Spiel auf Zeit in #Spanien & #Katalonien – Politiker vs. Bevölkerung 


22.10.2017 // 15:00 Uhr 

Gestern haben wir die Demo gegen die Inhaftierung der beiden Anführer der Unabhängigkeitsbewegung begleitet. Dank Rajoys repressivem Kurs wurde dort eben nicht nur die Inhaftierung kritisiert, sondern auch die gesamte Haltung des spanischen Zentralstaates und Rajoys Kampfansage in Richtung Katalonien.

Doch auch wenn beeindruckend viele Menschen sehr spontan auf die Straße gingen und die Stimmung insgesamt während der Demonstration positiv war, ist die Verunsicherung über das Spiel auf Zeit seitens der Politiker deutlich spürbar. Vor allem in anarchistischen Kreisen nimmt die Angst vor einem Bürgerkrieg deutlich zu.

Zur politischen Situation:

Rajoy hat gestern den Artikel 155 angeordnet. Das spanische Parlament soll darüber “voraussichtlich” Freitag entscheiden. Dieses “voraussichtlich” ist deshalb so wichtig, weil ich glaube, dass Rajoy abwarten wollte, wie die katalanische Regierung antwortet. Durch Puidgemots Ansage, dass die katalanische Regierung am Freitag die Aussetzung der Unabhängigkeit aufheben soll, hat er die Möglichkeit Mittwoch oder Donnerstag das spanische Parlament einzuberufen, um den Artikel 155 vorher umzusetzen und so der katalanischen Regierung die Möglichkeit zu nehmen, die Unabhängigkeit formell umzusetzen. Da hinter ihm im spanischen Parlament die absolute Mehrheit steht, ist es eine reine Formsache.


Was Rajoy plant:


Er will zur “Normalität und Legalität” in Katalonien zurückkehren. Dies soll unter anderem durch folgende Schritte gewährleistet werden.


  • Die Entmachtung der katalanischen Regierung. Sämtliche Positionen sollen mit Gefolgsleuten von Rajoy besetzt werden. Was mit den aktuellen Regierenden passiert ist nicht vollständig klar. Die höchsten werden wohl ins Gefängnis gehen. Puidgemot drohen bis zu 30 Jahre Haft wegen “Rebellion”.

  • Das Gleiche soll mit den Medien passieren. Einige Sender und Zeitungen haben bereits Widerstand dagegen angekündigt.

  • Gruppen, Organisationen und Institutionen, die die Unabhängigkeit unterstützen, werden verboten.

  • Menschen, die weiterhin dafür arbeiten oder sich dafür engagieren, werden kriminalisiert und mit Repression mundtot gemacht.

  • Anschließend werden Neuwahlen stattfinden, bei denen nur Parteien zugelassen werden, die nicht die Unabhängigkeit Kataloniens unterstützen.

  • Wenn diese Besetzung auf Widerstand trifft, auch wenn es passiver, pazifistischer ist, wird Rajoy den brutal niederschlagen, mit Hilfe der Guardia Civil oder sogar der Armee. Der 1. Oktober war hierfür ein klares Signal.


Was Puidgemot plant:


Anders als bei Rajoy ist bei ihm nicht mit 100%iger Sicherheit sagbar, was tatsächlich seine Absichten sind. Klar ist, dass auch er längst im Spiel der Mächtigen festhängt und zum Spielball des Kapitalismus geworden ist. Macht erhält sich selbst. Unklar ist nur, wie weit dieser Einfluss schon fortgeschritten ist und in wie weit die katalanische Bevölkerung das zulassen wird.

Gestern Abend um 21 Uhr gab Puidgemot eine Pressekonferenz, von der sich einige deutlich mehr erhofften, als letztendlich kam. Denn im Grunde äußerte Puidgemot sich überhaupt nicht konkret. Er verurteilte die Äußerungen Rajoys und die Haltung der spanischen Regierung in allen Einzelheiten, gab darauf aber nur die schwammige Antwort, dass die katalanische Bevölkerung dagegen weiter kämpfen würde. Wie genau und was er und die katalanische Regierung dafür tun könnten, darüber ließ er nichts verlauten. Und genau das verunsichert viele Menschen hier und zeigt gut auf, was an Bewegungen, die nicht anarchistisch sind, das Gefährliche ist:


Die Anführer lassen sich vom System korrumpieren und verraten ihre Basis. Diese weiß ohne Anführer nicht, was sie dagegen tun kann und verharrt in Angst vor der kommenden Repression, statt sich selbst zu organisieren und der Repression auf allen Ebenen entschlossen und solidarisch Widerstand zu leisten.


Puidgemot bekommt, genau wie Rajoy, Druck von der EU. Diese wiederum besteht eigentlich nur noch aus der Berlin-Paris-Achse. Doch selbst diese hat aktuell eigentlich genug eigene Probleme. Speziell in Frankreich, wo der Ausnahmezustand nun festgeschrieben ist, gibt es kaum mehr Interesse für die EU. Merkel agiert allein auf weiter Flur. Sie möchte um jeden Preis die demokratische Maske des Kapitalismus so lange wie möglich oben halten. Rajoys offen faschistischer Kurs gegen Katalonien stellt sie damit vor eine unlösbare Aufgabe:

Entweder sie bekennt sich zu einer linken Bewegung, von denen Teile eine basisdemokratische, feministische Räterepublik aufbauen wollen, oder sie stellt sich auf die Seite von jemandem, der Spanien in die Franco-Zeit zurück führt.


Faschismus vs. Anarchismus, weil es nie etwas anderes gegeben hat.


Entweder du willst, dass Menschen über Menschen herrschen, oder du willst es nicht!

Du willst es nicht?


Gut so! Hier ein paar Dinge, die du sofort tun kannst, um Katalonien zu unterstützen und Freiheit für alle Menschen zu erkämpfen:


  • Informiere dich über die Geschichte von Katalonien, über anarchistische Revolutionen und aus welchen Gründen sie nicht geglückt sind.

  • Vernetze dich auf allen Ebenen und allen Netzwerken, online wie offline mit anderen Menschen, die Herrschaft ebenfalls ablehnen.

  • Vernetze dich international und lerne mit anderen auf anderen Sprachen zu kommunizieren. Übersetzungsapps sind inzwischen so gut, dass kurze Sätze sinngemäß fast immer richtig übersetzt werden. Aktivisten aus anderen Ländern sind oft froh über Unterstützung und Vernetzung und wenn beide Seiten ein Interesse am Austausch haben, können auch Missverständnisse durch Sprachbarrieren schnell geklärt werden.

  • Informiere andere, in dem du zu Anfang alleine oder mit dem Netzwerk vom vorherigen Punkt Informationskanäle aufbaust. Und geh Leuten ruhig auf die Nerven. Schließlich geht es darum, wie wir alle die nächsten Jahrzehnte leben werden. Das sollte wichtiger sein als Shopping und Party.

  • Lerne, lehre und arbeite basisdemokratisch mit deinem Netzwerk zusammen, online und offline und versuche diese beiden Ebenen bestmöglich miteinander zu verknüpfen.

  • Baue themenbezogene Strukturen auf, statt ideologisch aufgeladene Gruppen.

  • Zeige in allem den politischen Aspekt auf. Nichts ist politisch oder alles.

  • Bleibe konstruktiv. Der Kapitalismus erzieht uns dazu, uns auf die negativen Dinge zu konzentrieren und sie gleichzeitig als alternativos zu akzeptieren. Zeige Probleme auf, aber nie ohne einen konstruktiven Ansatz, wie man diese Probleme lösen könnte.

  • Argumentiere konsequent, aber sachlich und freundlich. Erkläre, warum eine herrschaftsfreie Gesellschaft für alle besser ist, sogar für Nazis und Kapitalisten. Denn auch ihr Planet wird durch den Kapitalismus zerstört und damit berauben sie sich selbst.

  • Nie vergessen: Anarchisten kämpfen gegen ein System und niemals gegen Menschen.


Heute Abend, 22.10.2017, um 18 Uhr gibt es eine Radiosendung über Katalonien, in der ich interviewt werde. Es wäre toll, wenn ihr alle einschaltet und vor allem vorher ein bisschen Werbung dafür macht.

Spenden, auch gern kleine Beträge, könnt ihr uns hier zukommen lassen.


Außerdem brauchen wir natürlich Aufmerksamkeit. Je mehr unsere Arbeit verbreitet wird, umso sicherer sind wir und die Menschen in Katalonien.


Die aktuellsten Nachrichten von uns findet ihr auf Twitter. Hier findet ihr meinen Account. Mein Mann arbeitet für das Kollektiv von Enough is Enough.


Wir bedanken uns bei allen, die uns bisher geholfen haben. Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich. 

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Was passiert in #Katalonien und #Spanien? – Update 14.10.2017


Nachdem mich einige Nachfragen erreichten, habe ich mich dazu entschieden, einen weiteren Artikel über Katalonien zu veröffentlichen.

Des weiteren habe ich mich dazu entschieden für Katalonien einen eigenen Menüpunkt anzulegen. Den findet ihr hier.
Es ist ein kleiner Artikel geworden, der zum einen einen groben Rundumschlag über die Unabhängigkeitsbewegung gibt und zum anderen aufzeigt, warum Katalonien nur sinnbildlich für die aktuelle weltweite Krise des Kapitalismus steht. Am Ende zeige ich noch auf, warum auch wir hier in Deutschland von der Situation in Katalonien profitieren können, indem wir uns nämlich neu aufstellen und den „Pseudolinken“ die Zusammenarbeit verweigern.

Doch kommen wir zur aktuellen Situation in Spanien.
Am Dienstag hat Puigdemont wie erwartet die Unabhängigkeit erklärt, um sie allerdings direkt danach für einige Wochen auszusetzen, um weiterhin Möglichkeiten offen zu halten, für einen Dialog mit der spanischen Regierung.
Die Meinungen, wie das gewertet werden kann, gehen weit auseinander. Selbst ich bin nicht sicher, was Puigdemont für Absichten hat und was nun gerade wirklich hinter verschlossenen Türen im katalanischen Parlament ausgehandelt wurde. Die CUP-Partei, eine linksradikale Partei, ein Zusammenschluss von Grasswurzelbewegungen, sozialen Bewegungen, die fast alle basisdemokratisch organisiert sind und einigen kommunistischen Gruppen, die allesamt die Unabhängigkeit unterstützen, hat erklärt, dass sie die Aussetzung der Unabhängigkeit falsch finden und sie fragen, für mich zu Recht, mit wem sie denn einen Dialog führen sollen? Denn Katalonien versucht genau das seit etlichen Jahren und Rajoy weigert sich diesen Dialog zu führen. Stattdessen antwortet der spanische Zentralrat auf alle Versuche der Katalanen sozialere und demokratischere Politik zu machen mit Verboten und Repression. Eine überaus logische Antwort im Kapitalismus. Denn sozialere Politik und mehr Demokratie sind schlecht für die Wirtschaft.
Ein Teil der Bevölkerung, vor allem die jüngeren Leute, Studenten und diejenigen, die auf der Straße aktiv sind, empfinden Puigdemonts Bitte um Dialog als Verrat an den eigenen Ideen und Zielen. Die Bewegung scheint kurz vor der Spaltung zu stehen, doch bis jetzt hört man nichts offizielles darüber.

Auf der anderen Seite gibt es sehr wohl einige Dinge, die man ganz offiziell berichten kann. Zunächst einmal bietet die Erklärung der Unabhängigkeit von Katalonien eine Menge Raum für Anarchismus. So soll u.a. die Verfassung in Vollversammlungen von allen Bürgern erarbeitet werden. Dort könnten ganz grundsätzliche Dinge wie das Recht auf Wohnen, Nahrung, Wasser, Bildung und Internet festgeschrieben werden.

Die Erklärung des Präsidenten der katalanischen Nationalversammlung Jordi Sánchez enthält sowohl die Aufforderung absolut friedlich zu bleiben, als auch einen Verweis darauf, dass ein Generalstreik drohen könnte. Des weiteren verweist Sánchez auf die basisdemokratischen Netzwerke, die auch das Referendum durchgeführt haben und bittet alle darum, in den nächsten Tagen aufmerksam und mobilisierungsfähig zu bleiben. Ebenfalls erwähnt er die demnächst anstehenden Verhandlungen gegen hochrangige Minister und einen Chef der Mossos (katalanische Riotcops), die von einem spanischen Gericht sehr wahrscheinlich zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt werden. Er vermutet, dass er und andere als Geiseln vom spanischen Zentralstaat benutzt werden. Das deckt sich in etwa mit meiner Einschätzung.

Die EU hält sich offiziell weiterhin vornehm zurück, doch mehr und mehr Länder äußern sich nun unabhängig davon zum Konflikt in Spanien und fordern eine Unterstützung der Katalanen. Die demokratische Maske der kapitalistischen EU droht herunter zu rutschen. Der Konflikt in der bisher heftigsten Krise des Kapitalismus in Europa und den USA droht mitten in Europa, in der viertstärksten Wirtschaftsmacht komplett zu eskalieren.

Denn nirgendwo wird aktuell deutlicher, wer mit wem gegen wen agiert. Der Kapitalismus und der Faschismus marschieren geschlossen in Katalonien ein und nehmen die Region auseinander. In ganz Spanien mehren sich die Meldungen über militante Aktionen von Faschisten. Sie alle bekommen aktuell Bestätigung aus der spanischen Politik, die lieber prügelt, als redet. Das Kapital droht mit Verweigerung in Katalonien. Banken und Konzerne wandern ab, die EU würde im Nu den Geldhahn zudrehen können.

Doch die Katalanen sind schon immer sehr kreativ in ihrem Widerstand gewesen und sehr gut organisiert. Den Faschos treten sie mit absoluter Masse entgegen oder in sehr gut organisierten Strukturen oder sie ignorieren sie komplett, wie am 8.10.2017.
Der Kapitalflucht antworten sie mit lokalen Strukturen. Sie machen aus jeder Not eine Tugend und genau hier erkennt man auch den Anarchismus, der in Katalonien immer schon tief verwurzelt war.

Rajoy musste laut spanischem Gesetz die Rückfrage zur Unabhängigkeit stellen und spielte den Ball also bereits am nächsten Tag zurück in Puigdemonts Feld. Der wiederum schwieg sich bisher aus. Bis Montag, den 16.10.2017 um 10 Uhr muss er sich geäußert haben. Rajoy hat bereits den Artikel 155 eingeleitet, mit dem er Katalonien den Autonomiestatut offiziell aberkennt, allerdings sagen viele Katalanen, dass das nun eigentlich mehr eine Formsache ist, da Rajoys Regierung in den vergangenen Jahren schon einen Zustand geschaffen hat, in dem die Autonomie Kataloniens nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Was Rajoy tut, wenn Puigdemont die Frist verstreichen lässt ohne sich zu äußern, ob dieser sich äußern wird und wie sich dann die Bevölkerung verhält, das alles steht in den Sternen.
Letzten Endes hängt es aber natürlich von uns allen ab. Von der Masse! Von denen, die in Katalonien wohnen, ebenso wie von uns hier und den Menschen in den USA und in Asien. Der Kapitalismus agiert global und der Widerstand dagegen tut es eben auch, oder sollte es zumindest tun.

Ich bekomme jetzt nun doch die eine oder andere Nachricht, in der Leute mir schreiben, dass sie meine Einschätzungen teilen und aktiv werden wollen.
Und genau darüber werde ich morgen, am 15.10.2017 um 18 Uhr in meiner Livesendung reden. Die Sendung wird aufgezeichnet und ist anschließend ebenfalls unter diesem Kanal abrufbar. Außerdem hab ich schon einige Sendungen über Katalonien gemacht, die ihr ebenfalls dort findet.

Aber ich möchte hier schon mal einige Ideen ankündigen, für diejenigen, die die Sendung aus irgendwelchen Gründen nicht sehen können.

  • Bauen wir ein eigenes Netzwerk auf, bei Google.
  • Bilden wir Arbeitsgruppen dort für Facebook-Seiten, Twitter-Accounts, Blogs, Telegram-Info-Kanäle, YouTube-Kanäle, Übersetzungen, Vernetzungen mit spanischen Aktivisten, usw..
  • Sammeln wir mit diesen Accounts und Werkzeugen neue Interessierte ein, die wir in unser Netzwerk bei Google integrieren, wenn sie mitarbeiten wollen.
  • So finden sich irgendwann genug Leute aus einer bestimmten Region, die sich dann auch offline zusammentun können, um aktiv zu werden.

Wer sich mit dieser Arbeitsweise auseinander setzen möchte, sollte sich über 15M, Anonymous und Occupy informieren und wie diese Bewegungen damals entstanden sind. Zur weiteren Recherche empfiehlt es sich natürlich auch sich mit dem Begriff des Anarchismus vertraut zu machen. Es gibt verschiedenste Organisationsmodelle, wie man auch in großen Gruppen agieren kann, ohne dass einer der Chef ist oder es Hierarchien gibt. Und gerade in Zeiten des Internets ist dies erst Recht möglich.

Hier findet ihr diverse Möglichkeiten mich zu kontaktieren, aber am schnellsten geht’s bei Twitter. 😉

Am 18.10.2017 fliegen wir erneut nach Barcelona, um von dort aus live Bericht zu erstatten über die Situation dort. Da wir in der Vergangenheit zwei Mal auf sehr unsolidarische Art und Weise ausgenutzt wurden und uns dadurch ein ziemlich großer, finanzieller Schaden entstanden ist, ist es für uns aktuell sehr schwer, die Berichterstattung aufrecht zu erhalten. Wir können, auch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so viel lohnarbeiten gehen, wie noch vor einigen Jahren und dann kommt noch der Zeitfaktor hinzu, denn je mehr Arbeit, je weniger Zeit für Reisen in andere Regionen, um von dort zu berichten. Daher haben wir uns dazu entschieden, für die Kosten der Berichterstattung (Handyrechnungen, Kauf von Elektrogeräten zum Dokumentieren, Reisekosten, etc.) um Spenden zu bitten. Auch sehr kleine Beträge helfen uns weiter und ermöglichen uns besser und professioneller zu berichten. Den Link zu unserer Crowdfunding Kampagne findet ihr hier. Wer kein Geld spenden kann, darf gern den Link zur Kampagne mit einer Bitte um Spenden in den eigenen Netzwerken verbreiten. Dafür darf natürlich unser Material genutzt werden. Wir freuen uns über die Verbreitung unserer Artikel, Videos, Tweets und Postings. Wir bedanken uns bei allen, die uns bisher unterstützt haben. Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.

 

Was sagt die anarchistische #Embat zur Situation in #Katalonien?


Es folgt ein Text, der versucht zu erklären, was die anarchistische Gruppe „Embat“ über die Situation in Katalonien sagt. Der Originaltext wurde von „Enough is Enough“ vom Spanischen ins Englische übersetzt. Doch die verhältnismäßig langen Sätze der spanischen Linken waren bereits bei der ersten Übersetzung schwierig, weshalb ich hier nun eher versuchen werde, sinngemäß wiederzugeben, was „Embat“ meint, als eine wortwörtliche Übersetzung zu publizieren. Wer das tun will, ist herzlich willkommen sich bei mir zu melden. Es wäre toll, wenn noch mehr spanische Texte übersetzt werden könnten.

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Es tut sich was in #Wuppertal – #Anarchismus & #Anarchie sind wieder interessant


Gestern fand der dritte Anarchistische Stammtisch Wuppertal im Domhan auf dem Ölberg statt. Bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für den schönen Abend bedanken möchten. Eine herzliche, familiäre Atmosphäre, ausgesuchte Produkte für einen fairen Preis und ein authentischer, professioneller und freundlicher Service. Wer abends auf dem Ölberg unterwegs ist, sollte […]

über 3. Anarchistischer Stammtisch Wuppertal – interessante Analysen für die Zukunft der #Anarchie — Anarchistischer Stammtisch Wuppertal

DJ Bobo rief 1995 indirekt zum #Anarchismus auf – Bitter aber wahr!


Heute gibt’s nur ein kurzes Update, da ich heute Abend im Kapitalismus unterwegs bin und mich dafür sogar ehrenamtlich vorbereite. Auf der Arbeit feiern wir heute Lollipop mit gutem Trash aus den letzten 34 Jahren. Mein Fokus liegt dabei natürlich auf den 90ern, in denen meine Welt noch aus Party, Shoppen und Männern bestand. Für einen Abend mal so tun, als gäbe es keinen Krieg, kein Elend und keinen Hunger auf diesem Planeten.

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Warum alle Gläubigen Anarchisten sind – #Religion, #Kirche, #Glaube & #Anarchismus


Heute möchte ich mich mit einem vergleichsweise heißen Eisen auseinandersetzen, wie der Titel schon deutlich anzeigt. Um hier vernünftig zu arbeiten, braucht es zunächst einmal eine Definition der verschiedenen Worte.

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Warum sich alle gegen die schöne, neue Welt sträuben – Vermittlung von #Anarchie


Nachdem ich gestern versucht habe, zu vermitteln, wie man sich als Anarchist im Kapitalismus fühlt, gab es einige Reaktionen von Menschen älteren Semesters, auf die ich heute gerne näher eingehen möchte.

Weiterlesen „Warum sich alle gegen die schöne, neue Welt sträuben – Vermittlung von #Anarchie“