Warum sich alle gegen die schöne, neue Welt sträuben – Vermittlung von #Anarchie


Nachdem ich gestern versucht habe, zu vermitteln, wie man sich als Anarchist im Kapitalismus fühlt, gab es einige Reaktionen von Menschen älteren Semesters, auf die ich heute gerne näher eingehen möchte.

Wenn ich anfange vom Anarchismus zu sprechen, gibt es seit einiger Zeit viel Aufmerksamkeit für mich. Das ist gut, doch gleichzeitig zeigt es mir jedes Mal aufs Neue wie viel Kreativität im Menschen durch den neoliberalen Kapitalismus verloren gegangen ist. Denn die Fragen und Einwände, die mir die Leute entgegen werfen, sind zum Teil so absolut wirr und an den Haaren herbeigezogen, dass ich immer aufpassen muss, nicht laut loszulachen.

Zunächst einmal können wir jedoch festhalten, dass wir immer versuchen müssen, uns in unseren Gegenüber hineinzuversetzen. Was hat derjenige bis jetzt für Erfahrungen gemacht? Mit welchen politischen Strömungen ist er bisher in Berührung gekommen? Was macht er privat und wie verhält sich die Gesellschaft ihm gegenüber?

Außerdem müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass Fragen und Einwände immerhin Interesse bedeuten und nicht Ablehnung, auch wenn es oft so scheint. Wenn ich also möchte, dass derjenige mir weiterhin Interesse entgegen bringt, muss ich mir gut überlegen, wie ich argumentiere und wie ich demjenigen entgegen trete. Zunächst einmal ist es wichtig zu erklären, dass Anarchie die höchste Form der Ordnung bei gleichzeitiger maximaler Freiheit des Einzelnen ist und nicht Chaos, Gewalt und das Recht des Stärkeren, ergo gibt es auch in der Anarchie Regeln. Wer behauptet, dass dies nicht anarchistisch sei, hat den Anarchismus schlicht nicht verstanden. Der Unterschied zum Kapitalismus ist, dass die Regeln in dem Moment, von denjenigen, die sie für nötig empfinden, aufgestellt werden und auch jederzeit angepasst oder wieder verworfen werden können. Das klingt theoretisch ziemlich gut, ist aber genau der Punkt, an dem die Leute sich das nicht mehr vorstellen können. Warum das so ist, liegt im Kapitalismus begründet, der gerade in den letzten 25 Jahren mit dem Neoliberalismus alles daran gesetzt hat, den Menschen ihre Eigenverantwortung abzuerziehen.

Führt man dann die drei großen Beispiele Mexiko, Ukraine und Spanien an, hört man nicht selten, dass das ja schon Ewigkeiten her sei und dass es in unserer modernen, hochtechnologisierten, globalen Welt eben nicht mehr möglich sei, so zu leben. Ich sage, es ist genau anders herum. Nie war es leichter die globale Anarchie umzusetzen, als heute.

Will ich also jemanden davon überzeugen, dass die Anarchie ein vortreffliches Gegenmodell zum Kapitalismus ist, muss ich versuchen ein realistisches Bild von unserem Leben in der Anarchie in Deutschland und weltweit im Jahr 2017 zu zeichnen. Interessanterweise höre ich gerade von älteren Menschen häufiger das „Argument“: „Und was mache ich, wenn ich mir ein Bein breche?“ So, als würden in der Anarchie die Krankenhäuser aufhören zu existieren oder die Ärzte sich weigern, Kranke zu behandeln. Ansätze wie das Bedingungslose Grundeinkommen zeigen, dass der geringste Teil der Menschen nicht arbeiten möchte. Es ist sogar so, dass in unserem aktuellen System jede Menge Menschen nicht arbeiten dürfen, die gern würden; Flüchtlinge, Rentner, Kranke und Arbeitslose. Wenn also morgen der staatliche Zwang aufhören würde, für Geld arbeiten gehen zu müssen, hätten die Menschen stattdessen jeden Tag Zeit sich zu überlegen, was sie gern tun würden. Der Mensch ist ein Rudeltier und genau wie jedes andere Lebewesen ist er an einer Evolution, also an einer Weiterentwicklung seiner Art interessiert. Der Wunsch etwas zur Gesellschaft beizutragen ist in jedem Menschen vorhanden. Aktuell befinden wir uns nur in einem System, welches den Wert des Geldes immer weiter erhöht und den des Menschen immer weiter absinkt. Das bedeutet, dass Jobs, die sich um das Wohl des Menschen bemühen, viel schlechter entlohnt werden, als die, die sich um das Wohl des Geldes kümmern. Banker, Hedgefond-Manager und Firmenbosse verdienen Unsummen, während die Hebamme nicht mehr weiß, wovon sie die nächste Miete bezahlen soll. In der Anarchie wären Hedgefond-Manager, Firmenbosse und Banker überflüssig. Die Hebamme, die aber sehr wohl zum Wohle der Gesellschaft beiträgt, würde sich freuen, wenn sie nicht mehr um die Existenz kämpfen muss und natürlich weiterarbeiten, denn sie will ja Babys auf die Welt bringen. Nun gibt es häufig das Argument: „Aber es gibt doch auch Jobs, die keiner machen will. Wer macht die dann in der Anarchie?“ Ich lausche dann immer ganz gespannt und warte auf die Auflistung dieser Jobs. Die Menschen bei der Müllabfuhr hörte ich da schon häufiger. Und fragte mit hochgezogenen Augenbrauen: „Ach, die werden also im Kapitalismus alle gezwungen diesen Job zu machen? Kommt der Banker jeden Morgen mit der Knarre beim Müllmann vorbei und fährt ihn zur Arbeit?“ Eine Menge Jobs, die wirklich keinen Spaß machen, würden sowieso wegfallen, wie zum Beispiel sämtliche Arbeitsplätze beim Staat, also Verwaltung von Menschen, Polizei, Bundeswehr, usw.. Die Leute, die dort gearbeitet haben, können sich nun also überlegen, was sie gerne tun und wie das der Gesellschaft nutzen kann. Sie können sich in Ruhe umschauen und für sich selbst herausfinden, was sie wollen. Diejenigen, die einen Job haben, der nicht staatlich ist, können dort vorbeigehen und gemeinsam mit allen Kollegen, die auch kommen, überlegen, wie sie in Zukunft arbeiten wollen und ob das, was sie machen, noch Sinn macht. Nehmen wir als Beispiel mich. Ich arbeite in einer kleinen Kneipe und liebe meinen Beruf. Ich komme gerne in Kontakt mit Menschen, bin sehr extrovertiert und kommunikationsfreudig. Ich würde mich sofort mit meinen Kollegen und meinem Chef treffen und überlegen, wie mit unseren Gästen feiern können, dass wir ab jetzt frei leben können. Ich würde wahrscheinlich mehr dort arbeiten als jetzt. Wir würden uns mit anderen Läden aus der Straße und den Nachbarn treffen, um zu entscheiden, wo die lokalen Gärten des Viertels hinkommen und unsere Kneipe würde die Leute dabei versorgen. Mein Chef würde höchstwahrscheinlich mit seinen Lieferanten telefonieren, um abzusprechen, wie man in Zukunft zusammen arbeitet. Ärzte und Krankenschwestern könnten ihre Dienstpläne so gestalten, dass niemand mehr zu viel arbeiten muss. Kinder könnten mit zur Arbeit gebracht werden, denn viele Rentner würden sich freuen, wenn sie die Möglichkeit bekämen, mit Kindern zu arbeiten. Die Forschung wäre nicht mehr an Sach- und Geldzwänge gebunden und die Medizin könnte ganzheitlich arbeiten, statt in Konkurrenz zueinander. Nachhaltige Rohstoffe wie Hanf könnten flächendeckend angebaut werden, um die Produktion von Plastik zu verringern. Transport könnte nachhaltig gestaltet werden, wie zum Beispiel mit dem Projekt Skyway, einer Magnetschwebebahn. Die Straßen könnten für Fußgänger und Radfahrer geöffnet werden. Die Meere könnten sofort von Plastik und Öl befreit werden. Nachhaltige, dezentrale Energie statt Atomkraft und Braunkohle könnte sofort flächendeckend umgesetzt werden. Wie das organisiert werden soll? Na, genau so wie wir uns auch jetzt im kleinen Kreis organisieren. Nehmen wir das Beispiel Strom: Bereits jetzt gibt es solche Orte, an denen Menschen sich autark mit nachhaltigem Strom versorgen.  El Hierro, eine Kanaren-Insel, aber auch Ökodörfer in Deutschland zeigen, dass es möglich ist, die Technik also vorhanden ist und funktioniert. Gehen wir nun von Wuppertal aus. Auch hier leben Menschen, die sich mit solchen Themen schon längere Zeit beschäftigt haben, vielleicht sogar damit bisher ihr Geld verdient haben. Diese Menschen versammeln sich und versuchen einen Plan zu erarbeiten, wie sie für Wuppertal ein dezentrales, nachhaltiges Energienetz aufbauen können. Dabei können sie nicht nur auf das freie Wissen zu diesem Thema weltweit zugreifen, sie können sich auch in freiwilliger Kooperation mit Köln und Düsseldorf, oder anderen darum herumliegenden Städten absprechen und die Arbeit so bestmöglich auf allen Schultern aufteilen. Bei diesem Prinzip ist auch nicht ein ganzes Projekt gefährdet, weil einer ausscheidet. Denn es kann natürlich immer etwas passieren, weswegen jemand seine Arbeit nicht weiterführen kann. Doch gerade in diesem hierarchiefreien Räteprinzip ist genau das kein Problem mehr.

Vielleicht ist das eigentlich wichtigste Wort in der Anarchie „Freiwilligkeit“. Deshalb ist auch die Frage „Wie wollen wir leben?“ für mich ein entscheidender Schlüssel bei solchen Diskussionen.

Abschließend möchte ich allerdings noch eines sehr deutlich herausstellen: Diese Revolution wird passieren, weil sie bereits läuft. Weltweit erhebt sich eine junge Generation, die genug davon hat, dass die Alten ihnen den Planeten unterm Hintern wegregieren. Sie wissen, dass sie in der Minderheit sind und dass weder Wahlen, noch der langsame Wandel ihnen etwas bringen. Die Ideen des Anarchismus und des libertären Kommunismus, also die Idee des guten Leben für alle, sind um die Welt gegangen und haben Millionen Menschen begeistert und fasziniert. Millionen Menschen haben angefangen dafür zu kämpfen, dass dieser Planet nicht zerstört wird und sie haben angefangen diese alternativen Modelle einfach zu leben. Um euch mal einen kleinen Eindruck zu geben: 27.000 aktive Foodsharer in Deutschland plus die, die vom Foodsharing profitieren, 6 Millionen in anarchistisch organisierten Flüchtlingshilfeinitiativen, Hausbesetzer, Guerilla Gardener, tausende jeden Monat bei der Critical Mass, usw.. Natürlich sind nicht all diese Leute aktive Anarchisten, aber bei einer Zuspitzung, die wir aktuell erleben und einem zunehmend repressiver agierenden Staat, werden sich wohl die allermeisten dieser Leute auf Seite der Anarchisten stellen. Hinzu kommen mehrere Generationen enttäuschter junger Menschen, die dem jetzigen System zunehmend nichts mehr abgewinnen können. Dann dürfen wir nicht den relativ hohen Anteil an Migranten & Flüchtlingen vergessen, der gerade in größeren Städten vorhanden ist, in denen sich die Kämpfe eher abspielen dürften. Von dieser Gruppe gibt es einen relativ hohen Anteil von Menschen, der sich gegen zunehmenden Faschismus ausspricht und nicht wenige, die aufgrund von politischer Verfolgung in ihrem Land hierher gekommen sind. Darunter dürften sich dann wohl doch mehr Linke als Rechte befinden.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Revolutionen immer von einer kleinen Minderheit der Bevölkerung angestoßen wurden und dann auf Unterstützung aus der Bevölkerung trafen. Selbst jetzt schon ist der Teil der Menschen, die sich gegen Kapitalismus äußern und die Welt anders gestalten wollen, signifikant höher, als der Teil der Anarchisten, die vorangegangene Revolutionen gestartet haben.

Wenn ihr also mit Menschen sprecht, die euch als naive Spinner abtun, tretet selbstbewusst auf und macht den Leuten klar, dass ihr euch eine Menge Wissen über Politik und Gesellschaft angeeignet habt und dass es euch nicht darum geht, um jeden Preis zu überzeugen, sondern darum aufzuklären. Ob jemand das für sich annimmt oder nicht, bleibt ihm überlassen. Denn auch wenn es aktuell ziemlich ruhig in Deutschland ist, so brodelt es gewaltig unter der Oberfläche und es kann ein einziger Funke sein, der das Ganze explodieren lässt. Dies in Zusammenhang mit anarchistischen Aufständen und Protesten weltweit, vernetzt in Echtzeit, gibt Anarchisten das erste Mal in der Geschichte der Menschheit die Möglichkeit die globale Anarchie und den damit verbundenen libertären Kommunismus endlich umzusetzen. Wenn wir uns dazu entscheiden, ist Coca Cola in einer Woche pleite, die Betriebe werden kollektiviert und es wird Biolimonade für die nächste Region produziert. Es liegt in unserer Hand und zum ersten Mal können wir tatsächlich weltweit einen Wandel erreichen und damit den Planeten und die Menschheit retten. Ob ihr euch jetzt schon anschließt, oder erst hinterher überzeugen lasst, ist eure Entscheidung. Aber lebt mit der Verantwortung, die eure Entscheidung mit sich bringt.

¡Viva la vida!

¡Viva la anarquía!

¡Hasta la victoria siempre!

Weiterführende Literatur:

„Nicht labern, machen! Endlich die ultimative Definition von Anarchismus“

„Wie werde ich Anarchist? – Anarchie und Anarchismus leicht gemacht“

Anarchismus in Deutschland im Jahr 2017 – Wir leben die Anarchie

Ich bin ein Anarchist – Mein zu Hause ist die Welt – Solidarität statt Einsamkeit

YouTube-Video „Anarchistischer Kommunismus“ (ca. 15 Min.)

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Autor: ★ Victory ★ Viktoria ★

Politisch aktiv seit 2010, im Wandel schon seit immer... :-P Hier findet ihr einen bunten Mix aus politischen und "privaten" Texten. Die Themen sind breit gefächert, aber, wie ich finde, halbwegs gut sortiert. Daher stöbert einfach mal rum und sucht euch das aus, was euch gefällt. Für mich lassen sich mein Alltag und mein Privatleben nicht vom politischen Aktivismus trennen. Denn die kapitalistischen Bedingungen haben weitreichende Folgen für jeden von uns. Der Kampf für ein besseres Leben muss in den Alltag integriert werden. Ich spreche Deutsch, Englisch und nun auch Spanisch. Dies eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten mich zu vernetzen und zu informieren. Aktuell interessiere ich mich vor allem für die EZLN in Mexiko und natürlich die spanischen Widerstandsbewegungen. Ich würde mich als dem Anarchismus nahestehende Person bezeichnen, glaube aber nicht an fertige Lösungen, sondern nur an Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen. Die antikapitalistische, fertige Lösung dem jetzigen System überzustreifen, würde bedeuten, dass sich eben nichts ändert, weil sich in den Köpfen der Menschen nichts geändert hat. Ein Umdenken und der Wandel des Einzelnen sind das Einzige, was uns davor bewahrt ins Verderben zu schlittern. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir so weitermachen, ist der Planet in ein paar hundert Jahren spätestens sowieso unbewohnbar. Schon mein ganzes Leben lang bin ich angeeckt, weil ich mich nicht fertigen Modellen unterwerfen wollte. In der Schule nicht, in der Uni nicht, im Berufsleben nicht und schon drei Mal nicht bei linken Gruppen und Strukturen. Doch genau die sind es, die vielfach auf eine übelst autoritäre Weise jeden neuen Gedanken im Keim ersticken. Denn schon längst sind auch linke Gruppen Teil des neoliberalen, kapitalistischen Systems. Dort werden neue Gruppen eben als Konkurrenz angesehen, erst Recht, wenn sie nicht die exakt selben Vorgehensweisen haben, wie man selbst. Für mich definiert sich links sein wie folgt: "Ich informiere mich möglichst umfassend zu einem Thema und versuche mir anschließend meine eigene Meinung dazu zu bilden. Doch wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, noch mehr darüber zu lernen, werde ich das tun und parallel dazu immer wieder an meiner eigenen Meinung arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich im Laufe der Zeit meinen Standpunkt zu Themen mehrfach ändere. Doch das ist nichts wankelmütiges, denn es beruht auf einer Weiterentwicklung. Die Welt befindet sich in einem immerwährenden Wandel und nur, wenn auch wir bereit sind uns zu wandeln, können wir erreichen, dass sich Dinge zum Besseren ändern. "Hab keine Angst einen offenen Geist zu besitzen. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." im Original: "No tengas miedo de tener mente abierta, tu cerebro no va a salir volando." Das Zitat wird der EZLN in Mexiko zugeschrieben.

3 Kommentare zu „Warum sich alle gegen die schöne, neue Welt sträuben – Vermittlung von #Anarchie“


  1. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsHi Viktoria, ich finde deinen Denkansatz nicht falsch. Ich persönlich glaube, dass die Menschen nicht gebildet und aufgeklärt für einen funktionierenden, flächendeckenden Anarchismus sind und sich diese Dinge deshalb eher in Parallelkulturen wie unabhängige Kommunen wiederfinden werden. Sehr wohl sehe ich mich aber als linksliberal und habe dich u.a. deshalb und für deine Beiträge zum G20 für den Mystery Blogger Award nominiert. Wenn das thematisch nicht passt, ist das vollkommen okay. Ansonsten freue ich mich über deine Antworten. Viele Grüße, David
    https://fragmentsofadiary.wordpress.com/2017/09/14/the-mystery-blogger-award/

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