Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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Wir haben versagt!


Wir haben versagt!

Die linke Szene in Deutschland ist so gut wie tot. In Zeiten, in denen sich nachts Nazi-Mobs vor Geflüchteten-Unterkünften zusammenrotten, schaffen wir es zwar mit wenigen hundert Menschen notdürftig das Schlimmste zu verhindern, aber wie lange wird das noch so sein, wenn die Stimmung im Land immer weiter nach rechts driftet? Wenn beim nächsten Mal statt 100 Nazis 1000 kommen? Wenn sie nicht nur Steine und Rauchbomben haben, sondern auch Messer, Gewehre, Pistolen?

Wir müssen reden und zwar dringend!

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Spanisch lernen – Selbstorganisiert und kostenlos! Juni 2015


Es ist mal wieder Zeit euch ein paar Dinge mitzuteilen. Wie wir schon festgestellt haben, ist es von Vorteil die Sprache des Landes in das man auswandert zu verstehen und sprechen zu können. Das war sowohl René als auch mir von Anfang an klar. Weniger klar war uns, wie wir das anstellen sollten. Ein Kurs an der Volkshochschule, der halbwegs bezahlbar gewesen wäre, kam für uns nicht in Frage, da wir beide im Schichtdienst arbeiten und ein regelmäßiger freier Tag nicht realisierbar ist. Als nächstes checkten wir eine Privatlehrerin, von einem Freund empfohlen. Obwohl sie supernett war und uns beim Preis sehr entgegenkam, war es viel zu teuer für uns, die komplette Sprache so zu lernen. Da wären wir in 10 Jahren noch nicht ausgewandert. Wir waren dann etwas ratlos und kauften uns ein Paket von Langenscheid, in das wir auch ein paar Mal reinschauten und sogar einige Übungen daraus machten. Außerdem installierten wir uns verschiedene Apps auf dem Smartphone, um Vokabeln zu lernen. Das klappte dann auch ziemlich gut, wenn wir es beide mit Disziplin durchzogen, was leider allzu oft nicht passierte. Doch während unseres letzten Aufenthaltes in Spanien, äußerte die Krawall-Kröte dann den entscheidenden Schlüsselsatz:

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Alles planen geht eh nich… Hauptsache raus aus Kaltland!


Schon die ganzen letzten Tage geht mir durch den Kopf, dass es höchste Zeit für einen neuen Blogpost ist. Denn es hat sich einiges getan, bei uns.

Wie viele von euch ja mit Sicherheit bei Facebook und Twitter gesehen haben, waren René und ich wieder mal in Spanien unterwegs. Vom 30.04. bis zum 04.05. waren wir in Madrid, bei einem guten Freund und haben uns aus erster Reihe vom Erfolg von Podemos überzeugen können. Genau wie vom Erfolg der runderneuerten linken Szene in Spanien. Ich zitiere nun unseren guten Freund aus dem Gedächtnis über ein Problem in Deutschland, welches einen der Gründe benennt, warum ich dieses Land so schnell wie möglich verlassen möchte:

„Der große Unterschied zwischen Spanien und Deutschland ist, dass in Spanien alle, egal wen sie letzten Endes wählen, wissen, dass die Verursacher der Krise die Banken, die Konzerne und die Regierung sind. Keiner kommt auf die Idee, den Flüchtlingen und Ausländern die Schuld dafür zu geben. In Deutschland ist es genau anders herum.“

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#Twitter und die #TT (Top Trends)


Hier möchte ich zunächst einmal erklären was die Top Trends eigentlich sind, wie sie ermittelt werden und welche Besonderheiten es zu beachten gilt. Im zweiten Teil möchte ich dann erläutern, wie wir Top Trends für die Revolution nutzen können, ob und wann man sie künstlich erzeugen sollte und wie das organisiert wird.

Was sind die Top Trends?

Die Top Trends gibt es in verschiedener Form. Zunächst einmal die von Twitter selbst. Die sind auf der Startseite links unten aufgelistet. Dort kann man auch selbst einstellen, ob man die Deutschland-Trends angezeigt bekommt, die weltweiten oder die aus anderen Ländern. Es lässt sich sogar in Großstädte eingrenzen.

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#Twitter – Mehr #Follower*Innen, aber wie?


Hier der 2. Artikel zum Thema Twitter, und wie wir es sinnvoll und effektiv für die Revolution nutzen können.

Grundsätzlich gilt natürlich die Regel: „Je mehr Leute mir folgen, desto weiter meine Reichweite.“ Wenn wir also aus journalistischer, kapitalistischer Sichtweise an Twitter herangehen ist dies die logische, erste Regel. Ich würde diese Regel gern ein wenig überarbeiten und erweitern.

1. Klasse statt Masse

Wir sollten mehr Follower*Innen bekommen, weil wir qualitativ hochwertige, frische Informationen liefern. Natürlich hat man im Kapitalismus auch die Möglichkeit sich Follower*Innen zu kaufen. Ob das sinnvoll ist, muss ich hoffentlich hier nicht näher analysieren. 😉 Was heißt also qualitativ hochwertig und „frisch“?

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#Twitter, ein Werkzeug der #Revolution, nicht nur für #OccupyGezi


Aus dem Leben einer Netzaktivistin…

Aufgrund von zahlreichen Nachfragen möchte ich in den folgenden Zeilen gerne erläutern, wie ich Twitter als Kommunikations- und Informationskanal nutze.

Ich werde in den kommenden Wochen und Monaten das Thema sicher noch weiter ausbauen, da Twitter viel vielfältiger nutzbar ist, als viele denken und es dabei sehr viel zu erklären gibt. In diesem Artikel werde ich also nur auf einige Dinge detailliert eingehen. Falls Fragen bestehen, stehe ich euch aber jederzeit zur Verfügung. @Anon_Victory auf Twitter oder per Mail an viktoriaocc@gmail.com.

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