Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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#Twitter und die #TT (Top Trends)


Hier möchte ich zunächst einmal erklären was die Top Trends eigentlich sind, wie sie ermittelt werden und welche Besonderheiten es zu beachten gilt. Im zweiten Teil möchte ich dann erläutern, wie wir Top Trends für die Revolution nutzen können, ob und wann man sie künstlich erzeugen sollte und wie das organisiert wird.

Was sind die Top Trends?

Die Top Trends gibt es in verschiedener Form. Zunächst einmal die von Twitter selbst. Die sind auf der Startseite links unten aufgelistet. Dort kann man auch selbst einstellen, ob man die Deutschland-Trends angezeigt bekommt, die weltweiten oder die aus anderen Ländern. Es lässt sich sogar in Großstädte eingrenzen.

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#Twitter – Mehr #Follower*Innen, aber wie?


Hier der 2. Artikel zum Thema Twitter, und wie wir es sinnvoll und effektiv für die Revolution nutzen können.

Grundsätzlich gilt natürlich die Regel: „Je mehr Leute mir folgen, desto weiter meine Reichweite.“ Wenn wir also aus journalistischer, kapitalistischer Sichtweise an Twitter herangehen ist dies die logische, erste Regel. Ich würde diese Regel gern ein wenig überarbeiten und erweitern.

1. Klasse statt Masse

Wir sollten mehr Follower*Innen bekommen, weil wir qualitativ hochwertige, frische Informationen liefern. Natürlich hat man im Kapitalismus auch die Möglichkeit sich Follower*Innen zu kaufen. Ob das sinnvoll ist, muss ich hoffentlich hier nicht näher analysieren. 😉 Was heißt also qualitativ hochwertig und „frisch“?

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Alternative Medien der autonomen Szene


Aufgrund immer wiederkehrender Diskussionen über Livestreams, Fotos, Videos und anderen Möglichkeiten der Dokumentation von Demonstrationen und Aktionen der linken Protestszene möchte ich hier gerne ein paar Worte zu verlieren.

Oft höre ich von „Linken“: „Wir wollen keine Presse. Bitte keine Fotos machen. Livestreams gehen gar nicht.“ usw. Die Gründe dafür sind eindeutig und nicht von der Hand zu weisen. Gehen wir darauf als erstes ein.

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