Wenn der Wind des Wandels weht… Von #Mexiko nach #Wuppertal… 

Ich muss nach Mexiko.

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Puh, mir raucht der Kopf. So viel Input, wie gerade an mich ran getragen wird, können meine Synapsen kaum verarbeiten. 

Ich muss nach Mexiko. Alles deutet darauf hin, dass das offensichtlich meine Berufung ist. Ich muss nach Mexiko, die entscheidenden Menschen der EZLN treffen, ihnen meine politische Analyse von Deutschland erklären und anschließend fragen, wie sie vorgehen würden. 

Das ist also das nächste Ziel, auf das ich hinarbeite. 

Doch bis wir die Kohle dafür zusammen haben, scheinen noch einige Monde auf Wuppertal. Im Klartext, bis dahin geht’s hier weiter. Die Eisbrecher sind eine spannende Gruppe, in der wir viel ausprobieren, uns selbst kennen lernen, uns emanzipieren und voneinander lernen. Da die Eisbrecher bereits einmal aktiv waren, kenne ich einige der Leute von früher, hatte aber zwei Jahre wenig Kontakt zu ihnen. Es ist unglaublich, wie wahnsinnig schnell sich diese jungen Menschen begreifen und umsetzen, wie weit sie sich auch eigenständig, also ohne Eisbrecher, entwickelt haben. Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und Energie. 

Gleichzeitig wiederhole ich dringend meinen Appell an diejenigen, die bereits mehr Lebenserfahrung haben:

Unterstützt diese Generation und begegnet ihr auf Augenhöhe. Sie haben tolle Ideen, sind kreativ und echte Freigeister. Sie sind sensibel, intelligent und interessiert. Kommt zu uns und teilt euer Wissen und eure Lebenserfahrung mit uns. Ich wette mit euch, dass auch ihr davon profitieren werdet. Unsere Gesellschaft ist vereinzelt… Wir leben in einem neuartigen, kapitalistischen Kasten-System. Das bedeutet unter anderem, dass die Jungen wenig Kontakt zu den Alten haben und andersrum. Dadurch entstehen Vorurteile und Klischees, welche diese Abgrenzung weiter fördern. Ich werde mich auf dem nächsten Plenum, welches auf einem öffentlichen Platz stattfindet, dafür stark machen, dass wir uns beim übernächsten Treffen an einem Ort treffen, wo alle auf Stühlen sitzen können. 😏✌🏽

Wir werden euch ansprechen. Und euch anflehen zu kommen, weil wir euch brauchen. Weil die Revolution euch braucht. 

In Hamburg wird’s knallen und danach werden sie die Daumenschrauben andrehen. Härtere Gesetze, mehr Repression und Überwachung, usw.. Gleichzeitig werden sich mehr und mehr Menschen an linke Gruppen anschließen. Das ist in Spanien passiert, in Griechenland, in Portugal, in Mexiko, usw.. Und es passiert bereits im Kleinen hier. Unter der deutschen Oberfläche brodelt es seit Jahren. Die Voraussetzungen für eine Revolution, mindestens europaweit sind historisch. 

Ihr, diejenigen, die sich seit Jahrzehnten mit Politik beschäftigen, ihr wisst das doch. Ihr lest die Zeichen doch genauso. Das sind die besten Voraussetzungen für eine Revolution. Und der Staat weiß das, deshalb werden ja bereits massiv Gesetze verschärft. Es geht jetzt los und wir brauchen euch. 

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern und die anderen Windmühlen.“

Zu welcher Gruppe wollt ihr gehören? 

Sprachen – Oder: Wie ich im Supermarkt Augen suchte


Hola! Qué tal? Sí teneis facebook sabeis que me gusta mucha la vida espanola. Although we have already a house in Tenerife, we need to stay here in Germany for two more years, earning money to pay the house. Donc, jeter de l’argent dans le chapeau. Je peux l’utiliser.

Merci, Thank you, Muchas gracias, Mille Grazie, Dankjewel, Shukran, Vielen Dank

Ja, für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben: Ich möchte jetzt mit euch über Sprache sprechen.

Sprache an sich ist ja was Feines… Wenn es halt nicht auch nötig wäre, einige Gehirnzellen zu besitzen, um sie benutzen zu können. Und natürlich vorausgesetzt man hat überhaupt einen Gesprächspartner. Dort fangen die Probleme in unserer Gesellschaft ja schon an.

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Spanisch lernen – Selbstorganisiert und kostenlos! Juni 2015


Es ist mal wieder Zeit euch ein paar Dinge mitzuteilen. Wie wir schon festgestellt haben, ist es von Vorteil die Sprache des Landes in das man auswandert zu verstehen und sprechen zu können. Das war sowohl René als auch mir von Anfang an klar. Weniger klar war uns, wie wir das anstellen sollten. Ein Kurs an der Volkshochschule, der halbwegs bezahlbar gewesen wäre, kam für uns nicht in Frage, da wir beide im Schichtdienst arbeiten und ein regelmäßiger freier Tag nicht realisierbar ist. Als nächstes checkten wir eine Privatlehrerin, von einem Freund empfohlen. Obwohl sie supernett war und uns beim Preis sehr entgegenkam, war es viel zu teuer für uns, die komplette Sprache so zu lernen. Da wären wir in 10 Jahren noch nicht ausgewandert. Wir waren dann etwas ratlos und kauften uns ein Paket von Langenscheid, in das wir auch ein paar Mal reinschauten und sogar einige Übungen daraus machten. Außerdem installierten wir uns verschiedene Apps auf dem Smartphone, um Vokabeln zu lernen. Das klappte dann auch ziemlich gut, wenn wir es beide mit Disziplin durchzogen, was leider allzu oft nicht passierte. Doch während unseres letzten Aufenthaltes in Spanien, äußerte die Krawall-Kröte dann den entscheidenden Schlüsselsatz:

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