Sprachen – Oder: Wie ich im Supermarkt Augen suchte


Hola! Qué tal? Sí teneis facebook sabeis que me gusta mucha la vida espanola. Although we have already a house in Tenerife, we need to stay here in Germany for two more years, earning money to pay the house. Donc, jeter de l’argent dans le chapeau. Je peux l’utiliser.

Merci, Thank you, Muchas gracias, Mille Grazie, Dankjewel, Shukran, Vielen Dank

Ja, für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben: Ich möchte jetzt mit euch über Sprache sprechen.

Sprache an sich ist ja was Feines… Wenn es halt nicht auch nötig wäre, einige Gehirnzellen zu besitzen, um sie benutzen zu können. Und natürlich vorausgesetzt man hat überhaupt einen Gesprächspartner. Dort fangen die Probleme in unserer Gesellschaft ja schon an.

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„Stress pur!“ oder auch „Auswandern ist kein Zuckerschlecken!“


Höchste Zeit mich mal wieder zu melden!

Nachdem ich nun einigen Interessierten diese Adresse hier verraten habe, also Menschen, denen ich ständig im echten Leben begegne, drängt es mich umso mehr, hier mal wieder ein wenig zu berichten, was sich bei uns in den letzten Wochen so getan hat. Zeitlich liegen wir gerade im absoluten Endspurt, was unsere Feuerprobe angeht, deshalb gab es auch so lange kein Lebenszeichen von mir. In genau einem Monat sitzen wir schon auf unserer Terrasse in unserem Häuschen auf Teneriffa und genießen den Ganzjahressommer der Kanaren, während es hier in Kaltland immer deutscher wird.

Es ist nicht nur der Winter, dem wir entfliehen, sondern auch die soziale Kälte, die hierzulande immer weiter zunimmt. Mit großer Sorge beobachten wir zur Zeit die Weltpolitik und vor allem den ausufernden Rassismus in Deutschland und fragen uns, ob es Europa, wie wir es kennen, in einigen Jahren noch so geben wird. Nicht zuletzt wegen den erschreckenden Bildern an den Grenzen von Europa haben wir uns dazu entschieden, vor unserem „Auswandern auf Probe“ noch einen Hilfstransport an die EU-Grenzen zu organisieren. Doch der Reihe nach…

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Spanisch lernen – Selbstorganisiert und kostenlos! Juni 2015


Es ist mal wieder Zeit euch ein paar Dinge mitzuteilen. Wie wir schon festgestellt haben, ist es von Vorteil die Sprache des Landes in das man auswandert zu verstehen und sprechen zu können. Das war sowohl René als auch mir von Anfang an klar. Weniger klar war uns, wie wir das anstellen sollten. Ein Kurs an der Volkshochschule, der halbwegs bezahlbar gewesen wäre, kam für uns nicht in Frage, da wir beide im Schichtdienst arbeiten und ein regelmäßiger freier Tag nicht realisierbar ist. Als nächstes checkten wir eine Privatlehrerin, von einem Freund empfohlen. Obwohl sie supernett war und uns beim Preis sehr entgegenkam, war es viel zu teuer für uns, die komplette Sprache so zu lernen. Da wären wir in 10 Jahren noch nicht ausgewandert. Wir waren dann etwas ratlos und kauften uns ein Paket von Langenscheid, in das wir auch ein paar Mal reinschauten und sogar einige Übungen daraus machten. Außerdem installierten wir uns verschiedene Apps auf dem Smartphone, um Vokabeln zu lernen. Das klappte dann auch ziemlich gut, wenn wir es beide mit Disziplin durchzogen, was leider allzu oft nicht passierte. Doch während unseres letzten Aufenthaltes in Spanien, äußerte die Krawall-Kröte dann den entscheidenden Schlüsselsatz:

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Eigenes Café und politischer Wandel… Spanien, wir kommen!


Es hat sich wieder einiges getan, in unserem Leben, daher veröffentliche ich heute einen weiteren Artikel unter der Rubrik „Auswandern nach Teneriffa“. Wie bereits im letzten Blogpost erwähnt, ist uns der Gedanke eine kleine Bar aufzumachen, nicht mehr aus dem Kopf gegangen. René hat die Idee gehabt, eine Art Kulturcafé zu machen, in dem junge Künstler*Innen eine Bühne bekommen und gleichzeitig junge Leute angezogen werden, denn von unserem Kontakt auf Teneriffa haben wir erfahren, dass sich das Freizeit-Angebot eher an älteren Tourist*Innen orientiert und junge Leute oft quer über die Insel fahren, um eine Veranstaltung zu besuchen.

Und wie das Schicksal so will, hat sich mir in Wuppertal die Möglichkeit eröffnet, meine Fähigkeiten als Geschäftsführerin eines Cafés auszuprobieren.

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Alles planen geht eh nich… Hauptsache raus aus Kaltland!


Schon die ganzen letzten Tage geht mir durch den Kopf, dass es höchste Zeit für einen neuen Blogpost ist. Denn es hat sich einiges getan, bei uns.

Wie viele von euch ja mit Sicherheit bei Facebook und Twitter gesehen haben, waren René und ich wieder mal in Spanien unterwegs. Vom 30.04. bis zum 04.05. waren wir in Madrid, bei einem guten Freund und haben uns aus erster Reihe vom Erfolg von Podemos überzeugen können. Genau wie vom Erfolg der runderneuerten linken Szene in Spanien. Ich zitiere nun unseren guten Freund aus dem Gedächtnis über ein Problem in Deutschland, welches einen der Gründe benennt, warum ich dieses Land so schnell wie möglich verlassen möchte:

„Der große Unterschied zwischen Spanien und Deutschland ist, dass in Spanien alle, egal wen sie letzten Endes wählen, wissen, dass die Verursacher der Krise die Banken, die Konzerne und die Regierung sind. Keiner kommt auf die Idee, den Flüchtlingen und Ausländern die Schuld dafür zu geben. In Deutschland ist es genau anders herum.“

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Zwischenstand April 2015 – Oder auch, warum „Die Auswanderer“ schnell wieder zurück nach Schland müssen


Und wie so häufig beginne ich diesen Blogeintrag mit der Erwähnung, dass der letzte eigentlich schon viel zu lange zurück liegt. Aber wie das so ist, es fehlt die Zeit und mit ihr die Muse. Denn zum Schreiben muss man eben auch Lust haben, sonst funktioniert es nicht.

Nun sitze ich im T-Shirt im Garten in der Sonne und genieße das bißchen Natur, was uns das Großstadtleben eben so bieten kann. Dabei haben wir es für Wuppertal Nordstadt gut getroffen. Unser Garten hat bis in die Nachmittagsstunden Sonne, also so hier und da und nur so lange wie die Bäume noch keine Blätter haben. Das Vogelgezwitscher und das Kinderlachen vom angrenzenden Spielplatz sind auch schön, weniger schön ist der Baulärm und vor allem der Baustaub, der von den Bauarbeiten an der Brandruine direkt gegenüber vom Spielplatz herüber weht. Doch lassen wir das… Die Sonne hat mich jedenfalls dazu gebracht übers Leben auf Teneriffa nachzudenken und die damit verbundenen Auswanderpläne. Und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

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18.01.2015 Die Anreise oder auch „It’s a loooooooong way from Kaltland to La Gomera!“


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Guten Morgen ihr Lieben! Wir starten aus dem verschneiten Wuppertal um 10:00 Uhr Richtung La Gomera. Mit Gepäck ab in den Bus, zum Wuppertaler Hauptbahnhof, von dem ich leider keine Vorher-Nachher-Fotos gemacht habe. Ich konnte ja nicht ahnen, was die dort innerhalb von 4 Wochen fabrizieren. Lang lebe der Döppersberg! Er wird uns noch tiefer in die Schuldenfalle (Uuuuuuuuuuuuh, grusel) treiben und die Bevölkerung in den Wahnsinn! Doch dazu an anderer Stelle mehr…

Entgegen aller Voraussagungen und Ahnungen unsererseits und dementsprechend gut kalkulierter Reisezeit zeigte sich die Deutsche Bahn von ihrer Schokoladenseite und bescherte uns eine vollkommen stressfreie und zügige Reise zum Flughafen Köln/Bonn. Dort erwartete uns Gemütlichkeit und nette Menschen in entspannter Atmosphäre! Haha, kleiner Scherz. Flughäfen sind für mich als linksradikaler Hippie eine gute Möglichkeit meine Nerven zu testen.

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