Die #Revolution braucht euch alte Hasen… 


Wir brauchen euch, Leute. Ehrlich, ich zähle mich mit meinen 33 Jahren bereits zu den alten, weil die Jungen so einen riesigen Abstand zu mir haben. Wir brauchen Menschen mit Lebenserfahrung und mit Wissen und Herz, die den jungen Hüpfern auf Augenhöhe erklären können, wie sie sich selbst emanzipieren und eigenständig arbeiten und sich organisieren können. Diese junge Generation braucht uns alle. Sie sind die letzten, die das Ruder rumreißen können. 

http://www.generation-what.de/portrait/data/occupy

Guckt euch diese Studie an, sie zeigt wie diese jungen Menschen ticken. Sie sind wirklich unglaublich… 😍

Und ich besitze die Arroganz zu behaupten, dass ich diese Gesellschaft einschätzen kann. Falls es da Fragen gibt, hier steht warum ich das glaub. 😏

https://victoryviktoria.wordpress.com/gedankenspruenge-der-revolution/

Ehrlich, wir brauchen euch. 😍
(Ursprünglich ein Facebook-Kommentar bei einem „alten“ Freund…) 

Bild ist von Cargo Collective :

https://cargocollective.com/magdalenelim/How-to-tell-your-grandma-you-riot-for-a-living

#Sixt unterstützt #G20 – Gipfel // #NoG20 // #Hamburg 


Der Twitter-Account @G20HH2017 twitterte gerade folgende Info:

„In Baakenhafen in der HafenCity stehen die schwarzen Limousinen für die Konvois während des G20-Gipfels. Den Fuhrpark stellt @SixtDE. #NoG20“ 

Ich googelte spontan 

„Wie viele Sixt Stationen gibt es?“ 

und bekam ein interessantes Ergebnis:

Über 500 in Deutschland, weltweit 4000. 

Wenn es denn so wahnsinnig viele, gefährliche, gewalttätige Linksradikale gibt, wie die Bildzeitung und der Verfassungsschutz immer sagen, dann wünsche ich unserer Polizei viel Erfolg beim Schützen all dieser Objekte von der Firma Sixt. 

By the way, falls hier Polizisten mitlesen:

Ihr habt das Recht zu remonstieren, immer! 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Remonstration
Organisiert euch in Familie, Freundeskreis und unter Arbeitskollegen, wenn ihr das Gefühl habt, Spielball der Großen und Mächtigen geworden zu sein. Und beruft euch stets auf euer Gewissen als Mensch. 

Das Milgram-Experiment


Da stöbere ich nach Feierabend ein wenig durch die sozialen Netzwerke, um zu schauen, was „meine“ Gesellschaft macht und bekomme einen schockierenden Artikel in meine Timeline gespült. 

„Forscher bringen altes Folter-Experiment nach Europa – mit erschreckendem Ergebnis“ 

https://motherboard.vice.com/de/article/forscher-bringen-altes-folter-experiment-nach-europa-mit-erschreckendem-ergebnis?utm_source=vicefbde&utm_medium=link&utm_campaign=eg
Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird festgestellt haben, dass die Zahl der Teilnehmer zu niedrig ist, um daraus tatsächlich Statistiken ableiten zu können. Zumindest jedoch lässt sich eine gewisse Tendenz erkennen und die ist erschreckend genug. Weil es uns ganz deutlich zeigt, dass ein hoher Prozentsatz der Gesellschaft noch immer nicht in der Lage ist, selbstständig zu denken und zu handeln, entgegen einer Order von „oben“. Die Obrigkeitshörigkeit habe ich gerne den Deutschen zugeschrieben. Doch natürlich ist das kein nationales Problem, vielmehr ein kapitalistisches. Denn seit Jahrzehnten erziehen wir unsere Kinder mehr und mehr zu kleinen Robotern. 

Fehler machen, bitte nicht. 

Rumhibbeln, bitte nicht. Hier ein wenig Speed. (Ja, in Ritalin befindet sich derselbe Wirkstoff wie in Speed. –> http://drugscouts.de/de/drfruehling/wirkt-ritalin-wie-speed

Karriere machen, bitte. 

Studium zügig durchziehen, kostet ja sonst unnötig Geld. 

Im Kindergarten Förderkurse, gerne Chinesisch und Bewegungstanz. 

Im Restaurant bitte nicht mit den Erwachsenen reden, nimm dein Smartphone oder das Tablet und sei leise, bitte. 

Frag doch nicht dauernd!

Bevor ich mich reinsteigere… Es wundert nicht, dass eine hohe Zahl der Menschen  weiterhin bereit ist, Stromschläge an Unschuldige auszuteilen, denn erstens wurden sie genau dazu erzogen und zweitens tun sie doch indirekt nichts anderes seit Jahren. 

Im Kapitalismus gibt es einige wenige, die richtig absahnen, viele, die denken, sie würden profitieren und viele, viele, die den anderen beiden Gruppen dazu dienen ihren Stand halten zu können. Im Klartext, denen geht es richtig beschissen, während wir hier z.B. in Deutschland 40 – 50% aller Lebensmittel wegschmeißen, vom Produzenten bis zum Endverbraucher. 

Wir in Nordwesteuropa sitzen also jeden Tag an den Schaltern mit den Elektroschocks, nur dass diese für die sogenannte 3. Welt Hunger, Durst, Krieg, Verfolgung, Krankheit & Tod bedeuten. 

Der Clou an dieser abstrusen Story ist, dass die allermeisten derer, die täglich auf die Knöpfe drücken, sich damit selbst Stromschläge verpassen. Denn im Kapitalismus kann es immer nur wenige Gewinner und sehr viele Verlierer geben. 

Dabei wäre das alles gar nicht nötig, denn es gibt Alternativen. Ja, auch welche die wirklich funktionieren. Wer nach Rojava schaut, wird den Versuch sehen, eine Gesellschaft zu bauen, die frei von Diskriminierung und Unterdrückung ist und in der Politik von allen gemacht wird, damit auch alle vertreten sind. 

Klingt kompliziert? 

Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Aber wie schwer ist es denn im Kapitalismus, wenn die Krankenkasse die Brille nicht bezahlt und Schulkinder mit Hunger neben der Cafeteria der Schule stehen, während nach der letzten Stunde die Reste in die Mülltonnen gekippt werden? 

Noch ein Beispiel? 

Wer nach Mexiko in Richtung Chiapas zur EZLN schaut, wird eine Gesellschaft sehen, die auf Solidarität, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und die Entwicklung von neuen Ideen setzt. 

Preguntando caminamos – Fragend schreiten wir voran. 

Un otro mundo es posible. – Eine andere Welt ist möglich. 

#Unwetter in #Deutschland – #Klimawandel, ach was! 


Das Radio berichtet über mindestens 1 Toten, Schwerverletzte, eine Herde Schafe, die durch umstürzende Bäume das Zeitliche segnete. Sie warnen vor Tornados und ich habe all die Spinner im Ohr: „Der Klimawandel ist eine Lüge der Wirtschaft!“ 

Ja, es ist richtig, dass die Wirtschaft viel zu viel Einfluss hat auf Medien und Politik. Und ja, es ist richtig, dass Statistiken und Studien gern das aussagen, was diejenigen, die die Studie durchgeführt haben, hören wollen. Aber Nein, es ist nicht richtig, dass unser Fußabdruck auf diesem Planeten diesen gerade nicht nachhaltig schädigt. Streicht man nun all diese Verneinungen, die den Text zwar rhetorisch aufwerten, aber dafür komplizierter machen, bleibt folgendes übrig:

Wir Menschen zerstören mit System unsere eigene Lebensgrundlage. 

Diese Zerstörung ist im Kapitalismus festgeschrieben, da er auf Wachstum und nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Wir produzieren immer mehr Dinge, die wir nicht brauchen, um sie dann im Meer zu versenken. Es gibt ganze Plastikinseln in unseren Meeren und das ist nur die Spitze des Eisbergs, der auf uns zutreibt, wenn die Polarkappen weiter schmelzen. 

In diesem Sinne genießt das Unwetter, denn im Vergleich zu dem was in der Zukunft auf uns wartet, wenn wir jetzt nicht endlich was ändern, ist dieses laue Lüftchen, was gerade durch Deutschland weht, ein Witz. 

Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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Sprachen – Oder: Wie ich im Supermarkt Augen suchte


Hola! Qué tal? Sí teneis facebook sabeis que me gusta mucha la vida espanola. Although we have already a house in Tenerife, we need to stay here in Germany for two more years, earning money to pay the house. Donc, jeter de l’argent dans le chapeau. Je peux l’utiliser.

Merci, Thank you, Muchas gracias, Mille Grazie, Dankjewel, Shukran, Vielen Dank

Ja, für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben: Ich möchte jetzt mit euch über Sprache sprechen.

Sprache an sich ist ja was Feines… Wenn es halt nicht auch nötig wäre, einige Gehirnzellen zu besitzen, um sie benutzen zu können. Und natürlich vorausgesetzt man hat überhaupt einen Gesprächspartner. Dort fangen die Probleme in unserer Gesellschaft ja schon an.

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„Stress pur!“ oder auch „Auswandern ist kein Zuckerschlecken!“


Höchste Zeit mich mal wieder zu melden!

Nachdem ich nun einigen Interessierten diese Adresse hier verraten habe, also Menschen, denen ich ständig im echten Leben begegne, drängt es mich umso mehr, hier mal wieder ein wenig zu berichten, was sich bei uns in den letzten Wochen so getan hat. Zeitlich liegen wir gerade im absoluten Endspurt, was unsere Feuerprobe angeht, deshalb gab es auch so lange kein Lebenszeichen von mir. In genau einem Monat sitzen wir schon auf unserer Terrasse in unserem Häuschen auf Teneriffa und genießen den Ganzjahressommer der Kanaren, während es hier in Kaltland immer deutscher wird.

Es ist nicht nur der Winter, dem wir entfliehen, sondern auch die soziale Kälte, die hierzulande immer weiter zunimmt. Mit großer Sorge beobachten wir zur Zeit die Weltpolitik und vor allem den ausufernden Rassismus in Deutschland und fragen uns, ob es Europa, wie wir es kennen, in einigen Jahren noch so geben wird. Nicht zuletzt wegen den erschreckenden Bildern an den Grenzen von Europa haben wir uns dazu entschieden, vor unserem „Auswandern auf Probe“ noch einen Hilfstransport an die EU-Grenzen zu organisieren. Doch der Reihe nach…

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