Es tut sich was in #Wuppertal – #Anarchismus & #Anarchie sind wieder interessant


Gestern fand der dritte Anarchistische Stammtisch Wuppertal im Domhan auf dem Ölberg statt. Bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für den schönen Abend bedanken möchten. Eine herzliche, familiäre Atmosphäre, ausgesuchte Produkte für einen fairen Preis und ein authentischer, professioneller und freundlicher Service. Wer abends auf dem Ölberg unterwegs ist, sollte […]

über 3. Anarchistischer Stammtisch Wuppertal – interessante Analysen für die Zukunft der #Anarchie — Anarchistischer Stammtisch Wuppertal

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Alternativen zum #Kapitalismus – #Basisdemokratie, aber wie?


Sehr häufig sehe ich mich mit der Frage „Aber wie soll es denn sonst gehen, wenn nicht so, wie es gerade läuft?“ konfrontiert. Und schon häufig habe ich versucht diese Frage zu beantworten. Unter anderem mit anarchistischen Ansätzen, wie in diesem Text vor vier Jahren. Nun habe ich mich in diesen vier Jahren natürlich weiter entwickelt und mehr Wissen angesammelt, mich ausprobiert und vor allem seit kurzem die EZLN als politisches Vorbild für mich entdeckt.

All dies hat dazu geführt, dass ich mich erneut der Frage widme: „Wenn nicht so, wie denn dann?“ In diesem Text möchte ich konkretisieren und Alltagsbeispiele für die Theorien finden, die ich bereits so lange hin und her wälze.

Aktuell haben wir in Wuppertal die Eisbrecher wieder gegründet. Anhand dieser Gruppe und an weiteren Einzelbeispielen aus dem realen Alltagsleben möchte ich ausführen, wie ich mir vorstelle, wie wir alle gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort für uns alle machen können.

Doch beleuchten wir noch kurz die Ansätze der EZLN und versuchen wir sie auf unsere Situation in Deutschland zu übertragen. Die Idee aus dem kleinsten Kreis heraus Widerstand zu organisieren, habe ich ja bereits am Ende des letzten Artikels „#NoG20 #Hamburg – Was wird passieren?“ erwähnt.

Diesen Ansatz verknüpfe ich mit der Theorie, dass wir alle selbst zu abhängig vom Kapitalismus geworden sind, um ihm effektiv etwas entgegen zu setzen. Da dies auf jeden Menschen in Deutschland zutrifft, also auch auf Menschen in linksradikalen Gruppierungen, schwächen sich diese bei einem Schlag gegen den Kapitalismus direkt selbst. Diese Abhängigkeit ist in Deutschland nahezu abgeschlossen. Es gibt kaum noch Räumlichkeiten, in denen wir uns ohne Konsumzwang treffen können. Wir haben kaum noch Freizeit, in der wir uns organisieren können, weil uns der Staat mit Studium, Schule, Jobcenter, Arbeitsdruck und Maßnahmen permanent beschäftigt hält. Wir sind auf Supermärkte angewiesen, weil es in den meisten Ballungsräumen in Deutschland schlicht nicht genug Platz für Selbstversorgung gibt und die Produkte durch Subventionen eben oft billiger sind, wenn man sie im Supermarkt kauft. In nahezu allen Lebensbereichen unseres Alltags ist der Kapitalismus tonangebend. Das schwächt uns nicht nur direkt, sondern eben auch unsere politische Arbeit, mit der wir etwas gegen die Übermacht des kapitalistischen Wirtschaftssystems tun könnten.

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Wenn der Wind des Wandels weht… Von #Mexiko nach #Wuppertal… 

Ich muss nach Mexiko.


Puh, mir raucht der Kopf. So viel Input, wie gerade an mich ran getragen wird, können meine Synapsen kaum verarbeiten. 

Ich muss nach Mexiko. Alles deutet darauf hin, dass das offensichtlich meine Berufung ist. Ich muss nach Mexiko, die entscheidenden Menschen der EZLN treffen, ihnen meine politische Analyse von Deutschland erklären und anschließend fragen, wie sie vorgehen würden. 

Das ist also das nächste Ziel, auf das ich hinarbeite. 

Doch bis wir die Kohle dafür zusammen haben, scheinen noch einige Monde auf Wuppertal. Im Klartext, bis dahin geht’s hier weiter. Die Eisbrecher sind eine spannende Gruppe, in der wir viel ausprobieren, uns selbst kennen lernen, uns emanzipieren und voneinander lernen. Da die Eisbrecher bereits einmal aktiv waren, kenne ich einige der Leute von früher, hatte aber zwei Jahre wenig Kontakt zu ihnen. Es ist unglaublich, wie wahnsinnig schnell sich diese jungen Menschen begreifen und umsetzen, wie weit sie sich auch eigenständig, also ohne Eisbrecher, entwickelt haben. Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und Energie. 

Gleichzeitig wiederhole ich dringend meinen Appell an diejenigen, die bereits mehr Lebenserfahrung haben:

Unterstützt diese Generation und begegnet ihr auf Augenhöhe. Sie haben tolle Ideen, sind kreativ und echte Freigeister. Sie sind sensibel, intelligent und interessiert. Kommt zu uns und teilt euer Wissen und eure Lebenserfahrung mit uns. Ich wette mit euch, dass auch ihr davon profitieren werdet. Unsere Gesellschaft ist vereinzelt… Wir leben in einem neuartigen, kapitalistischen Kasten-System. Das bedeutet unter anderem, dass die Jungen wenig Kontakt zu den Alten haben und andersrum. Dadurch entstehen Vorurteile und Klischees, welche diese Abgrenzung weiter fördern. Ich werde mich auf dem nächsten Plenum, welches auf einem öffentlichen Platz stattfindet, dafür stark machen, dass wir uns beim übernächsten Treffen an einem Ort treffen, wo alle auf Stühlen sitzen können. 😏✌🏽

Wir werden euch ansprechen. Und euch anflehen zu kommen, weil wir euch brauchen. Weil die Revolution euch braucht. 

In Hamburg wird’s knallen und danach werden sie die Daumenschrauben andrehen. Härtere Gesetze, mehr Repression und Überwachung, usw.. Gleichzeitig werden sich mehr und mehr Menschen an linke Gruppen anschließen. Das ist in Spanien passiert, in Griechenland, in Portugal, in Mexiko, usw.. Und es passiert bereits im Kleinen hier. Unter der deutschen Oberfläche brodelt es seit Jahren. Die Voraussetzungen für eine Revolution, mindestens europaweit sind historisch. 

Ihr, diejenigen, die sich seit Jahrzehnten mit Politik beschäftigen, ihr wisst das doch. Ihr lest die Zeichen doch genauso. Das sind die besten Voraussetzungen für eine Revolution. Und der Staat weiß das, deshalb werden ja bereits massiv Gesetze verschärft. Es geht jetzt los und wir brauchen euch. 

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern und die anderen Windmühlen.“

Zu welcher Gruppe wollt ihr gehören? 

#Antifa-Soli-Demo für die #Ukraine in #Wuppertal, 10.05.2014


Am 10. Mai 2014 gab es in Wuppertal eine Antifa-Soli-Demo für die Ukraine, organisiert von den Eisbrecher Wuppertal. Um auf die katastrophalen Umstände aufmerksam zu machen, unter denen linke, kommunistische und antifaschistische Gruppen und Einzelpersonen zur Zeit in der Ukraine leben zu müssen, sollte es in Wuppertal eine Demonstration geben. Es war breit mobilisiert worden und bereits im Vorfeld gab es zahlreiche Rückmeldungen und großes Interesse für das Thema.

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Demonstration in #Wuppertal – NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!


Mobi-Pic
NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS! Gegen den geopolitischen Konfrontationskurs der NATO und Russland! Gegen die Unterstützung von ukrainischen FaschistInnen durch die deutsche Regierung!

Am 10.05.2014 um 14:00 Uhr findet in Wuppertal, Alte Freiheit, vor den City Arkaden eine Kundgebung mit anschließender Demonstration „Gegen den geopolitischen Konfrontationskurs der NATO und Russland! Gegen die Unterstützung von ukrainischen FaschistInnen durch die deutsche Regierung!“ statt.

Für diejenigen, die sich mit dem Thema Ukraine noch nicht so viel beschäftigt haben: Das Land befindet sich quasi im Bürgerkrieg. Nazis zündeten vorgestern ein Gewerkschaftshaus an. Es gab etliche Tote und Verletzte. Diejenigen, die sich aus dem Haus retten konnten, mussten durch ein Spalier von Nazis auf dem Boden ins Freie kriechen und wurden dabei von den Faschisten mit Stöcken geschlagen. Szenen, die einen an das Nazi-Regime erinnern. Unter den Toten ist auch jemand von Borotba, einer antifaschistischen Gruppe aus der Ukraine, die im Moment von den Nazis dort genauso bedroht wird, wie kommunistische Gruppen, pro-russische Demonstrant*Innen und allgemein linke Organisationen und Parteien. Täglich finden in verschiedenen Städten Straßenkämpfe statt, zwischen pro-russischen Demonstrant*Innen, die ein Referendum für die Ukraine fordern und den Nazi-Schläger-Trupps vom Maidan.

Bis jetzt hat das Thema Ukraine von der deutschen Linken viel zu wenig Beachtung gefunden, obwohl wir uns am Rand eines dritten Weltkriegs bewegen. Militärisch gesehen ist die NATO Russland weit überlegen, allerdings nicht im Atomwaffen-Bereich. Und spätestens ab diesem Moment geht es uns alle an, was in der Ukraine passiert. Denn Atomwaffen kennen keine Grenzen!

Bitte schickt die Veranstaltung über eure Mailing-Listen, ladet eure Freund*Innen zur Facebook-Veranstaltung ein und helft uns mit dieser Demonstration in Wuppertal ein deutliches, starkes Zeichen gegen Krieg und Faschismus zu setzen.

Aufruf der Eisbrecher Wuppertal

Mobi-Clip bei YouTube

Facebook-Veranstaltung
Solidarische Grüße, Vicky

#Wuppertal #1Mai 2014 #1MaiWpt – Echt Autonom!


Hier folgt nun mein Demo-Bericht inklusive Analyse der Autonomen 1.Mai-Demonstration in Wuppertal. Zuvor möchte ich noch einige Worte über die Nachttanz-Vorabenddemo verlieren, die einen Abend vor dem 1.Mai seit einigen Jahren stattfindet.

Das Soli-Komitee Wuppertal organisiert diese Veranstaltung, welche jedes Jahr unter einem speziellen Motto stattfindet. Dieses Jahr wurde das Motto bewusst etwas allgemeiner gehalten und lautete: „Wir haben mehr vom Leben als von der Arbeit!“ Damit sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir in der heutigen, durchkapitalisierten Welt uns nur noch selten außerhalb des Hamsterrads bewegen. Für mehr Infos könnt ihr den kompletten Aufruf zur Vorabenddemo lesen.

Gesammelt für die Vorabenddemo wurde sich auch dieses Jahr im Derweerth’schen Garten in Wuppertal Elberfeld. Bereits ab 19:00 Uhr liefen Redebeiträge und natürlich Musik, während nach und nach immer mehr Autonome, Punks, Alternative und natürlich viele junge und auch ältere Menschen, die kostenlos und draußen feiern wollten, den Garten füllten.

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