„Blumen und Danksagungen!“ oder auch „Zwischen Zeitdruck und emotionalem Geblubber“


Noch 22 Tage! Noch 22 Tage bis zur Deadline! Noch 22 Tage bis ich alles erledigt haben muss! Jeden Tag wird es einer weniger und es landen gefühlt tausend neue Dinge auf der To-Do-Liste, die vor dem Flug noch abgearbeitet werden muss. Wie ich euch bereits im vorletzten Artikel erzählt habe, kam ja eine unvorhergesehene Flöhe-Bekämpfungs-Aktion dazwischen, die einiges an sowieso schon sehr knapp vorhandener Zeit gekostet hat. Nun wird es in den letzten Tagen also richtig eng, denn es will doch einiges vorbereitet werden, wenn man sich für drei Monate aus Kaltland verpisst.

Aber lest selbst…

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“Die passende Transportbox” – Oder auch “Tierunfreundlich, teuer, aber leider das einzige Modell, was von den Fluggesellschaften zugelassen wird”


Wie versprochen liefere ich nun den Artikel über die Reise-Transportbox für König Luca nach. Aufgrund der Länge und natürlich auch aufgrund seiner Wichtigkeit gebührt dieser Transportbox ein eigener Artikel.

Als klar war, dass es nicht Andalusien, sondern Teneriffa werden würde, haben wir uns natürlich zwangsläufig auch Gedanken darum gemacht, wie Seine Hoheit sein neues Hoheitsgebiet erreichen soll. Andalusien wäre ja mit dem Auto kein Problem gewesen, aber Teneriffa mit Auto und Fähre hätte knappe drei Tage Reise bedeutet. Stress pur für Kater und Menschen. Daher trafen wir sehr zügig die Entscheidung Luca mit dem Flugzeug reisen zu lassen. Die Tatsache, dass Katzen bis zu einer gewissen Größe und Gewicht auch mit in die Kabine dürfen, hat uns die Entscheidung dann extra leicht gemacht. Da wir durch das ständige Reisen inzwischen wissen, dass deutsche Behörden und Firmen wie z.B. Fluggesellschaften äußerst biestig jeden noch so kleinen Verstoß gegen Auflagen verfolgen, wollten wir alles möglichst gut vorbereiten und informierten uns ausgiebig darüber, was Kater Luca als EU-Katze alles so braucht. Darauf bin ich ja in meinem letzten Artikel schon detaillierter eingegangen. Doch die Sache mit der Transportbox war dann doch mehr als kurios. Aber lest selbst!

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„Stress pur!“ oder auch „Auswandern ist kein Zuckerschlecken!“


Höchste Zeit mich mal wieder zu melden!

Nachdem ich nun einigen Interessierten diese Adresse hier verraten habe, also Menschen, denen ich ständig im echten Leben begegne, drängt es mich umso mehr, hier mal wieder ein wenig zu berichten, was sich bei uns in den letzten Wochen so getan hat. Zeitlich liegen wir gerade im absoluten Endspurt, was unsere Feuerprobe angeht, deshalb gab es auch so lange kein Lebenszeichen von mir. In genau einem Monat sitzen wir schon auf unserer Terrasse in unserem Häuschen auf Teneriffa und genießen den Ganzjahressommer der Kanaren, während es hier in Kaltland immer deutscher wird.

Es ist nicht nur der Winter, dem wir entfliehen, sondern auch die soziale Kälte, die hierzulande immer weiter zunimmt. Mit großer Sorge beobachten wir zur Zeit die Weltpolitik und vor allem den ausufernden Rassismus in Deutschland und fragen uns, ob es Europa, wie wir es kennen, in einigen Jahren noch so geben wird. Nicht zuletzt wegen den erschreckenden Bildern an den Grenzen von Europa haben wir uns dazu entschieden, vor unserem „Auswandern auf Probe“ noch einen Hilfstransport an die EU-Grenzen zu organisieren. Doch der Reihe nach…

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Alles planen geht eh nich… Hauptsache raus aus Kaltland!


Schon die ganzen letzten Tage geht mir durch den Kopf, dass es höchste Zeit für einen neuen Blogpost ist. Denn es hat sich einiges getan, bei uns.

Wie viele von euch ja mit Sicherheit bei Facebook und Twitter gesehen haben, waren René und ich wieder mal in Spanien unterwegs. Vom 30.04. bis zum 04.05. waren wir in Madrid, bei einem guten Freund und haben uns aus erster Reihe vom Erfolg von Podemos überzeugen können. Genau wie vom Erfolg der runderneuerten linken Szene in Spanien. Ich zitiere nun unseren guten Freund aus dem Gedächtnis über ein Problem in Deutschland, welches einen der Gründe benennt, warum ich dieses Land so schnell wie möglich verlassen möchte:

„Der große Unterschied zwischen Spanien und Deutschland ist, dass in Spanien alle, egal wen sie letzten Endes wählen, wissen, dass die Verursacher der Krise die Banken, die Konzerne und die Regierung sind. Keiner kommt auf die Idee, den Flüchtlingen und Ausländern die Schuld dafür zu geben. In Deutschland ist es genau anders herum.“

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18.01.2015 Die Anreise oder auch „It’s a loooooooong way from Kaltland to La Gomera!“


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Guten Morgen ihr Lieben! Wir starten aus dem verschneiten Wuppertal um 10:00 Uhr Richtung La Gomera. Mit Gepäck ab in den Bus, zum Wuppertaler Hauptbahnhof, von dem ich leider keine Vorher-Nachher-Fotos gemacht habe. Ich konnte ja nicht ahnen, was die dort innerhalb von 4 Wochen fabrizieren. Lang lebe der Döppersberg! Er wird uns noch tiefer in die Schuldenfalle (Uuuuuuuuuuuuh, grusel) treiben und die Bevölkerung in den Wahnsinn! Doch dazu an anderer Stelle mehr…

Entgegen aller Voraussagungen und Ahnungen unsererseits und dementsprechend gut kalkulierter Reisezeit zeigte sich die Deutsche Bahn von ihrer Schokoladenseite und bescherte uns eine vollkommen stressfreie und zügige Reise zum Flughafen Köln/Bonn. Dort erwartete uns Gemütlichkeit und nette Menschen in entspannter Atmosphäre! Haha, kleiner Scherz. Flughäfen sind für mich als linksradikaler Hippie eine gute Möglichkeit meine Nerven zu testen.

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