Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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#RefugeeCamp #Hamburg: Stadt verhindert Refugee-Protestcamp


Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!!! Unterstützt die Proteste der Flüchtlinge… Sie haben mehr als wir alle den Grund dafür auf die Straße zu gehen!

Enough is Enough!

Wir haben nicht den Nato-Krieg in Lybien überlebt um auf Hamburgs Straßen zu sterben!“

Am Dienstag, dem 21.05.2013, verhinderte in Hamburg das Bezirksamt-Mitte die Errichtung eines Protestcamps von Geflüchteten des Libyenkriegs, die über Italien in Deutschland gestrandet waren und dort in die Obdachlosigkeit gezwungen wurden. Trotz der nicht erteilten Genehmigung und beschissenem Wetter versuchten ca. 100 spontan mobilisierte Unterstützer_innen, mit Hinweis auf die akute Notlage, erste Zelte aufzubauen. Dies wurde durch die anwesenden Polizeikräfte sofort verhindert und ein Zelt beschlagnahmt.

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Meine erste Internierung


#ACAB Rassistische Bullen sind kein Einzelfall! Nur wenn wir das in der Öffentlichkeit thematisieren, haben wir eine Möglichkeit dagegen vorzugehen!

Twitgeridoo!

Wie bei meiner ersten Schießerei und meinen Erlebnissen auf der Loveparade 2010, möchte ich hier mal wieder ein wenig Traumabewältigung betreiben und euch von meiner ersten Ingewahrsamnahme berichten.

[TL;DR] Was kann passieren, wenn man an Karneval in Köln mit Guy-Fawkes-Maske verkleidet auf der Straße tanzt?
→ Von Polizisten zu Boden geworfen, geschlagen, beschimpft, gewürgt, interniert und gedemütigt zu werden.

Was war da los?

In der Nacht von Karnevalsfreitag (8. auf 9.2.2013) war ich mit ein paar Leuten in Köln feiern. Irgendwann habe ich sie im Suff und im Getümmel auf der Zülpicher Straße verloren, was sich aber rasch durch neue Bekanntschaften kompensieren ließ. Die „Zülpicher“ ist an Karneval eine der Hauptanlaufstellen für Feierwütige und war auch an diesem Abend sehr belebt. Die Straße war voller Karnevalisten, während überall aus den Fenstern, Kiosken und Kneipen Musik drang.

Komischerweise war die Straße nicht für den Verkehr gesperrt (wie sonst an Karneval…

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