Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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Spanisch lernen – Selbstorganisiert und kostenlos! Juni 2015


Es ist mal wieder Zeit euch ein paar Dinge mitzuteilen. Wie wir schon festgestellt haben, ist es von Vorteil die Sprache des Landes in das man auswandert zu verstehen und sprechen zu können. Das war sowohl René als auch mir von Anfang an klar. Weniger klar war uns, wie wir das anstellen sollten. Ein Kurs an der Volkshochschule, der halbwegs bezahlbar gewesen wäre, kam für uns nicht in Frage, da wir beide im Schichtdienst arbeiten und ein regelmäßiger freier Tag nicht realisierbar ist. Als nächstes checkten wir eine Privatlehrerin, von einem Freund empfohlen. Obwohl sie supernett war und uns beim Preis sehr entgegenkam, war es viel zu teuer für uns, die komplette Sprache so zu lernen. Da wären wir in 10 Jahren noch nicht ausgewandert. Wir waren dann etwas ratlos und kauften uns ein Paket von Langenscheid, in das wir auch ein paar Mal reinschauten und sogar einige Übungen daraus machten. Außerdem installierten wir uns verschiedene Apps auf dem Smartphone, um Vokabeln zu lernen. Das klappte dann auch ziemlich gut, wenn wir es beide mit Disziplin durchzogen, was leider allzu oft nicht passierte. Doch während unseres letzten Aufenthaltes in Spanien, äußerte die Krawall-Kröte dann den entscheidenden Schlüsselsatz:

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Eigenes Café und politischer Wandel… Spanien, wir kommen!


Es hat sich wieder einiges getan, in unserem Leben, daher veröffentliche ich heute einen weiteren Artikel unter der Rubrik „Auswandern nach Teneriffa“. Wie bereits im letzten Blogpost erwähnt, ist uns der Gedanke eine kleine Bar aufzumachen, nicht mehr aus dem Kopf gegangen. René hat die Idee gehabt, eine Art Kulturcafé zu machen, in dem junge Künstler*Innen eine Bühne bekommen und gleichzeitig junge Leute angezogen werden, denn von unserem Kontakt auf Teneriffa haben wir erfahren, dass sich das Freizeit-Angebot eher an älteren Tourist*Innen orientiert und junge Leute oft quer über die Insel fahren, um eine Veranstaltung zu besuchen.

Und wie das Schicksal so will, hat sich mir in Wuppertal die Möglichkeit eröffnet, meine Fähigkeiten als Geschäftsführerin eines Cafés auszuprobieren.

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#Kobane darf nicht fallen – Kampf um Utopiastadt


Kobane ist einer der wenigen Orte auf dieser Welt, in denen das worüber so viele Linke in der Theorie gerne reden, tatsächlich passiert. Dort herrscht ein alternatives Gesellschaftsmodell, welches von der Bevölkerung gemeinsam gestaltet wird. Es gibt Geschlechtergerechtigkeit, Basis-Demokratie und Selbstorganisation!
Die IS versucht seit Mitte September die strategisch wichtige Stadt an der türkischen Grenze einzunehmen. Weder von türkischer Seite aus, noch von sonst wo, kommt Hilfe für die Widerständigen, größtenteils Kurd*Innen, Das Gendern ist in diesem Falle besonders wichtig, da viele Frauen gegen die IS kämpfen, sich die letzten Kugeln für den Selbstmord aufheben, um nicht in die Hände der Terrorist*Innen zu fallen und von ihnen vergewaltigt zu werden. Seit einigen Tagen unterstützt die USA den Kampf um Kobane aus der Luft, allerdings mehr aus Show, denn aus wirklicher Hilfe. Die wenigen Luftangriffe reichen nicht aus, um die IS wirklich zurück zu schlagen. Die Kämpfe finden seit gestern später Abend teilweise heftig innerhalb der Stadt statt. Falls die IS Kobane einnimmt, ist ein Genozid höchst wahrscheinlich. Die Terrorist*Innen haben bereits mehrfach deutlich gemacht, dass sie die Bevölkerung von Kobane hinrichten werden. Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Tote und Verletzte. Etwa 5000 Kurd*Innen verteidigen zur Zeit quasi alleine, mit leichtem Geschütz, die Utopie Kobane vor den mit allem neumodischen Kriegsgerät ausgerüsteten Terrorist*Innen.
Die offizielle „Anti-IS-Koalition“ hat bis jetzt außer Gerede nichts auf die Beine gestellt. Die Welt sieht zu, wie Kobane fällt, die Politiker*Innen schauen weg und was machen die Kurd*Innen außerhalb von Kobane?

Sie unterstützen ihre Genoss*Innen nach allen Kräften! Überall in Europa finden zur Zeit Demonstrationen, Mahnwachen, Hungerstreiks und Stürmungen von Parlamenten statt, zuletzt das Europäische Parlament in Brüssel, das von ca. 150 – 200 Kurd*Innen friedlich besetzt wurde.

In der Türkei entsteht zur Zeit so etwas wie ein Volksaufstand, an dem sich auch viele Nicht-Kurd*Innen beteiligen. Es finden riesige Demonstrationen statt, aber auch zahlreiche Attentate auf AKP-Gebäude und viele andere „Unterstützer-Orte“ der IS. Die Situation in Kobane ist also mehr als nur der Krieg um eine Stadt.

ICH APPELLIERE AN ALLE MENSCHEN, DENEN DIE MENSCHENRECHTE EIN WENIG BEDEUTEN, SICH DEM WIDERSTAND IN KOBANE ANZUSCHLIESSEN! EGAL AUF WELCHE WEISE…

Teilt Informationen über die aktuellen Proteste in sozialen Netzwerken, sprecht mit euren Nachbar*Innen, Freund*Innen, Arbeitskolleg*Innen und eurer Familie, über das was in Kobane passiert. Schaut bei den zahlreichen Veranstaltungen die überall stattfinden vorbei. Vernetzt euch mit aktiven kurdischen Gruppen in eurer Stadt, schreibt Leserbriefe an die Medien und die Politiker*Innen, übt auf allen Ebenen Druck aus.

KOBANE DARF NICHT FALLEN!

Termine für Solis für Kobane in Deutschland (fortlaufend aktualisiert, FB-Link)

PS: Dieser Text war eigentlich nur als Facebook-Status gedacht, daher ist er recht kurz und oberflächlich. Ich hoffe, dass ich in den kommenden Tagen Zeit finden werde, detaillierter über Kobane zu schreiben. Gerade fehlt mir diese leider. Ich habe ihn trotzdem hier veröffentlicht, da ich es für wichtig halte, so viel wie möglich über die aktuelle Situation in Kobane zu verbreiten, auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen!

#Parteien im #Wahlkampf – Ich in der #APO (Außerparlamentarische Opposition) [#Piraten #Linke & co.]


In den folgenden Zeilen möchte ich näher darauf eingehen, wie ich mich als „linksradikale“ Aktivistin während des Wahlkampfs verhalte. Fangen wir mal mit dem an, was ich mir wünsche:

Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Menschen gemeinsam partizipativ Politik machen. Nicht über gewählte Vertreter, die man alle vier Jahre verfluchen kann, um sie doch wieder zu wählen, ob der Alternativlosigkeit, sondern echte Demokratie, bei der diejenigen an Entscheidungsprozessen beteiligt werden, die die Entscheidung auch wirklich betrifft. Wie das genau aussehen soll? Das ist eine gute Frage, auf die es wahrscheinlich zig verschiedene Antworten gibt. Aber weder möchte ich diese jetzt hier alle aufführen, noch möchte ich alleine entscheiden, welches denn nun die beste ist. Denn höchst wahrscheinlich gibt es nicht „die eine Lösung“ und am sinnvollsten würde mir erscheinen, sie auszuprobieren, um sie beurteilen zu können. Doch werfen wir einen Blick darauf, wo wir heute stehen und tun wir es realistisch.

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#Twitter und die #TT (Top Trends)


Hier möchte ich zunächst einmal erklären was die Top Trends eigentlich sind, wie sie ermittelt werden und welche Besonderheiten es zu beachten gilt. Im zweiten Teil möchte ich dann erläutern, wie wir Top Trends für die Revolution nutzen können, ob und wann man sie künstlich erzeugen sollte und wie das organisiert wird.

Was sind die Top Trends?

Die Top Trends gibt es in verschiedener Form. Zunächst einmal die von Twitter selbst. Die sind auf der Startseite links unten aufgelistet. Dort kann man auch selbst einstellen, ob man die Deutschland-Trends angezeigt bekommt, die weltweiten oder die aus anderen Ländern. Es lässt sich sogar in Großstädte eingrenzen.

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#Twitter – Mehr #Follower*Innen, aber wie?


Hier der 2. Artikel zum Thema Twitter, und wie wir es sinnvoll und effektiv für die Revolution nutzen können.

Grundsätzlich gilt natürlich die Regel: „Je mehr Leute mir folgen, desto weiter meine Reichweite.“ Wenn wir also aus journalistischer, kapitalistischer Sichtweise an Twitter herangehen ist dies die logische, erste Regel. Ich würde diese Regel gern ein wenig überarbeiten und erweitern.

1. Klasse statt Masse

Wir sollten mehr Follower*Innen bekommen, weil wir qualitativ hochwertige, frische Informationen liefern. Natürlich hat man im Kapitalismus auch die Möglichkeit sich Follower*Innen zu kaufen. Ob das sinnvoll ist, muss ich hoffentlich hier nicht näher analysieren. 😉 Was heißt also qualitativ hochwertig und „frisch“?

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