#Unwetter in #Deutschland – #Klimawandel, ach was! 


Das Radio berichtet über mindestens 1 Toten, Schwerverletzte, eine Herde Schafe, die durch umstürzende Bäume das Zeitliche segnete. Sie warnen vor Tornados und ich habe all die Spinner im Ohr: „Der Klimawandel ist eine Lüge der Wirtschaft!“ 

Ja, es ist richtig, dass die Wirtschaft viel zu viel Einfluss hat auf Medien und Politik. Und ja, es ist richtig, dass Statistiken und Studien gern das aussagen, was diejenigen, die die Studie durchgeführt haben, hören wollen. Aber Nein, es ist nicht richtig, dass unser Fußabdruck auf diesem Planeten diesen gerade nicht nachhaltig schädigt. Streicht man nun all diese Verneinungen, die den Text zwar rhetorisch aufwerten, aber dafür komplizierter machen, bleibt folgendes übrig:

Wir Menschen zerstören mit System unsere eigene Lebensgrundlage. 

Diese Zerstörung ist im Kapitalismus festgeschrieben, da er auf Wachstum und nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Wir produzieren immer mehr Dinge, die wir nicht brauchen, um sie dann im Meer zu versenken. Es gibt ganze Plastikinseln in unseren Meeren und das ist nur die Spitze des Eisbergs, der auf uns zutreibt, wenn die Polarkappen weiter schmelzen. 

In diesem Sinne genießt das Unwetter, denn im Vergleich zu dem was in der Zukunft auf uns wartet, wenn wir jetzt nicht endlich was ändern, ist dieses laue Lüftchen, was gerade durch Deutschland weht, ein Witz. 

Hass auf Kartoffeln & Liebe für Staaten – Was ist eigentlich links sein?


Zur Klarstellung

Vorab möchte ich betonen, dass sich dieser Artikel zwar an Linksradikale richtet, er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von vielen Menschen gelesen wird, die sich nur teilweise oder gar nicht dort verortet fühlen. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen diesen Artikel lesen, verstehen und an der Diskussion darüber teilnehmen können. Daher habe ich bewusst weitestgehend auf linksradikalen Fachjargon verzichtet.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es nie meine Absicht war oder ist, irgendjemanden zu beleidigen, zu diskriminieren oder herabzusetzen. Ich will eine Diskussion anstoßen über ein grundsätzliches Problem, welches in unserer Gesellschaft auftritt. Linke Gruppen sind Teil dieser Gesellschaft, ob sie das wollen oder nicht. Sie versuchen zwar oft sich dieser Gesellschaft zu entziehen, aber sie sind in ihr geprägt. Viele strukturelle Verhaltensweisen finden sich sowohl in der Gesellschaft, als auch in linken Gruppen. So gibt es auch bei uns nach wie vor Rassismus, Unterdrückung, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung von Homosexuellen und mehr derartig menschenfeindliches Zeug.

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Das Leben mit Seiner Hoheit König Luca, dem Ersten


Wir haben zu Hause einen König wohnen. Ja, ehrlich. Seine Hoheit, König Luca Toni, der Erste. Er ist seit über zwölf Jahren mein Boss und gleichzeitig meine Nummer Eins. Den Mann kenne ich ja schließlich auch erst seit fünf Jahren.

Vorab sei gesagt, Luca ist selbst für eine Katze überdurchschnittlich intelligent. Ich befürchte, intelligenter als der Mann und ich zusammen. Anders kann ich mir nicht erklären, wie er mich seit zwölf Jahren dazu bringt, nach seiner Pfeife zu tanzen.

Luca hat schnell raus, wie Menschen ticken, im Allgemeinen und im Speziellen. Ein kleines Beispiel gefällig?

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Cars Of Hope Wuppertal goes Idomeni


Mein Mann René und ich engagieren uns bei Cars Of Hope Wuppertal. Im Folgenden möchte ich nun erzählen, wie diese Bewegung entstanden ist, was wir schon gemacht haben und was wir noch vorhaben.

Im September 2015 fuhr René zum ersten Mal auf die Balkan-Route. Ein Freund hatte ihn gebeten, sich vor Ort ein Bild von der unhaltbaren Situation der Flüchtlinge zu machen und darüber zu berichten. Wir engagieren uns seit vielen Jahren in sozialen Bewegungen.

Was er dort erlebte, prägte ihn nachhaltig. Wir organisierten uns zusammen mit anderen Menschen aus Wuppertal und Hagen und gründeten „Cars Of Hope Wuppertal“. Wir sammelten Geld und Sachspenden und fuhren Anfang November mit fünf Autos im Konvoi los, um Flüchtlingen an den Grenzen in Europa zu helfen. Im Laufe der Tage bewegten wir uns auf der Balkan-Route von Österreich, Slowenien, Kroatien bis nach Serbien.

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„Blumen und Danksagungen!“ oder auch „Zwischen Zeitdruck und emotionalem Geblubber“


Noch 22 Tage! Noch 22 Tage bis zur Deadline! Noch 22 Tage bis ich alles erledigt haben muss! Jeden Tag wird es einer weniger und es landen gefühlt tausend neue Dinge auf der To-Do-Liste, die vor dem Flug noch abgearbeitet werden muss. Wie ich euch bereits im vorletzten Artikel erzählt habe, kam ja eine unvorhergesehene Flöhe-Bekämpfungs-Aktion dazwischen, die einiges an sowieso schon sehr knapp vorhandener Zeit gekostet hat. Nun wird es in den letzten Tagen also richtig eng, denn es will doch einiges vorbereitet werden, wenn man sich für drei Monate aus Kaltland verpisst.

Aber lest selbst…

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“Die passende Transportbox” – Oder auch “Tierunfreundlich, teuer, aber leider das einzige Modell, was von den Fluggesellschaften zugelassen wird”


Wie versprochen liefere ich nun den Artikel über die Reise-Transportbox für König Luca nach. Aufgrund der Länge und natürlich auch aufgrund seiner Wichtigkeit gebührt dieser Transportbox ein eigener Artikel.

Als klar war, dass es nicht Andalusien, sondern Teneriffa werden würde, haben wir uns natürlich zwangsläufig auch Gedanken darum gemacht, wie Seine Hoheit sein neues Hoheitsgebiet erreichen soll. Andalusien wäre ja mit dem Auto kein Problem gewesen, aber Teneriffa mit Auto und Fähre hätte knappe drei Tage Reise bedeutet. Stress pur für Kater und Menschen. Daher trafen wir sehr zügig die Entscheidung Luca mit dem Flugzeug reisen zu lassen. Die Tatsache, dass Katzen bis zu einer gewissen Größe und Gewicht auch mit in die Kabine dürfen, hat uns die Entscheidung dann extra leicht gemacht. Da wir durch das ständige Reisen inzwischen wissen, dass deutsche Behörden und Firmen wie z.B. Fluggesellschaften äußerst biestig jeden noch so kleinen Verstoß gegen Auflagen verfolgen, wollten wir alles möglichst gut vorbereiten und informierten uns ausgiebig darüber, was Kater Luca als EU-Katze alles so braucht. Darauf bin ich ja in meinem letzten Artikel schon detaillierter eingegangen. Doch die Sache mit der Transportbox war dann doch mehr als kurios. Aber lest selbst!

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