#Sixt unterstützt #G20 – Gipfel // #NoG20 // #Hamburg 


Der Twitter-Account @G20HH2017 twitterte gerade folgende Info:

„In Baakenhafen in der HafenCity stehen die schwarzen Limousinen für die Konvois während des G20-Gipfels. Den Fuhrpark stellt @SixtDE. #NoG20“ 

Ich googelte spontan 

„Wie viele Sixt Stationen gibt es?“ 

und bekam ein interessantes Ergebnis:

Über 500 in Deutschland, weltweit 4000. 

Wenn es denn so wahnsinnig viele, gefährliche, gewalttätige Linksradikale gibt, wie die Bildzeitung und der Verfassungsschutz immer sagen, dann wünsche ich unserer Polizei viel Erfolg beim Schützen all dieser Objekte von der Firma Sixt. 

By the way, falls hier Polizisten mitlesen:

Ihr habt das Recht zu remonstieren, immer! 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Remonstration
Organisiert euch in Familie, Freundeskreis und unter Arbeitskollegen, wenn ihr das Gefühl habt, Spielball der Großen und Mächtigen geworden zu sein. Und beruft euch stets auf euer Gewissen als Mensch. 

Das Milgram-Experiment


Da stöbere ich nach Feierabend ein wenig durch die sozialen Netzwerke, um zu schauen, was „meine“ Gesellschaft macht und bekomme einen schockierenden Artikel in meine Timeline gespült. 

„Forscher bringen altes Folter-Experiment nach Europa – mit erschreckendem Ergebnis“ 

https://motherboard.vice.com/de/article/forscher-bringen-altes-folter-experiment-nach-europa-mit-erschreckendem-ergebnis?utm_source=vicefbde&utm_medium=link&utm_campaign=eg
Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird festgestellt haben, dass die Zahl der Teilnehmer zu niedrig ist, um daraus tatsächlich Statistiken ableiten zu können. Zumindest jedoch lässt sich eine gewisse Tendenz erkennen und die ist erschreckend genug. Weil es uns ganz deutlich zeigt, dass ein hoher Prozentsatz der Gesellschaft noch immer nicht in der Lage ist, selbstständig zu denken und zu handeln, entgegen einer Order von „oben“. Die Obrigkeitshörigkeit habe ich gerne den Deutschen zugeschrieben. Doch natürlich ist das kein nationales Problem, vielmehr ein kapitalistisches. Denn seit Jahrzehnten erziehen wir unsere Kinder mehr und mehr zu kleinen Robotern. 

Fehler machen, bitte nicht. 

Rumhibbeln, bitte nicht. Hier ein wenig Speed. (Ja, in Ritalin befindet sich derselbe Wirkstoff wie in Speed. –> http://drugscouts.de/de/drfruehling/wirkt-ritalin-wie-speed

Karriere machen, bitte. 

Studium zügig durchziehen, kostet ja sonst unnötig Geld. 

Im Kindergarten Förderkurse, gerne Chinesisch und Bewegungstanz. 

Im Restaurant bitte nicht mit den Erwachsenen reden, nimm dein Smartphone oder das Tablet und sei leise, bitte. 

Frag doch nicht dauernd!

Bevor ich mich reinsteigere… Es wundert nicht, dass eine hohe Zahl der Menschen  weiterhin bereit ist, Stromschläge an Unschuldige auszuteilen, denn erstens wurden sie genau dazu erzogen und zweitens tun sie doch indirekt nichts anderes seit Jahren. 

Im Kapitalismus gibt es einige wenige, die richtig absahnen, viele, die denken, sie würden profitieren und viele, viele, die den anderen beiden Gruppen dazu dienen ihren Stand halten zu können. Im Klartext, denen geht es richtig beschissen, während wir hier z.B. in Deutschland 40 – 50% aller Lebensmittel wegschmeißen, vom Produzenten bis zum Endverbraucher. 

Wir in Nordwesteuropa sitzen also jeden Tag an den Schaltern mit den Elektroschocks, nur dass diese für die sogenannte 3. Welt Hunger, Durst, Krieg, Verfolgung, Krankheit & Tod bedeuten. 

Der Clou an dieser abstrusen Story ist, dass die allermeisten derer, die täglich auf die Knöpfe drücken, sich damit selbst Stromschläge verpassen. Denn im Kapitalismus kann es immer nur wenige Gewinner und sehr viele Verlierer geben. 

Dabei wäre das alles gar nicht nötig, denn es gibt Alternativen. Ja, auch welche die wirklich funktionieren. Wer nach Rojava schaut, wird den Versuch sehen, eine Gesellschaft zu bauen, die frei von Diskriminierung und Unterdrückung ist und in der Politik von allen gemacht wird, damit auch alle vertreten sind. 

Klingt kompliziert? 

Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Aber wie schwer ist es denn im Kapitalismus, wenn die Krankenkasse die Brille nicht bezahlt und Schulkinder mit Hunger neben der Cafeteria der Schule stehen, während nach der letzten Stunde die Reste in die Mülltonnen gekippt werden? 

Noch ein Beispiel? 

Wer nach Mexiko in Richtung Chiapas zur EZLN schaut, wird eine Gesellschaft sehen, die auf Solidarität, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und die Entwicklung von neuen Ideen setzt. 

Preguntando caminamos – Fragend schreiten wir voran. 

Un otro mundo es posible. – Eine andere Welt ist möglich. 

Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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Eigenes Café und politischer Wandel… Spanien, wir kommen!


Es hat sich wieder einiges getan, in unserem Leben, daher veröffentliche ich heute einen weiteren Artikel unter der Rubrik „Auswandern nach Teneriffa“. Wie bereits im letzten Blogpost erwähnt, ist uns der Gedanke eine kleine Bar aufzumachen, nicht mehr aus dem Kopf gegangen. René hat die Idee gehabt, eine Art Kulturcafé zu machen, in dem junge Künstler*Innen eine Bühne bekommen und gleichzeitig junge Leute angezogen werden, denn von unserem Kontakt auf Teneriffa haben wir erfahren, dass sich das Freizeit-Angebot eher an älteren Tourist*Innen orientiert und junge Leute oft quer über die Insel fahren, um eine Veranstaltung zu besuchen.

Und wie das Schicksal so will, hat sich mir in Wuppertal die Möglichkeit eröffnet, meine Fähigkeiten als Geschäftsführerin eines Cafés auszuprobieren.

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#BlockupyDD – #Blockupy in #Düsseldorf 17.05.2014


Ich schreibe hier einen Demo-Bericht mit anschließender Analyse und Kritik. Da ich dem Blockupy-Bündnis durch einige Vorfälle und Entwicklungen sehr kritisch gegenüber stehe, trotzdem 2012 aus Düsseldorf die Proteste unterstützt habe, 2013 in Frankfurt war und gestern also wieder in Düsseldorf, nehme ich mir das Recht heraus, meine Kritik an Blockupy mal deutlich auszuformulieren. Zum einen hoffe ich, dass durch diese und andere Kritik das Bündnis aufgewertet werden kann, zum anderen möchte ich auf einen gefährlichen Trend in der linken Szene aufmerksam machen. Doch dazu später mehr.

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#Parteien im #Wahlkampf – Ich in der #APO (Außerparlamentarische Opposition) [#Piraten #Linke & co.]


In den folgenden Zeilen möchte ich näher darauf eingehen, wie ich mich als „linksradikale“ Aktivistin während des Wahlkampfs verhalte. Fangen wir mal mit dem an, was ich mir wünsche:

Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Menschen gemeinsam partizipativ Politik machen. Nicht über gewählte Vertreter, die man alle vier Jahre verfluchen kann, um sie doch wieder zu wählen, ob der Alternativlosigkeit, sondern echte Demokratie, bei der diejenigen an Entscheidungsprozessen beteiligt werden, die die Entscheidung auch wirklich betrifft. Wie das genau aussehen soll? Das ist eine gute Frage, auf die es wahrscheinlich zig verschiedene Antworten gibt. Aber weder möchte ich diese jetzt hier alle aufführen, noch möchte ich alleine entscheiden, welches denn nun die beste ist. Denn höchst wahrscheinlich gibt es nicht „die eine Lösung“ und am sinnvollsten würde mir erscheinen, sie auszuprobieren, um sie beurteilen zu können. Doch werfen wir einen Blick darauf, wo wir heute stehen und tun wir es realistisch.

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#Blockupy Pressemitteilung: Widerstand bei #Opel #Bochum


Den Opel-Mitarbeiter*Innen gebührt unsere größte Solidarität und Unterstützung…

Enough is Enough!

Mehrere Hundert Mitarbeiter des Bochumer Opel Werkes I legten am 21.05.2013 für vier Stunden die Arbeit nieder, um den Werksleiter dazu zu bewegen, ihnen Klarheit über ihre Situation zu vermitteln und in ernst gemeinte Verhandlungen einzutreten. Vergeblich warteten die Opelaner auf die Werksleitung, welche sich aufgrund der anwesenden Pressefotografen nicht draußen am Haupttor zeigen wollte.

In den Reden des Betriebsrats und der Gewerkschafter wurde ein Wille zu Widerstand deutlich. Zuletzt hatte es 2004 massenhafte wilde Streiks und Protestaktionen gegeben sowie die größte Demonstration in Bochum in der Nachkriegszeit. Die Anzeichen, dass die Opelaner auch dieses Mal zu entschlossenem Widerstand bereit sind mehren sich.

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