedankensprünge der Revolution“ verfolgt, weiß, dass ich versuche der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Dies passiert häufig auf politischer Ebene, aber manchmal eben auch bei Themen, die vordergründig erst mal wenig mit Politik zu tun haben. Meine Aufgabe sehe ich nicht nur darin, den Spiegel zu halten, sondern vor allem über den Zusammenhang der Dinge zu informieren und aufzuzeigen, dass letzten Endes alles politisch ist. Das bringt mich dazu, mich zu den verschiedensten Themen zu äußern, was ihr auf meinem Blog ja nur allzu gut erkennen könnt. Für meine vegetarischen Brotaufstriche wurde mir schon der revolutionäre Status aberkannt! 😉

Depressionen sind ein Teil unserer Gesellschaft, unserer Zeit und unseres Lebensstils. Damit will ich nicht behaupten, dass es Depressionen früher nicht gegeben hat, aber ich wage die Behauptung, dass der neoliberale Kapitalismus unglücklich macht.

Mit Anfang zwanzig saß ich mit einer Rasierklinge in der Dusche und wäre mein damaliger Freund nicht gewesen, würde es diesen Blog hier wohl nicht geben. Ich hatte schwere Depressionen und habe mich auch in den Jahren danach bis heute immer wieder mit diesem Thema beschäftigt, vor allem ab dem Moment, in dem ich begann mich politisch zu engagieren. Der Kapitalismus ist ein auf allen Ebenen zerstörerisches, destruktives Modell, welches unter anderem davon lebt, dass es vielen Menschen schlecht geht. Um das näher zu erläutern, werde ich euch nun Gustav vorstellen.

Gustav und der Kapitalismus

Gustav existiert nicht wirklich. Gustav ist jemand, der wir alle sein könnten. Gustav ist 25 und lebt mehr schlecht als recht von einem Zeitarbeitsjob, den er vom Jobcenter vermittelt bekommen hat. Er lebt in der permanenten Angst, dass er nächsten Monat vielleicht keinen Job mehr hat. Außerdem reicht das Geld zwar so gerade aus, um zu überleben, aber ins Kino gehen oder tanzen, mal in den Urlaub fahren oder lecker essen gehen, das ist nicht drin. Gustav lebt allein in einer 25-Quadratmeterbude in einem Hochhaus im sozialem Wohnungsbau. Er ist eigentlich immer allein. Auf der Arbeit darf er den ganzen Tag Menschen anrufen, um sie dazu zu überreden etwas zu kaufen, was sie eigentlich nicht brauchen. Gustav weiß das und die Menschen, die er anruft, wissen das auch. Manche bestellen aus Mitleid. Gustav weiß, dass diese Menschen oft auch nur wenig Geld haben. Das gefällt ihm nicht, aber er weiß nicht was er dagegen tun kann. Wenn Gustav nicht arbeiten muss, muss er oft Papiere für Behörden ausfüllen. Die Sprache, die auf diesen Papieren verwendet wird, versteht er nicht. Er füllt sich dumm und nutzlos, wenn er im Jobcenter erklärt, dass er nicht weiß, was er bei Punkt 14a, Abschnitt 6, Absatz 3 eintragen muss. Wenn Gustav nicht arbeitet und keine Papiere für Behörden ausfüllt, sieht Gustav fern. Dort sieht er Menschen, die all das haben, was er nicht hat. Sie leben in schicken Wohnungen, der Kühlschrank ist immer voll mit gesundem Essen, was irgendeiner zubereitet hat, der gerade Zeit hatte. Dreck oder Unordnung gibt’s bei „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ einfach nicht. Wenn jemand doch mal Kummer hat, sind sofort alle Freunde da und gemeinsam findet man ganz schnell eine Lösung, die alle wieder strahlen lässt. Wenn Gustav keine Lust hat, sich Menschen anzusehen, deren Leben keine wirklichen Probleme bereithält, schaut Gustav sich die Menschen an, die auf der kapitalistischen Karriereleiter noch unter ihm stehen. Hartz4er und Flüchtlinge, das sind diejenigen, die noch weniger leisten als er. Endlich mal jemand, der ihn nicht voller Verachtung für seinen Zeitarbeitsjob auslacht. Endlich mal jemand, auf den ich runtersehen kann, denkt Gustav.

Und die anderen?

Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen, möchte euch nun aber auch noch Hildegard vorstellen, die ihr Leben lang als Hebamme gearbeitet hat und nun die dringend benötigte Kur nicht bezahlt bekommt. Und Karl-Heinz, dem die Kneipe um die Ecke gehört und der nun zumachen muss, weil in dem Altbau einfach keine zwei Notausgänge unterzubringen sind, auch wenn die EU-Vorschrift aus Brüssel das jetzt für alle Kneipen verlangt. Oder Erwin, der erst im Tagebau gearbeitet hat, danach 10 Jahre seine kranke Mutter pflegte und jetzt am Ende des Monats Flaschen sammelt, weil die Rente einfach nicht mehr reicht. Oder Yussuf, der mit 15 von zu Hause fliehen musste, weil der Krieg ausbrach. Der auf der zweijährigen Flucht seine kleine Schwester versorgen musste, weil die Eltern schon tot sind. Der in Deutschland ein halbes Jahr lang im Containerdorf eingesperrt wurde, obwohl er so gerne Deutsch gelernt hätte und dann bei Nacht und Nebel zurück ins sichere Afghanistan deportiert wird. Oder Tobias, der Student, dem nach tage- und nächtelangem Lernstress noch das zehnseitige Formular fürs Bafög-Amt aufs Auge gedrückt wird. Oder Helmut, der Kontrolleur, der weiß, dass von den Tickets für die Deutsche Bahn nur die Tickets finanziert werden und trotzdem alle drangsalieren muss, weil zu Hause nun mal Frau und Kinder versorgt werden wollen und er auf gar keinen Fall ein Hartz4-Schmarotzer werden will.

Worauf will ich hinaus?

Der Neoliberalismus hat den Kapitalismus auf die Spitze getrieben, indem alles auf den Gewinn ausgerichtet wurde, inklusive der Menschen selbst. Je mehr Geld jemand erwirtschaftet, umso anerkannter ist er in der Gesellschaft, umso mehr Macht steht ihm zu. Dass es bei diesem Spiel nur wenige Gewinner und viele Verlierer gibt, ist den meisten Menschen deshalb nicht bewusst, weil es eben anders als früher nicht bloß eine herrschende und mehr oder weniger eine unterdrückte Klasse gibt, sondern der fortgeschrittene Kapitalismus die unteren Klassen schlichtweg ausgesplittet und gegeneinander aufgehetzt hat. Und solange dies so ist, wird ein Widerstand gegen das kapitalistische System erfolglos sein. Je weiter sich der Kapitalismus entwickelt, umso weiter geht die Schere auf, zwischen arm und reich. Das bedeutet, ganz oben konzentriert sich immer mehr Geld auf immer weniger Personen und unten stehen immer mehr mit immer weniger zum Leben. Das sind keine Theorien, sondern Fakten, die auch für Deutschland gelten. Wie wir vorhin anhand der zahlreichen fiktiven Personen gesehen haben, betreffen die Auswirkungen eines sich weiter entwickelnden Neoliberalismus immer mehr Menschen in immer heftigerem Ausmaß.

Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist der Ursprung vieler Depressionen. Die Einsamkeit, die aufgrund des Einteilens der Gesellschaft in viele verschiedene, ziemlich geschlossene Klassen, herrscht, ist der Ursprung vieler Depressionen. Die Tatsache, dass man nach außen hin wirken muss, als liefe alles glatt, weil Fehler machen in unserer Zeit immer mehr stigmatisiert wird, ist der Ursprung vieler Depressionen. Das Auseinanderreißen von Familien, sei es durch Flucht, Krieg und Vertreibung oder durch übereifrige Jugendämter, die weniger nach einer Lösung für die Familien suchen, als vielmehr nach den nächsten Jugendlichen, die in den Einrichtungen für eine dauerhafte Belegung sorgen können, da den Einrichtungen sonst schnell die Schließung droht. Es geht ja auch nicht um Menschen, sondern um Profit.

Auch hier könnte ich wohl noch ewig so weitermachen. Und bis jetzt habe ich mich nur auf Deutschland beschränkt. Schauen wir in den lateinamerikanischen Raum, wo Landraub betrieben wird, in den russischen, wo Meinungsfreiheit da aufhört, wo man Putin kritisiert oder in den asiatischen Raum, wo der Turbokapitalismus gerade im „kommunistischen“ China Menschen in Boxen übereinander stapelt, finden sich noch ganz andere Gründe für Depressionen.

Wenn wir ein gutes Leben für alle ermöglichen, wenn wir aufhören uns danach zu bewerten, wie viel Geld wir erwirtschaften, wenn wir anfangen uns als Gesellschaft zu begreifen, die die Zukunft gestalten muss, dann werden auch Depressionen zurückgehen. In meiner politischen Arbeit habe ich immer wieder Kontakt zu Menschen mit depressiven Neigungen, genauso in meinem Job in der Gastronomie. Fast immer hilft es zumindest schon mal Menschen wertfrei aufzunehmen, sie als Teil einer Gemeinschaft zu begreifen und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihrem destruktiven Denken nicht alleine sind, ganz im Gegenteil. Noch viel wichtiger erscheint mir aber das Hinweisen auf die Ursprünge vieler Depressionen, was ich hiermit getan habe.

Last but not least – ein guter Rat

Nun, der Leser, der sich mit der Hoffnung einer Lösung des Problems Depressionen bis hierher gequält hat, soll nicht mit ganz leeren Händen den Blog verlassen. Natürlich habe ich keine „Lösung“, wie man Depressionen abschafft. Und natürlich sind meine Ansätze nicht auf jeden Menschen und jede Lebenssituation anwendbar. Und trotzdem möchte ich versuchen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sich selbst helfen kann, wenn die Depressionen überhand nehmen.

  1. Versucht auf Drogen jeglicher Art zu verzichten. Ich weiß, das ist schwer und klappt garantiert nicht immer, aber vergesst niemals: Drogen verstärken IMMER das Gefühl, welches man hat, wenn man sie konsumiert. Geht’s euch dreckig, wird es euch danach noch dreckiger gehen.
  2. Wichtig ist der eigene Fokus. Sucht euch Dinge, die euch früher gefallen haben oder die euch gut tun. Das kann Musik, gutes Essen, Sonne, Fahrrad fahren, oder sonst was sein. Sucht euch dabei Dinge, die nicht viel kosten und niedrigschwellig sind, die euch also nicht zu sehr fordern. Versucht so viele Momente wie möglich zu schaffen, in denen ihr euch bewusst auf das Genießen konzentriert. Blendet für einen Moment alles andere aus.
  3. Öffnet euch gegenüber der Gesellschaft. Ich weiß, dass das für viele Menschen eine große Überwindung ist, aber es kann dabei helfen, weil man Unterstützung und Bestätigung erfährt und gezeigt bekommt, dass man nicht der Einzige ist, dem es so geht. Außerdem hilft es der Gesellschaft zu verstehen, was mit euch los ist. Je mehr und je detaillierter ihr über eure Depressionen sprecht, umso mehr Menschen können versuchen sich in euch hinein zu versetzen.
  4. Versucht herauszufinden, was euch in eurem Leben am meisten stresst und wie ihr mit Solidarität dagegen wirken könnt. Als Beispiel: Wenn es das Jobcenter ist, schaut ob es in eurer Stadt einen Verein gibt, der Menschen dabei hilft sich gegen Schikane zu organisieren. Wenn es die Schule oder die Uni ist, gründet Lerngruppen. Wenn es der Haushalt ist, gründet WGs, am besten mit unterschiedlichen Altersgruppen und wirtschaftlichen Schichten. In Amsterdam gab es in den besetzten Häusern früher einfache Regelungen, wie Menschen mit Jobs und halbwegs gutem Gehalt solidarisch mehr zahlten, aber dafür vom Küchendienst, Reparaturarbeiten und ähnlichem befreit waren. Lebt die Utopie!
  5. Ernährung! Du bist was du isst ist ein allgemeingültiger Fakt. Was wir essen, bestimmt nicht nur wie sich unser Körper entwickelt, sondern auch wie es unserer Seele geht. Essen wir nur Fertigkram, der wenig Nährstoffe enthält, fühlen wir uns schlapp und antriebslos. Das wiederum drückt auf die Seele und fördert die Depression. Wer wenig Geld hat, kann zum Beispiel übers Foodsharing umsonst frische Lebensmittel beziehen und sich dort gleichzeitig mit anderen Menschen vernetzen, zum Beispiel zum gemeinsamen Kochen.
  6. Grenzen setzen! Es ist wichtig für sich selbst und für andere Grenzen zu setzen. Wer heute nicht in der Lage ist über seine Depressionen zu sprechen, sollte das auch nicht tun müssen. Er sollte aber auch in der Lage sein, den anderen diese Grenze mitzuteilen.
  7. Ziele setzen! Nichts motiviert so sehr, wie ein Erfolg. Der Schlüssel zu einer dauerhaften Motivation liegt im Stecken von sehr vielen, sehr kleinen Zielen. So setze ich mich als Haushaltsmuffel oft morgens hin, schreibe eine Liste mit allen Dingen, die ich erledigen muss und nachdem ich zwei Punkte abgehakt habe, gönne ich mir einen Kaffee und was Süßes. Nach weiteren zwei Punkten lege ich mich für ne halbe Stunde in die Sonne oder koche mir was leckeres. Wenn ich von der Liste nicht alles schaffe, so habe ich doch zumindest viele kleine Teilerfolge erlebt, die mit einer „Belohnung“ einen positiven Link zu etwas legen, das ich eigentlich nicht gern tue.
  8. Akzeptanz! Eine Depression wird niemals komplett verschwinden. Auch ich erlebe bis heute Momente, in denen ich mir am liebsten nur noch die Decke über den Kopf ziehen würde und nichts mehr hören und sehen will. Die Kunst ist es also nicht, die Depression zu überwinden, sondern zu lernen so mit ihr zu leben, dass sie nicht das ganze Leben bestimmt. Und hier schließe ich dann den Bogen zu Punkt 2, der eigene Fokus. In einem Leben, das geprägt ist von Gewalt und Destruktivität, die wir durch die kapitalistischen Verhältnisse jeden Tag direkt und indirekt erleben, ist es schwer den Fokus auf etwas positives zu richten. Doch genau das ist der tägliche Kampf von Menschen mit Depressionen.

Fight Depression! – Smash Capitalism!

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Autor: ★ Victory ★ Viktoria ★

Politisch aktiv seit 2010, im Wandel schon seit immer... :-P Hier findet ihr einen bunten Mix aus politischen und "privaten" Texten. Die Themen sind breit gefächert, aber, wie ich finde, halbwegs gut sortiert. Daher stöbert einfach mal rum und sucht euch das aus, was euch gefällt. Für mich lassen sich mein Alltag und mein Privatleben nicht vom politischen Aktivismus trennen. Denn die kapitalistischen Bedingungen haben weitreichende Folgen für jeden von uns. Der Kampf für ein besseres Leben muss in den Alltag integriert werden. Ich spreche Deutsch, Englisch und nun auch Spanisch. Dies eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten mich zu vernetzen und zu informieren. Aktuell interessiere ich mich vor allem für die EZLN in Mexiko und natürlich die spanischen Widerstandsbewegungen. Ich würde mich als dem Anarchismus nahestehende Person bezeichnen, glaube aber nicht an fertige Lösungen, sondern nur an Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen. Die antikapitalistische, fertige Lösung dem jetzigen System überzustreifen, würde bedeuten, dass sich eben nichts ändert, weil sich in den Köpfen der Menschen nichts geändert hat. Ein Umdenken und der Wandel des Einzelnen sind das Einzige, was uns davor bewahrt ins Verderben zu schlittern. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir so weitermachen, ist der Planet in ein paar hundert Jahren spätestens sowieso unbewohnbar. Schon mein ganzes Leben lang bin ich angeeckt, weil ich mich nicht fertigen Modellen unterwerfen wollte. In der Schule nicht, in der Uni nicht, im Berufsleben nicht und schon drei Mal nicht bei linken Gruppen und Strukturen. Doch genau die sind es, die vielfach auf eine übelst autoritäre Weise jeden neuen Gedanken im Keim ersticken. Denn schon längst sind auch linke Gruppen Teil des neoliberalen, kapitalistischen Systems. Dort werden neue Gruppen eben als Konkurrenz angesehen, erst Recht, wenn sie nicht die exakt selben Vorgehensweisen haben, wie man selbst. Für mich definiert sich links sein wie folgt: "Ich informiere mich möglichst umfassend zu einem Thema und versuche mir anschließend meine eigene Meinung dazu zu bilden. Doch wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, noch mehr darüber zu lernen, werde ich das tun und parallel dazu immer wieder an meiner eigenen Meinung arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich im Laufe der Zeit meinen Standpunkt zu Themen mehrfach ändere. Doch das ist nichts wankelmütiges, denn es beruht auf einer Weiterentwicklung. Die Welt befindet sich in einem immerwährenden Wandel und nur, wenn auch wir bereit sind uns zu wandeln, können wir erreichen, dass sich Dinge zum Besseren ändern. "Hab keine Angst einen offenen Geist zu besitzen. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." im Original: "No tengas miedo de tener mente abierta, tu cerebro no va a salir volando." Das Zitat wird der EZLN in Mexiko zugeschrieben.

2 Kommentare zu „#NotJustSad & der #Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte“

  1. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsSehr gut geschrieben. Mir gefiel auch der Wechsel zwischen deinen Erfahrungen und der fiktiven Gustav-Geschichte. Ich kenne auch Menschen die nicht mehr in der normalen Arbeitswelt aufgrund von Leiharbeit und Ausbeutung arbeiten wollen und können. Diese Art von Arbeitsverhältnissen haben sie krank gemacht. Jetzt sind sie oft arbeitsunfähig und depressiv. Manche arbeiten in Werkstätten für psychisch Kranke. Dort herrscht weniger Druck, aber die Entlohnung lässt zu wünschen. Die Arbeit ist öfters monoton und langweilig. Diese Werkstätten dienen auch dazu, dass der Kapitalismus sich nicht ändern muss. Wer nicht mehr kann, kommt dort unter. Die Arbeitgeber verändern aber ihren destruktiven Kapitalismus nicht und machen weiter Druck. So werden wieder mehr Menschen psychisch krank. Das kostet der Gesellschaft viel Geld und vor allem geht’s auf die Gesundheit!

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